Knihobot

Hans Körner

    Sitzen auf dem Denkmalssockel - Beethoven, Lessing, die Brüder Galignani
    Die falschen Bilder
    Edouard Manet
    "Liturgie als Bauherr?"
    Grabmonumente des Mittelalters
    Josef Wittlich
    • Unsichtbare Malerei

      Reflexion und Sentimentalität in Bildern der Düsseldorfer Malerschule

      • 196 stránek
      • 7 hodin čtení

      Die Malerei in Düsseldorf zu der Zeit, als Wilhelm Schadow der Kunstakademie vorstand, hatte Weltrang. Nicht wenige hielten das, was sich künstlerisch in Düsseldorf tat, für so wichtig, vielleicht sogar für wichtiger als das, was sich in Berlin, in München, in Paris tat. Dies nicht trotz, sondern wegen der für die ,,Düsseldorfer Malerschule" charakteristischen Bildstrategie, Poesie in Malerei zu übersetzen, Reflexionen und Gefühle - also Unsichtbares - zum Thema zu machen. Das Unsichtbare, das nur vor unser inneres Auge tritt, macht die Gemälde nicht ärmer. Im Gegenteil, es macht sie reicher. Die Bilder der Düsseldorfer Malerschule zogen in besonderem Maße die Kritik an der Darstellung des nicht Darstellbaren auf sich. Was das Unsichtbare der Malerei jeweils sein kann, und wie es sich in der Wahrnehmung der Zeitgenossen manifestierte, ist Gegenstand des Buches.

      Unsichtbare Malerei2022
    • Die dominikanische Zeitschrift L'Art Sacré steht stärker als jede andere ihrer Zeit für die Sehnsucht nach einem neuen, radikal modernen Ausdruck christlicher Frömmigkeit, nach neuen Räumen und neuen Bildern für die Christen des 20. Jahrhunderts. Dafür knüpften die Herausgeber Kontakte weit über Frankreich hinaus, insbesondere in die Schweiz und nach Deutschland, beobachteten aber auch Entwicklungen weltweit. Berühmt wurde L'Art Sacré mit dem sogenannten Appel aux grands, ein Aufruf an die führenden Künstler der Moderne, sich mit religiöser Kunst zu befassen. Der Appel wurde von Le Corbusier gehört, der mit dem spektakulärsten Kirchenbau der frühen Nachkriegszeit – der Wallfahrtskirche Notre-Dame du Haut in Ronchamp – den modernen Kirchenbau zu einer Leitgattung der modernen Architektur machte. Der Appel aux grands wurde aber vor allem von avantgardistischen Bildhauern und Malern gehört (von Bazaine, Chagall, Léger, Lurçat, Manessier, Matisse, Picasso, Richier, Rouault, u. a.), die – unabhängig von ihrem persönlichen religiösen Bekenntnis oder Nichtbekenntnis – für die Ausstattung christlicher Sakralräume gewonnen werden konnten.

      "L' art sacré"2019
    • Die falschen Bilder

      Marienerscheinungen im französischen 19. Jahrhundert und ihre Repräsentationen

      • 168 stránek
      • 6 hodin čtení

      Das Marienbild auf der Vorderseite der Wundertätigen Medaille ist das vermutlich meistreproduzierte Bild vor dem digitalen Zeitalter - mit Sicherheit aber das meistberührte. Zum bekanntesten Wallfahrtsort der Moderne stieg Lourdes auf. In der Nische der Grotte von Massabielle, in der die die Schöne Dame Bernadette Soubirous im Jahr 1858 achtzehnmal erschienen war, wird die Vision seit 1864 von der Marmorstatue des Lyoneser Bildhauers Joseph- Hugues Fabisch repräsentiert. Diese und andere Darstellungen der vier kirchlich anerkannten Marienerscheinungen des französischen 19. Jahrhunderts sind heute außerhalb der frommen Praxis vergessen oder werden als Kitsch verachtet. Das Buch unternimmt eine Entdeckungsreise in ein von der Kunstwissenschaft und vom Kunstpublikum kaum betretenes Gebiet. Inhalt: Einleitung; Rue du Bac, Paris; La Salette; Lourdes; Pontmain; Epilog.

