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Textile Kostbarkeiten der Benediktinerinnenabtei Hermetschwil und des Priorats Habsthal

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Obwohl ihre Bedeutung in unserer säkularen Welt nicht allgemein bekannt ist, gehören Textilien zur christlich geprägten Kultur. Sie sind ein zentraler Teil der Kirchenausstattung und erfüllen eine wichtige Aufgabe in der Liturgie. Die Gewänder verdeutlichen in festgelegten Formen die verschiedenen Funktio­nen der Priester und führen im vorgegebenen Farbkanon durch das Kirchenjahr. In der Benediktinerinnenabtei Hermetschwil/Habsthal blieben während mehr als 400 Jahren textile Tätigkeiten, insbesondere die Stickkunst und die Weberei, neben dem Gebet – der wichtigsten Aufgabe der Klosterfrauen – eine liebgewonnene und hochgeachtete Konstante im Klosterleben. Die Paramentenwerkstatt brachte in jeder Epoche vorzügliche und begabte Stickerinnen hervor, die aussergewöhnliche Leistungen vollbrachten. Weder kriegerische Auseinandersetzungen noch die existenziellen Fragen um den Fortbestand des Klosters im 19. Jahrhundert brachten dieses wunderbare Kunsthandwerk, die sogenannte Klosterarbeit, zum Erliegen. Die Paramentenstickerei in Seide, Gold oder in Stroh aus den letzten 400 Jahren und die Reliquienfassungen des 17. Jahrhunderts stehen im Mittelpunkt der vorliegenden Betrachtung.

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Textile Kostbarkeiten der Benediktinerinnenabtei Hermetschwil und des Priorats Habsthal, Carmela Kuonen Ackermann

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Titul
Textile Kostbarkeiten der Benediktinerinnenabtei Hermetschwil und des Priorats Habsthal
Jazyk
německy
Rok vydání
2026
Vazba
měkká
Počet stran
72
ISBN13
9783034018647
Série
Anotace
Obwohl ihre Bedeutung in unserer säkularen Welt nicht allgemein bekannt ist, gehören Textilien zur christlich geprägten Kultur. Sie sind ein zentraler Teil der Kirchenausstattung und erfüllen eine wichtige Aufgabe in der Liturgie. Die Gewänder verdeutlichen in festgelegten Formen die verschiedenen Funktio­nen der Priester und führen im vorgegebenen Farbkanon durch das Kirchenjahr. In der Benediktinerinnenabtei Hermetschwil/Habsthal blieben während mehr als 400 Jahren textile Tätigkeiten, insbesondere die Stickkunst und die Weberei, neben dem Gebet – der wichtigsten Aufgabe der Klosterfrauen – eine liebgewonnene und hochgeachtete Konstante im Klosterleben. Die Paramentenwerkstatt brachte in jeder Epoche vorzügliche und begabte Stickerinnen hervor, die aussergewöhnliche Leistungen vollbrachten. Weder kriegerische Auseinandersetzungen noch die existenziellen Fragen um den Fortbestand des Klosters im 19. Jahrhundert brachten dieses wunderbare Kunsthandwerk, die sogenannte Klosterarbeit, zum Erliegen. Die Paramentenstickerei in Seide, Gold oder in Stroh aus den letzten 400 Jahren und die Reliquienfassungen des 17. Jahrhunderts stehen im Mittelpunkt der vorliegenden Betrachtung.