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Peleus: Studien zur Archäologie und Geschichte Griechenlands und Zyperns - 61: Historische Geographie und Digital Humanities

Eine Fallstudie zum spätbyzantinischen und osmanischen Makedonien

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Mihailo Popović präsentiert ein innovatives Modell zur Weiterentwicklung der historisch-geographischen Erforschung des Byzantinischen Reiches, basierend auf TIB 16 und ausgewählten Flusstälern in nördlichen Makedonien. Durch die Anwendung einer modifizierten „Central Place Theory“ wird die räumliche Differenzierung der Region vom 13. bis 16. Jahrhundert sichtbar gemacht. Dabei werden Daten zu Wüstungsprozessen, Kolonisation und Siedlungskontinuität analysiert, ebenso wie die Bedeutung der Weidewirtschaft für die Nutzung von vermeintlichem „Niemandsland“. Im nächsten Schritt wird aufgezeigt, wie mittelalterliche schriftliche Quellen und archäologische Befunde durch neuzeitliche Archivalien des 19. Jahrhunderts, lokale Surveys sowie GPS und Geoinformatik ergänzt werden können, insbesondere hinsichtlich der Verkehrswege. Die während der Surveys erhobenen GPS-Wegpunkte ermöglichen eine tiefere Auswertung des Zentralitätsfaktors von Siedlungen durch historisch-geographische Netzwerkanalyse. Popovićs Monographie verbindet somit die lange Tradition historisch-geographischer Forschung an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften mit neuen Siedlungstheorien und Geoinformatik und schlägt einen innovativen Weg in Richtung GIS, GIS-Datenbanken und verstärkter Internetpräsenz vor.

Nákup knihy

Peleus: Studien zur Archäologie und Geschichte Griechenlands und Zyperns - 61: Historische Geographie und Digital Humanities, Mihailo St. Popović

Jazyk
Rok vydání
2014
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(pevná),
Stav knihy
Dobrá
Cena
599 Kč

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Titul
Peleus: Studien zur Archäologie und Geschichte Griechenlands und Zyperns - 61: Historische Geographie und Digital Humanities
Podtitul
Eine Fallstudie zum spätbyzantinischen und osmanischen Makedonien
Jazyk
německy
Vydavatel
Harrassowitz
Rok vydání
2014
Vazba
pevná
Počet stran
221
ISBN10
3447069503
ISBN13
9783447069502
Série
Anotace
Mihailo Popović präsentiert ein innovatives Modell zur Weiterentwicklung der historisch-geographischen Erforschung des Byzantinischen Reiches, basierend auf TIB 16 und ausgewählten Flusstälern in nördlichen Makedonien. Durch die Anwendung einer modifizierten „Central Place Theory“ wird die räumliche Differenzierung der Region vom 13. bis 16. Jahrhundert sichtbar gemacht. Dabei werden Daten zu Wüstungsprozessen, Kolonisation und Siedlungskontinuität analysiert, ebenso wie die Bedeutung der Weidewirtschaft für die Nutzung von vermeintlichem „Niemandsland“. Im nächsten Schritt wird aufgezeigt, wie mittelalterliche schriftliche Quellen und archäologische Befunde durch neuzeitliche Archivalien des 19. Jahrhunderts, lokale Surveys sowie GPS und Geoinformatik ergänzt werden können, insbesondere hinsichtlich der Verkehrswege. Die während der Surveys erhobenen GPS-Wegpunkte ermöglichen eine tiefere Auswertung des Zentralitätsfaktors von Siedlungen durch historisch-geographische Netzwerkanalyse. Popovićs Monographie verbindet somit die lange Tradition historisch-geographischer Forschung an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften mit neuen Siedlungstheorien und Geoinformatik und schlägt einen innovativen Weg in Richtung GIS, GIS-Datenbanken und verstärkter Internetpräsenz vor.