      Die falschen Bilder2018
    • Angewandte Kunst und Bild

      • 179 stránek
      • 7 hodin čtení

      In den letzten Jahrzehnten hat das Bild eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen. Der von Gottfried Boehm initiierte „Iconic Turn“ bleibt relevant, obwohl er nicht mehr neu ist. Während Design-Objekte populär sind, hat die „Angewandte Kunst“ von dieser Neubewertung der Visualität wenig profitiert, was angesichts ihres quantitativen Anteils in der Kunstgeschichte ungerechtfertigt erscheint. Der Band untersucht das Verhältnis von „Angewandter Kunst“ und „Bild“, wobei diese Begriffe als Ausgangsmarkierungen dienen. Historische Kontexte lassen diese Markierungen zu festen Positionen werden, während in anderen Fällen die Grenzen verwischen und Qualitäten sich vermischen. Insbesondere in der Gegenwart wird das Verhältnis manchmal als Vexierbild beschrieben, wobei die Differenz zwischen den Begriffen oft schwer zu bestimmen ist. Beiträge von verschiedenen Autoren beleuchten Aspekte wie die Bedeutung von Bildern im dekorativen Rahmen, die Verbindung von Malerei und Gartenkunst, sowie die Rolle von Bild und Dekoration. Weitere Themen umfassen das Verhältnis von Freier und Angewandter Kunst an der Düsseldorfer Kunstakademie nach 1945 und die kulturellen Veränderungen im Design nach dem Zweiten Weltkrieg. Auch spezifische Objekte und deren Konzepte werden analysiert, um die Komplexität und Vielschichtigkeit der Angewandten Kunst zu erfassen.

      Angewandte Kunst und Bild2017
    • Materialität des Heiligen

      • 212 stránek
      • 8 hodin čtení

      Material, das übrigbliebe, wenn man die kulturelle Formatierung abzöge, existiert nur als Gedankenkonstrukt in physikalischen oder ontologischen Theoremen. Material ist erfahrbar immer nur in seiner Materialität. Welche spezifischen Materialitäten Materialien offenbaren, wenn sie in modernen Sakralbauten und in modernen sakralen Bildern und Ausstattungsgegenständen eingesetzt werden, welche Qualitäten man ihnen zutraut, welche Qualitäten man ihnen abspricht, welche Qualitäten erwünscht, welche zurückgewiesen werden, wird im vorliegendem Band diskutiert.

      Materialität des Heiligen2017
    • Josef Wittlich

      • 352 stránek
      • 13 hodin čtení

      This biography-cum-catalogue raisonné tells the story of the industrial laborer and artist Josef Wittlich (1903-82). With more than 1,200 illustrations, it shows how Wittlich developed his own unique brand of Pop art, drawing on motifs of battle scenes, soldiers, models and sovereigns.

      Josef Wittlich2014
    • "Kultbild und Andachtsbild"

      • 267 stránek
      • 10 hodin čtení

      Die Kritik der „Liturgischen Reform“ an der Privatandacht betraf auch und vor allem das Andachtsbild in der Kirche und führte zur kunsthistorisch problematischen, aber für die Bildtheologie des 20. Jahrhunderts grundlegenden Unterscheidung von „Kultbild und Andachtsbild“ (Romano Guardini). In 20 Beiträgen wird exemplarisch diskutiert, welche Konzeptionen des religiösen Bildes hinter dieser Differenzierung standen und welche Konsequenzen sie für die Herstellung, für die Verortung und für den Umgang mit sakralen Bildern der Moderne hatte.

      "Kultbild und Andachtsbild"2013
    • Reaktionär - konservativ - modern?

      • 218 stránek
      • 8 hodin čtení

      In der jungen Bundesrepublik und der jungen DDR diente Kunst der politischen Selbstvergewisserung und der doppelten Abgrenzung von der nationalsozialistischen Vergangenheit und von dem politischen Gegner im Osten / Westen. Die Kunst, die Gegenstand dieses politischen Diskurses war, ist von der Kunstgeschichtswissenschaft eher stiefmütterlich behandelt worden. Besonders gering war das Interesse, das der figurativen deutschen Skulptur der frühen Nachkriegszeit entgegengebracht wurde. Eingespannt in das (westliche) teleologische kunsthistorische Geschichtsmodell stand figurative Plastik, wenn nicht für reaktionäre Kunst (zurückgebunden an die Plastik im Nationalsozialismus) oder für gesellschaftliche Unfreiheit (die figurative Plastik im Osten Deutschlands), so doch zumindest für eine konservative, bestenfalls als "gemäßigte Moderne" zu qualifizierende künstlerische Haltung.

      Reaktionär - konservativ - modern?2013
    • Hans Körner ist einer der vielseitigsten Kunsthistoriker. 22 Texte repräsentieren seine universalen Forschungsfelder vom Mittelalter bis in die Moderne: Essays zur französischen Kunst, zur mittelalterlichen Architektur oder Grabmalsplastik, zur Geschichte der neuzeitlichen Skulptur und der Materialsprache der Oberflächen, zu existentiellen Erfahrungen moderner Malerei und spiritueller Kunst oder zum Verhältnis von Ornament, Raum und Bewegung.

