Die niederrheinischen Zisterzienser im späten Mittelalter
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![Monastische Reformen im 9. [neunten] und 10. [zehnten] Jahrhundert](https://rezised-images.knhbt.cz/1920x1920/0.jpg)

Aus dem Inhalt: H. Maurer: Vorwort; R. Kottje: Einleitung: Monastische Reform oder Reformen?; F. Mütherich: Die Buchmalerei in den Klosterschulen des frühen Mittelalters; J. Semmler: Das Erbe der karolingischen Klosterreform im 10. Jahrhundert; D. Geuenich: Gebetsgedenken und anianische Reform – Beobachtungen zu den Verbrüderungsbeziehungen der Äbte im Reich Ludwigs des Frommen; J. F. Angerer: Consuetudo und Reform; K. Schmid: Mönchtum und Verbrüderung; J. Wollasch: Totengedenken im Reformmönchtum; M. Parisse: Noblesse et monastères en Lotharingie du IXe au XIe siècle; E. Boshof: Kloster und Bischof in Lotharingien; M. Werner: Wege der Reform und Wege der Forschung. Eine Zwischenbilanz; Register.
Ein oberitalienischer Zweig der frühmittelalterlichen kontinentalen Bussbücher. Überlieferung, Verbreitung und Quellen
Im Mittelpunkt der Arbeit stehen Untersuchungen zu Entstehungszeit und -gebiet sowie zu den Quellen des Paenitentiale Vallicellianum I und dessen Vorlage, des Paenitentiale Merseburgense a. Ferner analysiert Günter Hägele die Arbeitsweise des Verfassers, gibt eine Übersicht über die in Oberitalien verbreiteten frühmittelalterlichen Bußbücher und behandelt in einem Exkurs das Verhältnis des Iudicium Clementis zum Paenitentiale Merseburgense a. Handschriften-, Literatur-, Personen- und Sachregister.
Zwei anonym überlieferte Bußbücher werden erstmals als Quellen verschiedener frühmittelalterlicher Paenitentialia ermittelt: das Paenitentiale Ambrosianum, das im Anhang kritisch ediert ist, als Quelle des irischen Paenitentiale Cummeani (7. Jahrhundert), das Paenitentiale Oxoniense II als Quelle des Paenitentiale Ps.-Romanum Bischof Halitgars von Cambrai († 831) und anderer fränkischer Bußbücher. Ausgehend von der Quellenrezeption, wird die Verwandtschaft einer Gruppe von Bußbüchern näher bestimmt, die vor allem aus Italien und Nordostfrankreich überliefert ist. In diesem Zusammenhang wird eine weitere, bisher nicht genauer untersuchte Kompilation, jetzt Paenitentiale in duobus libris genannt, analysiert und charakterisiert.