Knihobot

Andreas Weiland

    An einem Tag voller Licht
    • An einem Tag voller Licht

      Bilder und Träume von Japan

      Es sind oft verkappte Liebesgedichte, die der Gedichtband „An einem Tag voller Licht“ darbietet; sie sprechen voll Sympathie von Autoren wie Fumiko Hayashi (1903-1951), von einem Regisseur wie Ozu, von den Ainu des spät kolonisierten Hokkaido. Aber auch von Burakumin-Kindern oder dem Arbeiter einer Motorradfabrik, der sich eines Tages auf den Weg nach Norden macht, wie Basho. Bruchstückhaft, wie Lichtblitze, wie alte Fotos, werden Aspekte des 20. Jahrhunderts präsent. In anderen Gedichten, die von Landschaften sprechen oder von geliebten Frauen, geht es um die Gegenwart - das Heutige, Momentane, Direkte. Auch diese Texte rufen immer wieder ein Bild jenes Landes auf, das Andreas Weiland zum Schreiben bewegte.

      An einem Tag voller Licht