Gott hat kein Museum / No Museum Has God
Religion in der Kunst des beginnenden XXI. Jahrhunderts / Religion in Art in the Early 21st Century
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Religion in der Kunst des beginnenden XXI. Jahrhunderts / Religion in Art in the Early 21st Century
Innovative Bildorte seit dem II. Vatikanischen Konzil in der Diözese Graz-Seckau
Die AutorInnen haben die künstlerischen und architektonischen Projekte als Mitglieder der Kunstkommission der Diözese aktiv begleitet und mitgestaltet. Durch die gewandelten liturgischen Erfordernisse entstanden nicht nur neue Räume und liturgische Orte mit geänderten Funktionen, sondern »Bildorte« von hohem kreativem und künstlerischem Potential. Altäre oder Ambonen, Fassaden oder Taufstätten wurden ganz neu und jenseits klassischer ikonografischer Traditionen – nicht selten herausfordernd – gestaltet. Der Dialog von Kunst und Kirche hat auch außerhalb der Sakralräume zu spannenden kirchlichen Aufträgen geführt. Der Band führt gelungene Beispiele aus der Diözese Graz-Seckau nach bestimmten Kriterien und Fragestellungen bildreich vor Augen. * Innovative kirchliche »Bildorte« in der Diözese Graz-Seckau * Bildhafter Dialog von Kunst und Kirche 50 Jahre nach dem II. Vatikanischen Konzil
Sprache ist nicht nur das Medium der Kommunikation, die verbindet, sondern auch das Medium der Definition, die scheidet. Das babylonische Sprachengewirr ist Last, es ist aber auch Vielfalt: Wenn unsere Sprache endet - was kommt dann? 26 internationale Künstlerinnen und Künstler widmeten sich im Kulturzentrum bei den Minoriten im Programm des steirischen herbst 2014 den Möglichkeiten sprachlicher Auflösung als Grundkonstante. Könnten andere Sinne geöffnet werden, wenn Sprache jenseits vordergründiger Informationsvermittlung betrachtet wird? Könnte dann eine andere Art von Politik entstehen, ein anderes Narrativ, das uns zusammenhält, eine Poesie, die beflügelt, eine Stille, die hörend macht, eine Auflösung, die füllt? In einer großen Bandbreite an formalen sowie inhaltlichen Lösungen thematisieren die Künstlerinnen und Künstler grundsätzliche Fragen zu unserer Sprache, Schrift, ihres Gebrauches, Missbrauches und ihrer Bedeutung. Sie legen unerwartete Gegenentwürfe vor, welche die Logik des Verschweigens, Verdrängens oder der Gewalt beiseite lassen, aber das Aufdecken des Missbrauchs und der Banalisierung im Blick haben.
Das künstlerische Werk Luis Sammers
Ikon Bild + Theologie 1999 455 S. : Ill. ; 24 cm kart. Paderborn ; München ; Wien ; Zürich : Schöningh,