Knihobot

Andrea Taschl Erber

    Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament - 367: Vermittelte Gegenwart
    Bibel und die Frauen - 1.1: Hebräische Bibel - Altes Testament. Tora
    • Der erste von 22 Bänden der Enzyklopädie präsentiert das Projekt und begründet die Entscheidung für den jüdischen Kanon, wodurch die jüdische und christliche Rezeptionsgeschichte integriert werden kann. Die Beiträge zur Relevanz der kanonischen Schriften, den sozialgeschichtlichen und rechtshistorischen Hintergründen altorientalischer Frauenleben sowie zur Ikonographie sind grundlegende Artikel für alle biblischen Bände. Besonders die Schöpfungstexte der Tora sind von Bedeutung, da sie bis heute die Geschlechterverhältnisse im Christentum und Judentum beeinflussen. Die Erzählungen über die Erzväter Israels und die Anfänge des Exodus bilden das narrative Pendant zu den genealogischen Listen und erklären das Werden Israels sowie seine konfliktreiche Geschichte mit dominanten Frauenfiguren. Mehrere Beiträge thematisieren geschlechtsspezifische Fragen in Rechtstexten und kultischen Vorschriften sowie deren Regelungen in der altorientalischen Umwelt. Ziel des internationalen Kooperationsprojekts ist es, eine Rezeptionsgeschichte der Bibel mit Fokus auf gender-relevante Themen und biblische Frauenfiguren zu präsentieren. Christliche und jüdische Forscherinnen und Forscher arbeiten interdisziplinär zusammen, um theologische, archäologische, ikonographische, kunsthistorische, philosophische, literaturwissenschaftliche und sozialgeschichtliche Genderforschung zu verknüpfen und neue Untersuchungen anzuregen.

      Bibel und die Frauen - 1.1: Hebräische Bibel - Altes Testament. Tora
    • Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament - 367: Vermittelte Gegenwart

      Konzeptionen der Gottespräsenz von der Zeit des Zweiten Tempels bis Anfang des 2. Jahrhunderts n. Chr.

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      In der Zeit des Zweiten Tempels finden sich unterschiedliche Konzeptionen, um Zugänge zur transzendenten Gottheit zu erschließen. Der Bogen reicht etwa von der Gegenwart Gottes im „Wort“ und in der mit Weisheit gefügten Schöpfungsordnung über personifizierte bzw. personale „Mittlerfiguren“, in denen Gott begegnet, bis hin zu kultischen und mystisch-visionären Vorstellungen. Unterschiedliche Epochen und Kontexte versuchen die Gottespräsenz neu zu interpretieren, indem sie Modelle aus den umgebenden Kulturen aufgreifen. In der neutestamentlichen Rezeption knüpfen die christologischen Entwürfe an die sich herauskristallisierenden Ideen an. Welche Akzente und Impulse setzen die unterschiedlichen Konzepte in den biblischen und außerkanonischen Schriften? Welche Rezeptionslinien und Brüche werden sichtbar, gerade in den neutestamentlichen Christologien?

      Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament - 367: Vermittelte Gegenwart