The rise of populist movements, especially in Western democracies, has prompted considerable thoughtful analysis. This book cites the global financial crisis as the proximate cause but finds the ultimate source in the twin failures of modern capitalism and the democratic state to fulfil a meaningful social contract for the vast majority of people.
Alexander Görlach Knihy





Brennpunkt Hongkong
Warum sich in China die Zukunft der freien Welt entscheidet
- 176 stránek
- 7 hodin čtení
Sollte es uns Hoffnung machen, dass die Menschen in Hongkong für die Demokratie ihr Leben aufs Spiel setzen? Oder wird dort der globale Sieg der Autokratie besiegelt? Egal ob in Amerika, Europa oder Asien: Überall auf der Welt erleben wir den Aufstieg von rechtem Populismus und autokratischen Systemen. Die Zukunft der Demokratie steht auf dem Spiel. Nirgendwo wird dies so deutlich wie in Hongkong. Wie verhält sich der Westen dazu? Stehen wir den Menschen bei? Oder knicken wir ein vor der wirtschaftlichen Macht Chinas? Alexander Görlach kennt die Situation in Hongkong wie kaum ein anderer. Für ihn ist klar: Viele schauen mit Bewunderung auf die Prosperität Chinas und die vermeintlich schnelle Umsetzung von Entscheidungen. Doch in Hongkong wird deutlich, was ein Flirt mit autokratischen Staaten in Zukunft auch für uns bedeuten kann.
»Nein, die Griechen haben die Demokratie nicht erfunden, und nein, es gibt keine illiberale Demokratie. Jenseits aller Irrtümer: Demokratie ist Freiheit. Und die muss sich jede Generation neu erschließen und bei Bedarf auch für sie kämpfen.«Demokratie gerät zunehmend unter Druck: zum einen durch autoritär Denkende, zum anderen durch das Ungleichgewicht zwischen sozialen und bürgerlichen Freiheiten. Es scheint nicht mehr das wichtigste Ziel jedes demokratischen Staates zu sein, das beste Leben für die größtmögliche Zahl seiner Bürger zu verwirklichen.Was aber macht Demokratie im Kern aus, woher kommt sie und wie muss sie sich reformieren, um ihre Erfolgsgeschichte fortschreiben zu können?Alexander Görlach, geb. 1976, lehrte und forschte in verschiedenen Positionen an den Universitäten Harvard (USA) und Cambridge (GB). Der promovierte Theologe und Linguist ist als Journalist, Publizist und Honorarprofessor für Ethik und Theologie an der Universität Lüneburg tätig.
Alarmstufe Rot
Wie Chinas aggressive Außenpolitik im Pazifik in einen globalen Krieg führt (Das aktuelle Buch zu Taiwan, China und der Krise)
Nach dem Besuch von Nancy Pelosi in Taiwan steht die Furcht vor einem chinesischen Angriff im Raum. Stürzt die Welt nach dem Ukrainekrieg binnen kurzer Zeit in einen zweiten Aggressionskrieg einer Großmacht? Alexander Görlach bringt verständlich und knapp die Hintergründe des Konfliktes auf den Punkt und erklärt, was auf uns zukommen kann. Kampfjets über Taiwan, Kriegsschiffe in japanischen Gewässern, Militärbasen auf den Spratly-Inseln. China will sein Territorium im Ost- und Südchinesischen Meer ausweiten. Dabei ist besonders der Anspruch auf Taiwan explosiv, das China nicht als souveränen Staat anerkennt. Doch hinter Taiwan stehen die USA. Der aktuelle Konflikt um Inseln und Riffe vor Chinas Küste wird im Westen oft vernachlässigt. Doch dahinter stehen handfeste Territorialkonflikte mit einer Reihe von Staaten wie Japan, Südkorea oder Vietnam. Die Region ist ein Pulverfass, bei dem eine einzelne Provokation schnell in einen internationalen Konflikt führen kann. Besonders Taiwan ist China ein Dorn im Auge: Unabhängig, demokratisch und westlich, historisch aber Teil von China. Taiwan führt der Welt vor Augen, dass es zu der Diktatur in China eine demokratische Alternative gibt. Buch des Monats der Süddeutschen Zeitung
Populisten und „Strongmen“ beschneiden Bürgerrechte, was zu Jobverlust, Obdachlosigkeit und einem Vertrauensverlust in die Politik führt. Die Welt befindet sich nicht nur in einer wirtschaftlichen, sondern auch in einer demokratischen Krise. Gibt es Auswege oder ist es zu spät? Alexander Görlach beleuchtet diese Frage im Kontext eines Aufsatzes von Ralf Dahrendorf und bietet überraschende, konkrete Antworten. Der Publizist deckt das „Sündenbock-System“ auf, erklärt die Kraft neuer Narrative und betont, dass die gegenwärtige Krise eine moralische ist. Ein Comeback von Moral und Empathie ist notwendig, wobei der Mensch – wie bei Dahrendorf – wieder im Mittelpunkt stehen muss, nicht als Werkzeug, sondern als Homo Empathicus. Die Analyse beginnt mit den Mechanismen hinter der Finanzkrise und beleuchtet die gebrochenen Versprechen der liberalen Demokratie, die zu Populismus und Ausgrenzung führen. Die Krise der Sozialdemokratie in den USA, England und Deutschland verdeutlicht, dass wir neue Antworten benötigen. Letztlich kann die gegenwärtige moralische Krise nur durch eine Rückbesinnung auf Moral und die damit verbundenen Wertesysteme überwunden werden.