      Blickende Leiber, lebendige Farbe und Randfiguren in der Kunst2011
    • "Unsichtbare Malerei"

      • 200 stránek
      • 7 hodin čtení

      „Ein Bild rührt uns, als Kunstwerk betrachtet, nur durch das, was wirklich dargestellt ist. Was wir uns dabey denken, gehört nicht ihm, sondern uns an.„ (Johann Wolfgang von Goethe) „Mein Gemälde beruht auf der Tatsache, dass nur dasjenige anwesend ist, was auch gese-hen werden kann.“ (Frank Stella) Mehr als eineinhalb Jahrhunderte liegen diese Zitate auseinander, und beide fordern das selbstbezügliche, deshalb ohne Zusatzwissen und ohne Bezugnahme auf nicht im Bild Sichtbares verständliche Kunstwerk. Eingezwängt zwischen Weimarer Klassik und Klassi-scher Moderne musste es für die Bilder der Düsseldorfer Malerschule ungemütlich werden, die Poesie in Malerei übersetzten, Reflexionen und Gefühle – also Unsichtbares – zum Thema machten, mithin auf eine sentimentale Kunstbetrachtung zielten. Dieses Buch unter-nimmt eine Ehrenrettung der sentimentalen und „unsichtbaren Malerei".

      "Unsichtbare Malerei"2011
    • "Liturgie als Bauherr?"

      • 326 stránek
      • 12 hodin čtení

      Mit der Formel »Liturgie als Bauherr« plädierte der Architekt und Kunsthistoriker Cornelius Gurlitt für eine Reform des Kirchenbaus. Inwiefern bestimmt die Liturgie tatsächlich die Sakralarchitektur? Ist Gurlitts Wort heute noch aktuell? Die Autoren untersuchen die Wechselbeziehungen zwischen Liturgie, Baugestalt und Kirchenausstattung im katholischen und protestantischen Kirchenbau des 20. Jahrhunderts.

      "Liturgie als Bauherr?"2010
      2,0
    • Rahmen

      • 280 stránek
      • 10 hodin čtení

      Mit dem Begriff des Rahmens wird längst über die Grenzen der Kunstgeschichte hinaus operiert. Rahmengeschichte und seine Funktion rücken zunehmend in den Blickpunkt der Kunstbetrachtung. Der Rahmen grenzt das Werk von seiner Umgebung ab, vermittelt gleichzeitig zwischen Betrachter und Gerahmten und stellt nicht selten selbst einen eigenständigen Kunstgegenstand dar. Seine Funktion lässt sich dabei nicht allein auf die Malerei beschränken, sondern reicht über Architektur und Skulptur bis hin zu den neuen Medien. In Beiträgen verschiedener Autoren werden Fallbeispiele vom Mittelalter bis zur Gegenwart vorgestellt, die über die Grenzen der Gattungen hinaus von der Vielfalt der Rahmensysteme und dem Variantenreichtum ihrer Ausprägung zeugen.

      Rahmen2010
    • Frömmigkeit und Moderne

      • 296 stránek
      • 11 hodin čtení

      Der moderne Kirchenbau begann nach dem Ersten Weltkrieg und hatte an Rhein und Ruhr sein bedeutendstes Zentrum. Das Vorurteil, innovative Leistungen der modernen Architektur seien eher in der Wohn-, Geschäfts- und Innenarchitektur zu suchen als im Sakralbau, ist historisch unhaltbar. Der Katalog zeigt anhand von Architekturfotografien, dass die Kirchenarchitektur an Rhein und Ruhr immer wieder von außergewöhnlichen Leistungen geprägt ist – und macht gleichzeitig deutlich, wie wichtig die Rolle der Fotografie für die Wahrnehmung und Wertschätzung moderner Sakralarchitektur ist.

