Knihobot

Rolf Bergmeier

    1. leden 1940
    Antike und frühchristliche Bibliotheken im Vergleich - Alexandria, Cassiodor und Isidor
    Das Konzil von Nicäa (325) und Konstantin der Große
    Die spätantiken Literaturquellen
    Karl der Große, seine "Hofbibliothek" und die Klosterbibliotheken des frühen Mittelalters
    Christlich-abendländische Kultur
    Öl auf Holz
    • 2022

      Ratlos

      Die Agonie der deutschen Klima- und Energiepolitik

      Ratlos
    • 2020

      Die CO2-Falle

      Deutsche Klimapolitik und ihre Folgen

      Deutsche Politiker führen Krieg. Krieg gegen die Natur, gegen die Vernunft und gegen das eigene Volk. Die Kohle- und Nuklearindustrie liegt am Boden, die Autoindustrie entlässt Zehntausende von Mitarbeitern, die stromintensive Aluminium-, Chemie- und Zementindustrie sieht sich im Ausland nach neuen Standorten um. Nie nach dem 2. Weltkrieg wurde das Wohl der Gesellschaft so gefährdet, nie Billionen von Euro so leichtfertig in den Sand gesetzt wie mit der Klimapolitik à l'allemande. Die Rigorosität, der Mangel an konzeptioneller Schlüssigkeit und der Wille, die ganze Welt bekehren zu wollen, zeichnen die deutsche Klimapolitik als einmalig aus. Die "große Transformation" hält Einzug. Und der Gewinn? Der atmosphärische Anteil des menschengemachten CO2 sinkt um ein tausendstel Prozent! Wenn man bedenkt, dass in der berüchtigten "97-Prozent-Studie" lediglich eine kleine Minderheit der Wissenschaftler der Aussage zustimmt, der Mensch sei Hauptursache der Erderwärmung, dass die grundlegende Studie über die Zusammenhänge von CO2 und Erderwärmung wegen wissenschaftlicher Mängel aus dem Verkehr gezogen wurde, dann kann man den ganzen Wirbel um eine angeblich menschengemachte Erderwärmung nicht mehr nachvollziehen. Zumal sich die Welt herzlich wenig um das Moral-Getue in Berlin schert und keiner dem Eifer einer selbst ernannten Weltverbesserin folgen mag.

      Die CO2-Falle
    • 2018

      Der Fokus dieser Forschungsarbeit liegt auf Karl dem Großen als Gelehrtem und Vater Europas, anstatt erneut sein Leben nachzuerzählen. Die Jugend und persönliche Beziehungen Karls werden nur am Rande behandelt. Besonders betont wird die Bedeutung seiner Hofbibliothek sowie der Klosterbibliotheken für die abendländische Kultur. Die Arbeit beleuchtet, wie Karls Engagement für Bildung und Wissen die kulturelle Entwicklung Europas prägte und welche Rolle Bibliotheken in diesem Kontext spielten.

      Karl der Große, seine "Hofbibliothek" und die Klosterbibliotheken des frühen Mittelalters
    • 2018

      Machtkampf. Die Geburt der Staatskirche

      Vom Sieg des Katholizismus und den Folgen für Europa

      Am 28. Februar 380 wird die Grundlage für eine der folgenreichsten Veränderung der Welt gelegt. Der römische Kaiser Theodosius erlässt das Edikt Cunctos populos und unterwirft damit alle Bürger des römischen Reiches einer Religion, die er katholisch nennt. Von nun an sind Staat und katholische Kirche untrennbar miteinander verbunden. So entsteht eine machtvolle Verflechtung von explosiver Kraft, die Europa fast 1500 Jahre beherrschen und deren Wirkung bis in die Spitzen Südamerikas reichen wird. Die wenigen Zeilen des Ediktes bilden die Ouvertüre zu einer Gesellschafts- und Kulturrevolution, die Europa grundlegend verändert. Das Buch analysiert, warum die kulturellen, zivilisatorischen, wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen in Mitteleuropa für mehr als tausend Jahre einen Tiefstand erreichen, und wie der weltliche und klerikale Feudalismus die gesellschaftliche Entwicklung lähmt. Es beschreibt, wie sich der Katholizismus vom ursprünglichen Christentum trennt und es deshalb falsch ist, vom christlichen Abendland zu sprechen: Das Mittelalter ist katholisch und nicht christlich.

      Machtkampf. Die Geburt der Staatskirche
    • 2016

      Christlich-abendländische Kultur

      • 237 stránek
      • 9 hodin čtení
      4,7(3)Ohodnotit

      In vielen politischen Debatten spielt das Schlagwort vom „Christlichen Abendland“ eine Rolle. Insbesondere wenn einer konservativen Begründung der europäischen Kultur und Identität das Wort geredet werden soll, wird der Begriff ins Feld geführt.Der Historiker Rolf Bergmeier nimmt sich der Frage nach dem geschichtlichen Kern der Vorstellung eines christlichen Europas an. Dazu betrachtet Bergmeier den Übergang von der paganen antiken zur christlich geprägten mittelalterlichen Kultur sowie die gleichzeitig stattfindende Entwicklung des islamischen Kulturraumes. Im Vergleich der mitteleuropäischen Klosterkultur mit dem Kalifat auf der iberischen Halbinsel zeigt sich, dass das „Abendland“ keineswegs nur christliche Wurzeln hat und der Beitrag des Christentums zu heute noch akzeptierten Werten eher gering anzusetzen ist.

