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In einer Zeit, in der traditionelle Identifikationsangebote wie Religion und Nation an Bedeutung verlieren, gewinnt die Frage der Einbettung des „Jüdischen“ in Europa an Relevanz. Die Autoren des Bandes untersuchen jüdisches Denken in Europa im Spannungsfeld von Tradition und Moderne, wobei sie Aspekte wie „Kanon“, „Gedächtnis“, „Identität“ und „Differenz“ im historischen Kontext beleuchten. Sie diskutieren Themen wie Israel, Diaspora, Erinnerungsdiskurse und die Shoa, um ein einheitliches historisches Narrativ zu entwickeln. Die Beiträge zeigen, dass das Unversöhnte durch kritische Reflexion nicht nur anerkannt, sondern auch als Ausgangspunkt für neue Begegnungen zwischen Generationen und ethnischen Gruppen dienen kann. Eveline Goodman-Thau, Professorin in Jerusalem, ist eine anerkannte Autorin zur jüdischen Philosophie und Religionsgeschichte und lehrt an der Universität Wien. Fania Oz-Salzberger, Historikerin an der Universität Haifa, hat sich mit der Aufklärung und der Geschichte des politischen Denkens beschäftigt und war Stipendiatin an renommierten Institutionen wie dem Wolfson College, Oxford und dem Wissenschaftskolleg zu Berlin.
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Das jüdische Erbe Europas, Eveline Goodman, Fania Oz-Salzberger
- Jazyk
- Rok vydání
- 2005
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- (měkká),
- Stav knihy
- Dobrá
- Cena
- 329 Kč
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- Titul
- Das jüdische Erbe Europas
- Jazyk
- německy
- Vydavatel
- Philo
- Rok vydání
- 2005
- Vazba
- měkká
- Počet stran
- 460
- ISBN10
- 386572339X
- ISBN13
- 9783865723390
- Série
- Štítky
- Duchovní literatura, Filosofická tématika, Náboženství, Evropa, Židé, Kultura, Kulturní dějiny, Judaismus
- Anotace
- In einer Zeit, in der traditionelle Identifikationsangebote wie Religion und Nation an Bedeutung verlieren, gewinnt die Frage der Einbettung des „Jüdischen“ in Europa an Relevanz. Die Autoren des Bandes untersuchen jüdisches Denken in Europa im Spannungsfeld von Tradition und Moderne, wobei sie Aspekte wie „Kanon“, „Gedächtnis“, „Identität“ und „Differenz“ im historischen Kontext beleuchten. Sie diskutieren Themen wie Israel, Diaspora, Erinnerungsdiskurse und die Shoa, um ein einheitliches historisches Narrativ zu entwickeln. Die Beiträge zeigen, dass das Unversöhnte durch kritische Reflexion nicht nur anerkannt, sondern auch als Ausgangspunkt für neue Begegnungen zwischen Generationen und ethnischen Gruppen dienen kann. Eveline Goodman-Thau, Professorin in Jerusalem, ist eine anerkannte Autorin zur jüdischen Philosophie und Religionsgeschichte und lehrt an der Universität Wien. Fania Oz-Salzberger, Historikerin an der Universität Haifa, hat sich mit der Aufklärung und der Geschichte des politischen Denkens beschäftigt und war Stipendiatin an renommierten Institutionen wie dem Wolfson College, Oxford und dem Wissenschaftskolleg zu Berlin.


