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Mit dem Wandel gesellschaftlicher Strukturen verändern sich auch die Gefühlslagen der Menschen. Globalisierungsprozesse, demografische Entwicklungen und Individualisierung führen dazu, dass emotionale Probleme an Bedeutung gewinnen. Emotionen durchdringen verschiedene Lebensbereiche und können nicht nur der persönlichen Ebene zugeordnet werden. Einsamkeit ist ein universelles Gefühl, das das Leben vieler Menschen prägt. Die Auseinandersetzung mit Einsamkeit ist eine Beschäftigung mit sich selbst, wirft jedoch auch Fragen nach dem Verhältnis zu anderen und den sozialstrukturellen sowie kulturellen Bedingungen auf. Im sozialwissenschaftlichen Kontext blieb das Phänomen Einsamkeit bisher weitgehend unberührt und wurde eher von benachbarten Disziplinen behandelt. Diese Studie zielt darauf ab, die soziale Dimension der Einsamkeit nachzuweisen, sie im Rahmen sozialwissenschaftlicher Forschung zu erfassen und aus ihrer Tabuzone zu befreien. Dadurch wird ihre Bedeutung für Individuen und die Gesellschaft hervorgehoben. Einsamkeit ist nicht isoliert, sondern oft begleitet von Gefühlen der Angst und Scham. Für viele ist Einsamkeit bereits beschämend, und die Erfahrung tiefer Scham kann nur in der Einsamkeit überwunden werden. Das besondere Verhältnis von Einsamkeit und Scham wird rekonstruiert und ihre Verbindung exemplarisch herausgefiltert.
Nákup knihy
SOCIALIA - Studienreihe Soziologische Forschungsergebnisse: Die soziale Dimension der Einsamkeit. Unter besonderer Berücksichtigung der Scham, Caroline Bohn
- Jazyk
- Rok vydání
- 2008
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- (měkká),
- Stav knihy
- Velmi dobrá
- Cena
- 759 Kč
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- Titul
- SOCIALIA - Studienreihe Soziologische Forschungsergebnisse: Die soziale Dimension der Einsamkeit. Unter besonderer Berücksichtigung der Scham
- Jazyk
- německy
- Autoři
- Caroline Bohn
- Vydavatel
- Verlag Dr. Kovac
- Rok vydání
- 2008
- Vazba
- měkká
- Počet stran
- 256
- ISBN10
- 383003475X
- ISBN13
- 9783830034759
- Série
- Štítky
- Naučná literatura, Společenské vědy, Sociologie, Emoce, Strach, Osamělost, Stáří
- Anotace
- Mit dem Wandel gesellschaftlicher Strukturen verändern sich auch die Gefühlslagen der Menschen. Globalisierungsprozesse, demografische Entwicklungen und Individualisierung führen dazu, dass emotionale Probleme an Bedeutung gewinnen. Emotionen durchdringen verschiedene Lebensbereiche und können nicht nur der persönlichen Ebene zugeordnet werden. Einsamkeit ist ein universelles Gefühl, das das Leben vieler Menschen prägt. Die Auseinandersetzung mit Einsamkeit ist eine Beschäftigung mit sich selbst, wirft jedoch auch Fragen nach dem Verhältnis zu anderen und den sozialstrukturellen sowie kulturellen Bedingungen auf. Im sozialwissenschaftlichen Kontext blieb das Phänomen Einsamkeit bisher weitgehend unberührt und wurde eher von benachbarten Disziplinen behandelt. Diese Studie zielt darauf ab, die soziale Dimension der Einsamkeit nachzuweisen, sie im Rahmen sozialwissenschaftlicher Forschung zu erfassen und aus ihrer Tabuzone zu befreien. Dadurch wird ihre Bedeutung für Individuen und die Gesellschaft hervorgehoben. Einsamkeit ist nicht isoliert, sondern oft begleitet von Gefühlen der Angst und Scham. Für viele ist Einsamkeit bereits beschämend, und die Erfahrung tiefer Scham kann nur in der Einsamkeit überwunden werden. Das besondere Verhältnis von Einsamkeit und Scham wird rekonstruiert und ihre Verbindung exemplarisch herausgefiltert.


