Knihobot

Sara Hornäk

    Skulptur vor Ort - Eingriffe in den öffentlichen Raum Paderborns
    Eine Frage der Dimension
    Skulpturale Handlungsformen, Material, Experiment und Prozess
    2/3/D Serialität Reproduktion Authentizität
    Skulptur lehren
    In der Praxis
    • 2019

      In diesem Tagungsband stehen künstlerische Handlungsprozesse im Fokus der Inklusion. Die vorgestellten künstlerischen Praktiken entwickeln inklusive Settings für kooperatives Lernen und diskutieren Möglichkeiten der inneren Differenzierung sowie individueller Zugänge. Die Autor*innen analysieren, wie Kunstunterricht in heterogenen Gruppen dazu beitragen kann, Vielfalt als Chance zu begreifen. Es wird untersucht, wie kunstpädagogisches Handeln subjektorientierte und individualisierte Lehr- und Lernprozesse initiieren kann, die sowohl differenzierend als auch gemeinschaftsstiftend wirken. Ziel ist es, zur gesellschaftlichen Anerkennung von Diversität beizutragen und Teilhabe, Chancengleichheit sowie Bildungsgerechtigkeit zu fördern. Den künstlerischen Fächern kommt eine besondere Rolle zu, da ästhetisches Denken und Handeln in einem Spannungsfeld unterschiedlicher Erkenntnisformen verortet sind und vielfältige Weltzugänge notwendig sind. Die Projekte zeigen Wege zu einem inklusiven Schulsystem auf, in dem Differenzierung und individuelle Förderung innerhalb ästhetischer Bildungsprozesse realisiert werden. Aus der Praxis wird das Potenzial inklusiver Kunstpädagogik beispielhaft erprobt und reflektiert.

      In der Praxis
    • 2018

      Skulptur lehren

      Künstlerische, kunstwissenschaftliche und kunstpädagogische Perspektiven auf Skulptur im erweiterten Feld

      • 356 stránek
      • 13 hodin čtení

      Die Skulptur heute umfasst Erscheinungsformen sehr unterschiedlicher Art. Plastische, skulpturale oder installative Werke lassen einen Gattungsbegriff zunehmend obsolet erscheinen. Trotz vielfältiger Entgrenzungstendenzen in der zeitgenössischen Kunst wird die Skulptur der Gegenwart in diesem Band hinsichtlich der Besonderheiten ihres Verhältnisses zum Raum, zum Material, zur Zeit sowie zur Betrachterin und zum Betrachter untersucht. Veränderte Erlebnisqualitäten der im Erfahrungsraum des Subjekts verorteten Skulptur eröffnen mit der Erweiterung des Skulpturalen neue Perspektiven für Lehr- und Lernpro-zesse. Autorinnen und Autoren diskutieren in diesem Band aus Sicht von Kunstwissenschaft, Kunst und Kunstpädagogik verschiedene Formen skulpturalen Denkens und Handelns mit Blick auf Möglichkeiten und Schwierigkeiten, Kunst im Hinblick auf einen erweiterten Skulpturbegriff zu lehren.

      Skulptur lehren
    • 2004

      Spinozas Philosophie der Immanenz entspricht einer Denkweise, die konsequent mit philosophischen Traditionen bricht. Indem Spinoza auf extern angesiedelte Bezugskategorien jeglicher Art verzichtet, markiert er eine Wende für das Selbstverständnis des Menschen, dem alle Wirkmacht selbst zugesprochen wird. Um die These von Gilles Deleuze, Spinoza bilde den Anfang aller Philosophie, zu überprüfen, setzt sich das Buch neben der Analyse von Spinozas Ethik unter dem Leitbegriff der Immanenz mit möglichen „Wegbereitern“ auseinander. An vier exemplarischen Ansätzen wird deutlich, dass sich der sprachliche Umgang mit dem Immanenzphänomen äußerst schwierig gestaltet und sich in unterschiedlichen terminologischen Konstruktionen niederschlägt: in der Partizipation Platons, in der Emanation Plotins, in der Doppelrelation complicatio – explicatio von Nikolaus von Kues oder in der Infinitisierung des Universums durch Giordano Bruno. Sara Hornäk weist nach, dass im 17. Jahrhundert in Holland auch die Malerei Vermeers Immanenz realisiert. Dass Spinoza und Vermeer in unmittelbarer zeitlicher und räumlicher Nähe gearbeitet haben, stellt dabei nur den äußeren Anlass des Versuchs einer Parallelisierung zweier Phänomene dar.

      Spinoza und Vermeer