Knihobot

NORDICO Stadtmuseum Linz

    Das stille Vergnügen
    Auftritt der Frauen
    • Auftritt der Frauen

      Künstlerinnen in Linz 1851 - 1951, Prunkband mit 218 großteils großflächigen, s/w und farbigen Abbildungen

      • 208 stránek
      • 8 hodin čtení

      Die Bedingungen für Frauen, die Mitte des 19. Jahrhunderts als Künstlerinnen arbeiten wollten, waren aufgrund von Ausbildungsbenachteiligungen und eingeschränktem Zugang zu Künstlervereinigungen in Oberösterreich äußerst schwierig. Dennoch schafften es einige Linzer Künstlerinnen, erfolgreiche Karrieren aufzubauen, maßgeblich unterstützt von der 1857 geborenen Malerin Agathe Schwabenau, die sich im Oberösterreichischen Kunstverein engagierte und eine Malschule gründete. Ihre biografischen Notizen und Erinnerungen bieten einen lebhaften Einblick in die Herausforderungen, die das Leben von Frauen und Künstlerinnen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts prägten. Der Blick auf rund 100 Jahre Kunstschaffen mutiger, emanzipierter Frauen korrigiert die lokale Kunstgeschichtsschreibung und zeigt, dass Künstlerinnen nicht nur seit 1851 in der Kunstszene präsent waren, sondern auch einen regen Austausch mit der weiblichen Kunstszene in Linz sowie in Wien, Salzburg, Düsseldorf, München und Berlin pflegten. Zu den vertretenen Künstlerinnen gehören unter anderem Franziska Baernreither, Gudrun Baudisch-Wittke, Margret Bilger, Tina Blau-Lang, Helene Clodi-Titze und viele weitere, die das künstlerische Erbe dieser Zeit prägen.

      Auftritt der Frauen
    • Das stille Vergnügen

      • 159 stránek
      • 6 hodin čtení

      Der renommierte österreichische Kunsthistoriker Justus Schmidt (1903–1970) war während der Nazizeit »Sonderauftrag Linz«-Mitarbeiter und ein begeisterter Sammler von Zeichnungen. Der Band mit zahlreichen farbigen Abbildungen zeigt eine Auswahl aus seiner hochkarätigen Privatsammlung, die einen Bogen von Peter Paul Rubens über Gustav Klimt bis Oskar Kokoschka spannt.1971 wurde dem Linzer Stadtmuseum NORDICO ein Konvolut mit annähernd 670 Zeichnungen, u. a. von Rubens, Caspar David Friedrich, Spitzweg, Klimt, Schiele und Kokoschka, übereignet. Der Urheber dieser Sammlung, Justus Schmidt, war während des NS-Regimes in das geplante Linzer Führermuseum eingebunden. Seine Privatsammlung wurde lange unter Verschluss gehalten. Sie spiegelt eindrücklich Schmidts große Affinität zur klassischen Zeichenkunst. Das Katalogbuch zeigt viele sensationelle Meisterwerke aus seiner Sammlung. In mehreren Expertenbeiträgen werden die Person des Sammlers, seine Rolle während der NS-Herrschaft und die Provenienz seiner Kunstwerke kritisch beleuchtet.

      Das stille Vergnügen