      Frömmigkeit und Moderne2008
    • Format und Rahmen

      Vom Mittelalter bis zur Neuzeit

      • 270 stránek
      • 10 hodin čtení

      Kunst wird heute primär als Reproduktion wahrgenommen. Das Kunstwerk als Ding – einschließlich Format und Rahmen – gerät so aus dem Blick. Die Autoren rücken das scheinbar Marginale ins Zentrum und zeigen, welche große Bedeutung Bildformat und -rahmen in der Kunst haben. - Rahmen haben mehr mit Bildern zu tun, als es Bildbetrachtern, die gewöhnlich Bilder in Büchern als rahmenlose Reproduktionen, in Vorträgen als rahmenlose Diapositive oder rahmenlos auf Power-Point-Folien erleben, bewusst ist. Rahmen schützen Bilder, grenzen sie von der 'profanen' Umgebung ab, betonen sie. Doch Rahmen interagieren auch mit dem Gerahmten, gelegentlich konkurrieren sie mit ihm oder konstituieren es erst. Das Format spielt eine ebenso häufig unterschätzte Rolle für die Wahrnehmung von Kunst. Denn es besteht ein großer Unterschied zwischen einem Bild in Miniaturformat und einem riesigen Deckenfresko. In Fallbeispielen vom Mittelalter bis zur Gegenwart setzen die Autoren den Fokus auf eben jene vermeintlichen 'Nebensächlichkeiten' und beleuchten deren Wichtigkeit für die Kunstwerke. - Themen u. a.: – Der Rahmen in der Buchmalerei – Rahmen und Ranke in der italienischen Skulptur um 1300 – Rahmendekorationen des 16. Jahrhunderts – Das Altarbild – Reiterskulpturen – Der 'Ausstieg aus dem Bild' – Bildzerstörung durch Riesenformate

      Format und Rahmen2008
    • Botticelli

      • 420 stránek
      • 15 hodin čtení

      Die umfassende Darstellung zum konkurrenzlos günstigen Preis! Sandro Botticelli ist neben Leonardo der berühmteste Künstler der Renaissance. Hauptwerke wie der „Frühling“ und die „Geburt der Venus“ ziehen das Publikum an. Die Frage nach der Anziehungskraft seiner sinnlich-erotischen Frauendarstellungen beantwortet Hans Körner in seiner gründlich recherchierten Darstellung zu Leben und Werk, basierend auf neuesten Forschungsergebnissen. Er verknüpft seine umfassenden Kenntnisse zu einer geschickten Argumentation. Seine brillanten Bildbeschreibungen ergänzen die Darstellung wichtiger Motiv- und Bildtraditionen sowie technischer Aspekte, wie den Einsatz von Goldfarbe und die Rekonstruktion der ursprünglichen Hängung (z.B. „spaliera“-Bilder). Körner beschreibt die Lebenssituation des Malers im Alltag und im politischen Geschehen und bezieht sich dabei auf ein Quellenstudium, dessen Ergebnisse er verständlich in den Text einarbeitet. Ziel ist es, unser Staunen vor Botticelli und seinen Meisterwerken in eine tiefere Auseinandersetzung mit der Realität dieses Künstlers und den Bedingungen seines Schaffens zu verwandeln. Die Bilder stehen im Mittelpunkt und regen zu neuem Sehen und Denkansätzen an. Die Lektüre fesselt und eröffnet einen erfrischten Blick auf diesen großen Renaissancekünstler.

      Botticelli2006
    • Das Buch bietet umfassende Genealogien der bedeutendsten Familien des Frankfurter Patriziats bis zur Gegenwart, insbesondere der in der Ganerbschaft Alten-Limpurg vereinigten Familien. In 39 Artikeln werden die genealogischen Verbindungen bis circa 1500 dargestellt, als die patrizischen Familien den Rat der Stadt dominierten und durch Stiftungen in Erscheinung traten. Namhafte Familien wie v. Holzhausen, v. Glauburg und v. Lersner werden in ihrem sozialen und verwandtschaftlichen Kontext beleuchtet. Für die stadthistorische Forschung ist das Werk ein unverzichtbares Nachschlagewerk, während es zeitgenössischen Lesern Informationen über bekannte Persönlichkeiten bietet. Die Daten der heute lebenden Alten-Limpurger Familien wurden aktualisiert, und ein neuer einleitender Text zur jüngeren Geschichte sowie Anhänge mit einer vollständigen Liste aller Alten-Limpurger Familien sind enthalten. Das Buch ist reich illustriert, mit etwa 40 farbigen Abbildungen von Wappen aus dem Alten-Limpurger Wappenbuch von 1622 und 73 weiteren Bildern von Persönlichkeiten und historischen Objekten. Dr. Herbert Stoyan erstellt, bietet zusätzliche Informationen und ermöglicht eine grafische Darstellung der Genealogien. Zudem enthält das Buch eine Stammtafel der Familie v. Lersner, die einen anschaulichen Überblick über eine der alten Ratsfamilien der Stadt Frankfurt bietet.

      Frankfurter Patrizier2003