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Simitthus III

Militarlager Oder Marmorwerkstatten, Neue Untersuchungen Im Ostbereich Des Arbeits- Und Steinbruchlagers Von »simitthus« - Chemtou

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Im Mittelpunkt des Kooperationsprojekts SimitthusChemtou (Nordwesttunesien) zwischen dem DAI Rom und dem Institut National du Patrimoine Tunis stand neben der Erforschung der Marmorbrche und des numidischen Hhenheiligtums das Arbeits- und Steinbruchlager. Von 1968-1980 wurde im Zentralbereich ein um 170 n. Chr. errichtetes sechsschiffiges Gebude untersucht; dieses diente erst als gefngnisartige Unterkunft (ergastulum), ab severischer Zeit richtete man hier Marmorwerksttten (fabrica) ein. Die Einfassungsmauer und Bebauung des erst 1994-1997 freigelegten Ostbereichs wurde 1998 dokumentiert. Neue stratigraphische Untersuchungen ergaben eine Erbauung dieses Annexes nach 230-240. Eine militrische Nutzung lie sich aufgrund der Zeitstellung und detaillierter Vergleiche mit Kastellen des limes Tripolitanus nicht verifizieren. Vielmehr weist die Organisation der Gebude auf marmorverarbeitende Werksttten (officinae marmorum) mit Speicherrumen und einem kleinen Heiligtum hin. Bis ins spte 3. Jh. produzierten hier spezialisierte Handwerker Marmorgefe und -statuetten. Die Untersuchung des reichen Mnzbestands der lteren Ausgrabungen ergab differenzierte Datierungen fr die Periodisierung der fabrica im Zentralbereich.

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Simitthus III, Michael Mackensen

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2005
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Titul
Simitthus III
Podtitul
Militarlager Oder Marmorwerkstatten, Neue Untersuchungen Im Ostbereich Des Arbeits- Und Steinbruchlagers Von »simitthus« - Chemtou
Jazyk
německy
Rok vydání
2005
Vazba
pevná
Počet stran
171
ISBN10
3805334613
ISBN13
9783805334617
Série
Anotace
Im Mittelpunkt des Kooperationsprojekts SimitthusChemtou (Nordwesttunesien) zwischen dem DAI Rom und dem Institut National du Patrimoine Tunis stand neben der Erforschung der Marmorbrche und des numidischen Hhenheiligtums das Arbeits- und Steinbruchlager. Von 1968-1980 wurde im Zentralbereich ein um 170 n. Chr. errichtetes sechsschiffiges Gebude untersucht; dieses diente erst als gefngnisartige Unterkunft (ergastulum), ab severischer Zeit richtete man hier Marmorwerksttten (fabrica) ein. Die Einfassungsmauer und Bebauung des erst 1994-1997 freigelegten Ostbereichs wurde 1998 dokumentiert. Neue stratigraphische Untersuchungen ergaben eine Erbauung dieses Annexes nach 230-240. Eine militrische Nutzung lie sich aufgrund der Zeitstellung und detaillierter Vergleiche mit Kastellen des limes Tripolitanus nicht verifizieren. Vielmehr weist die Organisation der Gebude auf marmorverarbeitende Werksttten (officinae marmorum) mit Speicherrumen und einem kleinen Heiligtum hin. Bis ins spte 3. Jh. produzierten hier spezialisierte Handwerker Marmorgefe und -statuetten. Die Untersuchung des reichen Mnzbestands der lteren Ausgrabungen ergab differenzierte Datierungen fr die Periodisierung der fabrica im Zentralbereich.