      Christlich-abendländische Kultur
    • 2016

      Karl der Große

      Die Korrektur eines Mythos

      Die Einleitung beleuchtet das antike und mittelalterliche Sozialmilieu, beginnend mit dem Mäzenatenparadies und der Rolle des katholischen Christentums als Staatskirche im 4. Jahrhundert. Bischöfe etablieren sich als neue Führungsschicht. Der Abschnitt über Karl im Konjunktiv thematisiert Bildung, Wissenschaft und die Bedeutung von Kritik in der Karl-Literatur. In der Analyse von Karls Hof und Wirken wird die Rolle gelehrter Männer und die „Hofakademie“ hervorgehoben, ebenso wie Karls Beziehung zu Aristoteles. Das Schulwesen wird durch Karls Förderung des klösterlichen Schulsystems und die Eigenheiten fränkischer Klosterschulen beleuchtet. Die Betrachtung der Bibliotheken umfasst Klosterbibliotheken, deren Kataloge und die Hofbibliothek Karls sowie die karolingische Buchkunst im Kontext antiker und arabischer Sammlungen. Die karolingische Architektur und die ökonomischen Grundlagen, wie das Capitulare de villis und das feudale Gesellschaftsmodell, werden untersucht, wobei die Kirche als großer Gewinner herausgestellt wird. Ein Analphabet reformiert die Schrift und Sprache, während Karls Bestrebungen zur Schaffung eines christlichen Staates und seine militärischen Fähigkeiten diskutiert werden. Der Epilog thematisiert die Versuchung gefälliger Geschichtsschreibung, während Anlagen und Anmerkungen zusätzliche Informationen bieten.

      Karl der Große
    • 2013

      Forschungsarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Deutsch, Seit der Entwicklung der Konsonanten- und Vokalschrift im mesopotamischen Raum sind Bücher und Texte und der Umgang mit ihnen ein Hinweis auf die Höhe der Kultur eines Volkes. Denn breit gestreute Schreib- und Lesekenntnisse setzen ein ebensolches Schulsystem voraus und aus der Fähigkeit, Geschriebenes kritisch zu kommentieren, formen sich wissenschaftliche Erkenntnisse. So gesehen, bilden die Bibliotheken der Antike und die aus dem islam-arabischen Raum des 8. bis 15. Jahrhunderts Leuchttürme, die auf eine hoch entwickelte Kultur innerhalb der jeweiligen Gesellschaft hinweisen. Der in diesem Zusammenhang bisher nur unvollkommen diskutierten Frage "Wo eigentlich steht die christliche Klosterkultur im Vergleich zur antiken und arabischen" wird in der vorliegenden Forschungsarbeit an Hand dreier Bibliotheken nachgegangen.

      Antike und frühchristliche Bibliotheken im Vergleich - Alexandria, Cassiodor und Isidor
    • 2012

      Schatten über Europa

      • 290 stránek
      • 11 hodin čtení

      Beheizte Bäder, kühlende Brunnen, Fischteiche und Gärten – Mitte des vierten Jahrhunderts ist das Leben im Imperium Romanum von beeindruckenden zivilisatorischen Errungenschaften gekennzeichnet. In allen Städten gibt es Schulen, Gymnasien, Bibliotheken, Theater und Schauspiele. Nur hundert Jahre später ist alles vorbei. Die Wasserleitungen verfallen, die öffentlichen Schulen werden geschlossen, die Theater veröden, die meisten Menschen können nicht mehr lesen und schreiben. Wie ist es dazu gekommen? Ist die antike Kultur im „Germanensturm“ untergegangen? Hat die „spätrömische Dekadenz“ den Verfall herbeigeführt? Rolf Bergmeier sieht für den Kulturbruch eine andere, bislang wenig beachtete Ursache: das Christentum. Dessen Weltflucht, Leib- und Bildungsfeindlichkeit zieht eine Reihe von Entwicklungen nach sich, die zum Zusammenbruch von Kunst und Kultur, Bibliotheken und Schulsystem, Wissenschaft und Philosophie führen.

      Schatten über Europa
    • 2010

      Kaiser Konstantin und die wilden Jahre des Christentums

      Die Legende vom ersten christlichen Kaiser

      Konstantin gilt als der christliche Kaiser, der den Beginn des christlichen Abendlandes definierte. Eine Vision vor der Schlacht an der Milvischen Brücke soll ihn zum Glauben an den einzig „wahren“ Gott bekehrt haben. Ein ideologisch weniger verklärter Blick auf das frühe 4. Jahrhundert zeigt jedoch, dass Konstantin sich nie zum Christentum bekannte. Antike Bauwerke und Münzen zeigen ihn als sonnengöttlichen Herrscher, und seine Religionspolitik war vor allem von dem Streben nach Alleinherrschaft geprägt. Christliche Einflüsse auf seine Entscheidungen sind nicht nachweisbar. Trotz dieser Erkenntnisse halten viele deutsche Althistoriker das Bild des allerchristlichsten Kaisers aufrecht. Dass Konstantin als arianischer „Ketzer“ getauft wurde, spielt in ihrer Wahrnehmung keine Rolle, ebenso wenig wie die Zeugnisse, die ihn mit dem Sonnengott verbinden. Die Symbolforschung zeigt, dass das Kreuz zur Zeit Konstantins noch nicht als christliches Symbol galt, was jedoch nicht zu einem kritischen Umgang mit kirchlichen Quellen führt. Althistoriker diskutieren ernsthaft, ob Konstantin das Kreuz im Traum oder tatsächlich gesehen habe. Das Christentum war damals kein einheitliches Glaubenssystem, sondern ein Bündel kämpfender Konfessionen. Erst 50 Jahre nach Konstantins Tod setzte Kaiser Theodosius das Christentum als Staatsreligion durch, motiviert durch politischen Kalkül und die Abschaffung der Religionsfreiheit.

      Kaiser Konstantin und die wilden Jahre des Christentums