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Interkulturelle Studien - 14: Ausgegrenzt, eingesperrt und abgeschoben

Migration und Jugendkriminalität

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Der Titel beschreibt die Etappen in den Biografien von Jugendlichen, die von gesellschaftlichen Strukturen geprägt sind, in denen sie als unerwünscht gelten. Ihre Marginalisierung wird durch Abschiebung oft zur endgültigen Ausgrenzung aus der Gesellschaft. Der Positionierungsprozess dieser Jugendlichen mit Migrationshintergrund resultiert aus einer „Sonderbehandlung“ durch soziale und strafrechtliche Kontrolle. Auch die Medien tragen dazu bei, indem sie ein besorgniserregendes Bild von Jugendkriminalität, insbesondere bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund, zeichnen. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass drei Problemkreise im Fokus stehen: Erstens die „Ausländer“, die als Bedrohung für das Zusammenleben wahrgenommen werden. Zweitens die „Kriminellen“, die die Sicherheit gefährden. Drittens die „Jugendlichen“, die zunehmend orientierungslos und gewalttätig erscheinen, was die Zukunft der Gesellschaft infrage stellt. Es entsteht ein dichtes Szenario, in dem Ängste der Bevölkerung miteinander verbunden sind und sich gegenseitig verstärken. Dies führt zu einer weit verbreiteten Vorstellung von diesen Jugendlichen als Bedrohung, die sowohl politische als auch akademische Bereiche beeinflusst und das Alltagsbewusstsein der Bevölkerung prägt.

Nákup knihy

Interkulturelle Studien - 14: Ausgegrenzt, eingesperrt und abgeschoben, Wolf-Dietrich Bukow, Klaus Jünschke, Susanne Spindler, Uğur Tekin

Jazyk
Rok vydání
2003
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(měkká),
Stav knihy
Dobrá
Cena
59 Kč

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Titul
Interkulturelle Studien - 14: Ausgegrenzt, eingesperrt und abgeschoben
Podtitul
Migration und Jugendkriminalität
Jazyk
německy
Rok vydání
2003
Vazba
měkká
Počet stran
376
ISBN10
3810035963
ISBN13
9783810035967
Série
Anotace
Der Titel beschreibt die Etappen in den Biografien von Jugendlichen, die von gesellschaftlichen Strukturen geprägt sind, in denen sie als unerwünscht gelten. Ihre Marginalisierung wird durch Abschiebung oft zur endgültigen Ausgrenzung aus der Gesellschaft. Der Positionierungsprozess dieser Jugendlichen mit Migrationshintergrund resultiert aus einer „Sonderbehandlung“ durch soziale und strafrechtliche Kontrolle. Auch die Medien tragen dazu bei, indem sie ein besorgniserregendes Bild von Jugendkriminalität, insbesondere bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund, zeichnen. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass drei Problemkreise im Fokus stehen: Erstens die „Ausländer“, die als Bedrohung für das Zusammenleben wahrgenommen werden. Zweitens die „Kriminellen“, die die Sicherheit gefährden. Drittens die „Jugendlichen“, die zunehmend orientierungslos und gewalttätig erscheinen, was die Zukunft der Gesellschaft infrage stellt. Es entsteht ein dichtes Szenario, in dem Ängste der Bevölkerung miteinander verbunden sind und sich gegenseitig verstärken. Dies führt zu einer weit verbreiteten Vorstellung von diesen Jugendlichen als Bedrohung, die sowohl politische als auch akademische Bereiche beeinflusst und das Alltagsbewusstsein der Bevölkerung prägt.