Alexander der Große. Maria Sibylla Merian. Ludwig van Beethoven
- 461 stránek
- 17 hodin čtení
Die Kurzfassungen in diesem Band erscheinen mit Genehmigung der Autoren und Verleger.






Die Kurzfassungen in diesem Band erscheinen mit Genehmigung der Autoren und Verleger.
BankGeheimnisse – das sind Begebenheiten, Ereignisse und Gespräche, die auf Bänken stattgefunden haben, die diese ebenso beliebten wie diskreten Sitzmöbel aber gewöhnlich für sich behalten. Rund um den Starnberger See finden sich viele schöne Bänke – manche mit spekatulärer Ausicht auf das Wasser, manche mitten in einem verwunschenen Waldstück – auf denen sich so manche Geschichte zugetragen hat. S. Fischer-Fabian und Andrea Nagele-Rehm erzählen in ihrem literarischen Bildband einige der unterhaltsamsten Geschichten, die Inhalte sind mal ernst, mal besinnlich, mal heiter und mal zum Schmunzeln. Ergänzend dazu zitieren die Autoren Dichter, deren Verse, Gedanken und Lebensweisheiten auf genau diesen stimmungsvoll fotografierten Bänken entstanden sein könnten. Und natürlich ist das Buch gleichzeitig ein Führer zu den schönsten BankPlätzen rund um den Starnberger See. Mit weiteren Gedichten und Geschichten von Johann Wolfgang von Goethe, Conrad Ferdinand Meyer, Eduard Mörike, Friedrich von Schiller und vielen mehr. Jede Anekdote und jedes Gedicht wird von einem stimmungsvollen Bild einer der vielen beschaulichen Bänke rund um den Starnbergersee begleitet.
In seinem letzten Buch reflektiert S. Fischer-Fabian über Männer, die Geschichte prägten, und erkennt an, dass diese Männer ohne die Unterstützung ihrer Frauen wenig erreicht hätten. Diese Frauen, oft im Hintergrund agierend, waren Ehefrauen, Mütter, Geliebte und Trösterinnen, die entscheidend zur Gestaltung der Geschichte beitrugen. Zu den vorgestellten Frauen gehören Caroline Neuber, die Theaterprinzipalin, Katharina Bora, Luthers Kätchen, die erste Ärztin Deutschlands, Franziska Tiburtius, Königin Luise von Preußen, Marlene Dietrich, die „Hexe“ Katharina Kepler, die Schriftstellerin Hedwig Courths-Mahler, Christiane Vulpius, die Gefährtin Goethes, die Malerin Käthe Kollwitz, die Musikerin Clara Schumann-Wieck, Liselotte von der Pfalz, Preußens Pompadour Wilhelmine Encke und Elisabeth Krause aus Berlin N., die Heldin des Alltags. Die Auswahl der bedeutendsten Frauen, die die deutsche Geschichte repräsentieren, stellte sich als komplex heraus und war nicht frei von persönlichen Vorlieben. Ihr Lebensweg war geprägt von Selbstbehauptung und dem Kampf gegen Vorurteile und die Geringschätzung des sogenannten schwächeren Geschlechts. In Zeiten der Not bewiesen diese Frauen oft eine bemerkenswerte Stärke, die von Männern nur zögerlich anerkannt wurde. Die Auseinandersetzung mit den Lebensgeschichten dieser Frauen faszinierte den Autor ebenso wie die Arbeit an den Portraits großer Männer.
1492 entdeckt ein Mann eine neue Welt und geht in die Geschichtsbücher ein: Christoph Columbus. Wer war dieser Mann aus Genua, der es wagte in das „Meer der Finsternis“ vorzustoßen? Ein Genie oder ein Scharlatan? Ein Heiliger oder ein Halunke? Kaum eine andere historische Gestalt gibt uns so viele Rätsel auf wie Columbus. Fischer-Fabian schildert ein Leben zwischen Triumphen und Tragödien - und vergisst jene Menschen nicht, die zu den Opfern der europäischen Entdecker wurden ...
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Die Menschen des späten Mittelalters lebten in Erwartung des Jüngsten Tages, an dem Gericht gehalten wird über die Lebenden und die Toten. Sie glaubten an Jesus Christus, begannen aber an der Institution der Kirche zu zweifeln. Fischer-Fabian gelingt es in diesem Buch einmal mehr, den Leser Geschichte hautnah miterleben zu lassen.
Dieses Motto verbindet die Lebensbilder, in denen S. Fischer-Fabian historische Gestalten portraitiert, ohne die unsere Welt heute anders aussähe. Wir begegnen Arminius, dem Cheruskerfürsten, und Kaiser Otto I., unter dem das Reich des Mittelalters Gestalt gewann. Friedrich II. von Hohenstaufen schuf den ersten modernen Staat, während der Preußenkönig Friedrich II. schon zu Lebzeiten „der Große“ genannt wurde. Otto von Bismarck, der erste deutsche Reichskanzler, wird ebenfalls gewürdigt. Gutenbergs Buchdruck revolutionierte mit seinen Ideen das religiöse, philosophische und gesellschaftliche Leben: Luthers Thesen boten eine entscheidende Alternative zum römischen Christentum, Kants Kritiken führten zu einem neuen Verständnis von Erkenntnis und Gesittung, während Marx' Werke den Arbeitern Hoffnung gaben. Wir sehen Copernicus in seinem Sternenturm, reisen mit Alexander von Humboldt in den Dschungel des Orinoco und begleiten Robert Koch im Kampf gegen Cholera und Tuberkulose. Wir sind bei Einstein in Zürich, Berlin und Princeton, bei Goethe und Schiller in Weimar und erleben Wagner bei seinem Ringen um ein neues Musiktheater. Souverän und voller Geist zieht Fischer-Fabian mit diesem Buch wieder in seinen Bann.
Die Menschen des späten Mittelalters lebten in Erwartung des Jüngsten Tages, an dem Gericht gehalten wird über die Lebenden und die Toten. Sie glaubten an Jesus Christus, begannen aber an der Institution der Kirche zu zweifeln. Fischer-Fabian gelingt es in diesem Buch einmal mehr, den Leser Geschichte hautnah miterleben zu lassen.
Fischer-Fabian hinterfragt in seiner grossartigen Biografie kritisch die Quellen, auf denen unser Wissen von dem grossen Kaiser beruht, und schildert dessen Taten und das Leben seiner Untertanen so anschaulich, dass man fast meint, dabei zu sein. Ein Lesevergnügen der Extraklasse, kompetent und vergnüglich zugleich