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Das Schwarze

Eine Theorie des Bösen in der Nachmoderne: Philosophisch-literarischer Essay

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Gibt es ein Böses der Nachmoderne, das sich spezifisch von früheren Zeiten unterscheidet? Macht es Sinn, von "dem" Bösen zu sprechen in einer Welt ohne alte Personifikationen? Angesichts grundlegender Veränderungen in unserer Existenz könnte man meinen, dass wir auf metaphysische Redeweisen verzichten sollten, die bereits in der Moderne als Relikt galten. Max Lorenzens Essay geht diesen Fragen auf neuartige Weise nach. Er verbindet persönliche Erlebnisse mit philosophischer Reflexion, um eine Haltung der denkenden Erfahrung zu entwickeln. In dieser Zone der direkten Betroffenheit setzt sich das Ich mit den rätselhaften und unheimlichen Bildern des nachmodernen Lebens auseinander. Um diese zu verstehen, bedarf es einer neuen Metaphysik, die sich von traditionellen Vorgaben löst und keinen ontologischen Systemcharakter mehr hat. Diese neue Metaphysik ist ein Desiderat der gegenwärtigen philosophischen Situation und kann helfen, die Erstarrung des etablierten Frage- und Antwortspiels zu durchbrechen. Auch unsere Zeit muss die Erfahrungen von Leben und Tod, Fremdheit und Kälte miteinander in Beziehung setzen, um spezifische Bedingungen für Freiheit, Kunst, Literatur und Philosophie zu schaffen. Lorenzens Beitrag besteht darin, eine nachmoderne Ethik zu entwerfen, die plurale und flexible Formen mit ernsthaftem Engagement verbindet.

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Das Schwarze, Max-Otto Lorenzen

Jazyk
Rok vydání
2001
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(měkká),
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Poškozená
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267 Kč

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Titul
Das Schwarze
Podtitul
Eine Theorie des Bösen in der Nachmoderne: Philosophisch-literarischer Essay
Jazyk
německy
Rok vydání
2001
Vazba
měkká
Počet stran
284
ISBN10
3828883087
ISBN13
9783828883086
Série
Anotace
Gibt es ein Böses der Nachmoderne, das sich spezifisch von früheren Zeiten unterscheidet? Macht es Sinn, von "dem" Bösen zu sprechen in einer Welt ohne alte Personifikationen? Angesichts grundlegender Veränderungen in unserer Existenz könnte man meinen, dass wir auf metaphysische Redeweisen verzichten sollten, die bereits in der Moderne als Relikt galten. Max Lorenzens Essay geht diesen Fragen auf neuartige Weise nach. Er verbindet persönliche Erlebnisse mit philosophischer Reflexion, um eine Haltung der denkenden Erfahrung zu entwickeln. In dieser Zone der direkten Betroffenheit setzt sich das Ich mit den rätselhaften und unheimlichen Bildern des nachmodernen Lebens auseinander. Um diese zu verstehen, bedarf es einer neuen Metaphysik, die sich von traditionellen Vorgaben löst und keinen ontologischen Systemcharakter mehr hat. Diese neue Metaphysik ist ein Desiderat der gegenwärtigen philosophischen Situation und kann helfen, die Erstarrung des etablierten Frage- und Antwortspiels zu durchbrechen. Auch unsere Zeit muss die Erfahrungen von Leben und Tod, Fremdheit und Kälte miteinander in Beziehung setzen, um spezifische Bedingungen für Freiheit, Kunst, Literatur und Philosophie zu schaffen. Lorenzens Beitrag besteht darin, eine nachmoderne Ethik zu entwerfen, die plurale und flexible Formen mit ernsthaftem Engagement verbindet.