Jahrhundertelang war die Jagd ein Privileg der Mächtigen und Mittel ihrer Selbstinszenierung. Auch die preußischen Könige und brandenburgischen Kurfürsten bildeten dabei keine Ausnahme. Helmut Suter berichtet vom Wandel der Jagdtechniken, von den unterschiedlichen Vorlieben der einzelnen Herrscher – die keineswegs alle begeisterte Jäger waren –, von den Kämpfen um das Jagdprivileg sowie von der Bedeutung der Jagd für Politik, Gesellschaft und nicht zuletzt für die königliche Küche. In den Fokus geraten dabei auch die beiden größten und bedeutendsten Jagdgebiete in Deutschland: die Schorfheide nördlich von Berlin und Rominten in Ostpreußen.
Helmut Suter Knihy
1. leden 1953



Jagd unterm Hakenkreuz
Hermann Göring, Carinhall und das Jagdrevier Schorfheide
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Vom Staupenschlag zum Henkerstrick
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Helmut Suter hat in Archiven „gewildert“ und berichtet von authentischen Fällen der Wilddieberei aus der Brandenburg-Preußischen Jagdgeschichte von 1647 bis 1935. Obwohl große Teile im letzten Krieg unwiederbringlich verloren gegangen sind, haben sich doch einige Akten erhalten. Diese können uns heute eine Vorstellung verschaffen, wie damals über die Wilddiebe gedacht und wie sie verfolgt wurden. Sie geben auch einen Einblick in das Leben des Wilderers, was ihn bewog, das verbotene und streng geahndete Wildern auf sich zu nehmen. Der Autor zitiert die unverfälschten Originaltexte und deckt auf, was sich tatsächlich zugetragen hat.