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Die City

Straßenleben in der geplanten Stadt

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City ist mehr als ein modischer Anglizismus für Altstadt oder Innenstadt; es repräsentiert einen Lebensstil, der sich seit der Nachkriegszeit, besonders in den letzten drei Jahrzehnten, in deutschen Städten entwickelt hat. Er zeigt sich in den Pendler- und Besucherstrom aus dem Umland, während Anwohner zunehmend rar werden. Angesichts der Folgen einer gescheiterten Baupolitik richten Stadtplaner ihren Fokus wieder auf die Zentren. Aktuelle Diskussionen über urbane Lebensqualität beschäftigen sich intensiv mit der Wiederherstellung und Lenkung urbanen Lebens. Hannelore Schlaffer, eine leidenschaftliche Beobachterin des städtischen Lebens, hat über Jahre hinweg das Verhalten der "gelenkten" Bürger in der City studiert. Ihre zentrale politische These besagt, dass die City im Kontext der "Niederfrequenzkultur" zu einem Instrument der Befriedung geworden ist. Die einst als bedrohlich wahrgenommene Masse hat sich in eine friedliche, demokratische Menge verwandelt. Schlaffers Perspektive ist nicht von einem Wunsch nach Konflikten geprägt, sondern reflektiert die fortgeschrittene Konsumkultur und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft. Der Essay besticht durch elegante Formulierungen und verzichtet auf reißerische Kulturkritik, was ihn besonders lesenswert macht.

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Die City, Hannelore Schlaffer

Jazyk
Rok vydání
2013
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(pevná)
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4,5
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Titul
Die City
Podtitul
Straßenleben in der geplanten Stadt
Jazyk
německy
Rok vydání
2013
Vazba
pevná
Počet stran
169
ISBN10
386674188X
ISBN13
9783866741881
Série
Původní název
Die City
Hodnocení
4,5 z 5
Anotace
City ist mehr als ein modischer Anglizismus für Altstadt oder Innenstadt; es repräsentiert einen Lebensstil, der sich seit der Nachkriegszeit, besonders in den letzten drei Jahrzehnten, in deutschen Städten entwickelt hat. Er zeigt sich in den Pendler- und Besucherstrom aus dem Umland, während Anwohner zunehmend rar werden. Angesichts der Folgen einer gescheiterten Baupolitik richten Stadtplaner ihren Fokus wieder auf die Zentren. Aktuelle Diskussionen über urbane Lebensqualität beschäftigen sich intensiv mit der Wiederherstellung und Lenkung urbanen Lebens. Hannelore Schlaffer, eine leidenschaftliche Beobachterin des städtischen Lebens, hat über Jahre hinweg das Verhalten der "gelenkten" Bürger in der City studiert. Ihre zentrale politische These besagt, dass die City im Kontext der "Niederfrequenzkultur" zu einem Instrument der Befriedung geworden ist. Die einst als bedrohlich wahrgenommene Masse hat sich in eine friedliche, demokratische Menge verwandelt. Schlaffers Perspektive ist nicht von einem Wunsch nach Konflikten geprägt, sondern reflektiert die fortgeschrittene Konsumkultur und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft. Der Essay besticht durch elegante Formulierungen und verzichtet auf reißerische Kulturkritik, was ihn besonders lesenswert macht.