Die Porträts von dreißig TheologInnen beleuchten unterschiedliche Ansätze, das Geheimnis Gottes in ihren jeweiligen zeitlichen Kontexten auszudrücken. Dabei wird besonders auf die Verbindung zwischen Biografie und theologischer Arbeit eingegangen. Die Darstellung zeigt die Herausforderungen auf, die mit einer authentischen Rede über Gott verbunden sind, und vermittelt ein tiefes Verständnis für die Vielfalt theologischer Perspektiven.
Hanjo Sauer Knihy





In 170 Tagen um die Welt
Tagebuch eines Bordpfarrers
Über 25 Jahre lang ist Hanjo Sauer als Bordgeistlicher auf Kreuzfahrtschiffen über die Ozeane gefahren. 170 Tage und Nächte ist er in diesem Buch unterwegs. Das Schiff macht Station in Europa, Afrika, Asien, Ozeanien und Südamerika. Es ist eine Weltreise voller kleiner und großer Ziele sowie überraschender Begegnungen. Mit seinen Erfahrungen als Begleiter von Menschen rund um den Globus entführt Hanjo Sauer die Leser auf eine ganz besondere Fahrt. → Gedanken und Erlebnisse eines Pfarrers auf einem Kreuzfahrtschiff
1949 gründete Hermann Gmeiner in Imst im österreichischen Tirol das erste SOS-Kinderdorf. Waren es in dieser Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg anfangs in einem nicht unerheblichen Umfang Waisenkinder, die in einem SOS-Kinderdorf lebten, sind es heute meist Kinder und Jugendliche aus schwierigen Familienverhältnissen, die Unterstützung und Förderung erfahren. Heute gibt es weltweit in 138 Ländern Kinderdörfer, Jugendwohngemeinschaften, Schulen, Berufsausbildungszentren und familienstärkende Angebote. Hanjo Sauer hat seit seiner Begegnung mit Hermann Gmeiner über mehrere Jahrzehnte hauptamtlich und ehrenamtlich in unterschiedlichen Funktionen die Entwicklung der SOS-Kinderdörfer begleitet. Hier beschreibt er seine Erfahrungen.
Zu den größten Geheimnissen der menschlichen Kulturgeschichte gehört es, der Frage nachzugehen, wie Neues entdeckt wird. Gemeint sind radikal neue Gedanken, die bisherige Denkweisen tiefgreifend verändern. Zum innersten Kern der menschlichen Kultur gehört die Religion und damit die Frage nach dem Geheimnis der menschlichen Existenz, insbesondere die Frage nach Gott. Die Gottesvorstellung unterliegt bestimmten Erfahrungen und Traditionen, die sich solange fortsetzen, bis sie von einem kritischen Geist in Frage gestellt werden. Bisher geltende Denkmuster, sogenannte „Paradigmen“, werden durch neue ersetzt. Anhand der Paradigmenwechsel in der christlichen Theologie will das Buch darstellen, wie sich durch neue Ideen die Welt des Glaubens verändert hat, und zeigen dass solche Veränderungen zur Geschichte des christlichen Glaubens selbst und zu seiner Lebendigkeit dazugehören.
Linzer Philosophisch-Theologische Beiträge - 9: Die Menschenrechte als Ort der Theologie
Ein fundamental- und moraltheologischer Diskurs
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Das II. Vatikanische Konzil hat mit seiner Neuorientierung auch die moderne Freiheitsgeschichte und die Menschenrechte zu einem Thema von Kirche und Theologie gemacht, das die Päpste Paul VI. und Johannes Paul II. konsequent aufgegriffen und zum Schwerpunkt ihrer Pontifikate gemacht haben. So erfreulich die weltweite offizielle Anerkennung der Menschenrechte seit deren Allgemeiner Erklärung durch die Vereinten Nationen 1948 ist, so erweist sich doch deren Durchsetzung dort als sehr schwierig, wo massive politische Interessen im Spiel sind.Vor diesem Hindergrund stellen sich der Theologie die Welche fundamentale Bedeutung für die Theologie haben die Menschenrechte und der praktische Einsatz, den diese erfordern? Um welche konkreten Positionierungen geht es angesichts ihrer Durchsetzung? Dieser fundamental- und moraltheologische Diskurs möchte dazu theoretische und praktische Impulse geben.