Als Vera in einem Antiquariat für ihren Mann ein Geschenk sucht, entdeckt sie in einem Buch ein handgeschriebenes, düsteres Gedicht, das sie magisch anzieht. Sie ist überzeugt, dass es etwas mit ihr zu tun hat. Um herauszufinden, was es ist, macht sie sich auf die Suche nach dem ehemalgen Besitzer des Buches, ohne zu ahnen, dass diese Suche ihr festgefahrenes Leben umkrempeln wird.
Maria Uleer Knihy


Rogalla, ein erfolgloser, aber liebenswerter Schriftsteller, gerät immer wieder in die sonderbarsten Situationen, die seinen Alltag durcheinanderbringen. Wohin ist die Urne mit Onkel Theos Asche verschwunden? Wem gehören die blau und grün lackierten Zehennägel, die im Nachbarbett unter einer Decke hervorlugen? Und wodurch bringt er eines Tages den Liebhaber seiner Frau in arge Bedrängnis? Ob sein Hund das Huhn des Nachbarn jagt, oder eine Schiffsreise wegen einer gefälschten Unterschrift zu scheitern droht, stets kommt es anders als man denkt. Auch wenn Rogalla seine Probleme meist selbst heraufbeschwört, die unkonventionelle Art, sie zu lösen, sichert ihm die Sympathie des Lesers. Dass hin und wieder ein kleines bisschen Schadenfreude den Lesegenuss der 25 Geschichten erhöht, sei nur nebenbei erwähnt.