"Wir sind hier, weil ihr unsere Länder zerstört" Die Flüchtlingsbewegungen nach Europa verweisen auf ein grundlegendes Problem, nämlich auf die Ungerechtigkeit unserer Weltwirtschaftsordnung. Katja Kipping beschreibt prägnant und eindeutig Fluchtursachen und plädiert für ein Europa der Einwanderung. Die täglich hier ankommenden Geflüchteten fallen in die bis dato vermeintlich heile Welt des Merkel’schen Biedermeiers. Sie führen uns unsere Mitverantwortung am Zustand dieser Welt vor Augen. Ihre Botschaft lautet: So wie wir wirtschaften und handeln, wie wir arbeiten, konsumieren und Politik machen – so kann es nicht weitergehen. Katja Kipping, Vorsitzende der linken und Sozialpolitikerin, beschreibt unsere Mitverantwortung an der aktuellen Situation und wie wir dem zunehmenden Rassismus begegnen sollten. Sie sagt, was jetzt konkret hier bei uns zu tun ist und zeigt, wie Europa gestärkt, solidarischer und offener aus den jetzigen Herausforderungen hervorgehen kann.
Katja Kipping Knihy
Katja Kippingová je německá politička. Její práce se soustředí na sociální spravedlnost a politickou angažovanost, přičemž zkoumá možnosti radikální demokracie a kritického myšlení. Klade důraz na kolektivní akci a potřebu alternativních politických struktur pro dosažení společenské změny. Její psaní je výzvou ke zpochybnění statusu quo a aktivní účasti na utváření budoucnosti.




Seit Neugründung der LINKEN wirkt Katja Kipping auf eine programmatische Neubegründung linker Politik hin: für Freiheit und Sozialismus. Als Parteivorsitzende steht sie für den Ansatz »Partei in Bewegung« und für revolutionäre Realpolitik.
Green New Deal als Zukunftspakt
Die Karten neu mischen
Weltweit wird diskutiert, wie sich die Klimakatastrophe noch abwenden lässt. In Elektromotoren zu investieren, wird nicht ausreichen. Johanna Bussemer und Katja Kipping entwerfen einen Green New Deal als Zukunftspakt, der die sozialen und ökologischen Krisen entschärft und Konsequenzen aus dem Corona-Schock zieht. Ein solches Programm muss ein grundlegendes sozial- und wirtschaftspolitisches Umdenken wagen. Vom historischen New Deal lässt sich der dafür nötige Mut zum Konflikt lernen.
Die Frage, wie wir in Zukunft arbeiten werden, beschäftigt wohl jeden, der Arbeit nicht nur als Broterwerb begreift. Arbeit dient längst nicht mehr nur dem Lebensunterhalt, sie ist auch Teil der eigenen Identität. Arbeit soll sich wieder lohnen, Erfüllung bieten und den eigenen Wohlstand ebenso wie den des Landes mehren – ein hoher Anspruch, allzu selten eingelöst. Prekäre und entwürdigende Arbeitsverhältnisse sind auch in Deutschland keine Seltenheit. Das digitale Zeitalter verändert die Arbeitswelt radikal, schafft neue Freiheiten ebenso wie neue Zwänge: Burnout ist auch die Krankheit einer Gesellschaft, in der immer alles möglich sein muss. Sven Rahner wagt mit 18 Gesprächspartnern einen Blick in die Zukunft der Arbeit. Er hat die Architekten einer neuen Arbeitswelt getroffen, die beobachten, planen und gestalten, wie sich unsere Arbeit verändern wird: Vordenker aus dem In- und Ausland – wie Richard Sennett, Mercedes Bunz und Matthias Horx –, Praktiker – wie Thomas Sattelberger, Henning Kagermann und Detlef Wetzel – sowie Spitzenpolitiker aller Parteien stellen ihre Entwürfe der neuen Arbeitswelt vor. Der Wettbewerb um die besten Ideen ist eröffnet!