Dänemark 1944. Immer offener ergreifen die Nationalsozialisten die Macht im dänischen Königreich. Inspiriert von den Worten des Pfarrers Kaj Munk beginnt die Jurastudentin Lea, sich im Widerstand zu engagieren. Doch der Preis ist hoch. Die Nazis ermorden Munk und die Schlinge um die Widerstandskämpferin Lea zieht sich immer enger zu. Bald hinterlässt die ständige Todesgefahr ihre Spuren ... Als Leas Freund, der junge Kriminalbeamte und Pfarrerssohn Jorgen, an den Ermittlungen im Mordfall Kaj Munk beteiligt wird, weiß er dass ihm nur wenig Zeit bleibt, bevor die Nazis die Nachforschungen unterbinden werden. Jorgen stürzt sich in die Arbeit, auch um die Sorge um seine geliebte Lea vergessen zu können. Bald muss er sich entscheiden, was ihm die Wahrheit wert ist. In zurückhaltend-schlichter Sprache erzählt Christian Hartung die Geschichte eines jungen Paares im Auf und Ab des dänischen Widerstands. Mit der Akribie eines Historikers rekonstruiert er dabei die Geschehnisse um den Tod des dänischen Widerstands-Pfarrers Kaj Munk. Ein eindrucksvolles Erzählwerk über einen Glauben, der größer ist als die Angst.
Christian Hartung Pořadí knih (chronologicky)



Orgelnachspiel
Ein Kirchenkrimi
Haan im Rheinland, Januar 1983 - Die 18-jährigen Freunde Felix und Stephan sollen im Geschichtsunterricht ein Referat über die Vorgänge in ihrer Heimatstadt im Januar 1933 halten. Bei ihren Nachforschungen befragen sie auch ihre Großeltern und durchleuchten dabei die Geschichte ihrer eigenen Familien und die Vorkommnisse in der Stadt. Je tiefer sie in die NS-Zeit eindringen, desto mehr dunkle Geheimnisse ihrer Kirche decken sie auf. Doch nicht alle Gemeindemitglieder wollen, dass die Wahrheit ans Licht kommt, und die jungen Männer geraten in große Gefahr ... Christian Hartung hat eine spannende Kriminalgeschichte geschrieben und zugleich die historische Aufarbeitung einer Kirchengemeinde beobachtet. Eine fesselnde Lektüre!
Im Gemeinderat von Flemhausen ist ein heftiger Streit um den Erhalt der inzwischen als Lagerhalle genutzten Synagoge entbrannt. Kurze Zeit später wird Ratsmitglied Alexander zur Heiden erschossen aufgefunden. Der Optiker setzte sich vehement für den Ausbau des Gebäudes als Gedenkstätte ein. Darüber hinaus beschäftigte sich zur Heiden mit den jüdischen Familien von Flemhausen. Was wusste er von der Vergangenheit des Dorfes im Dritten Reich? Hinter welches Geheimnis war er gekommen, das um jeden Preis vertuscht werden sollte? Pfarrer Michael Held begibt sich auf Spurensuche und stößt bei Zeitzeugen zunächst auf kollektives Schweigen