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Jörg Baberowski

    24. březen 1961

    Německý historik a profesor východoevropských dějin na Humboldtově univerzitě v Berlíně. Baberowski se specializuje na historii Sovětského svazu a stalinistického násilí. Jeho práce se zaměřuje na hlubší pochopení fungování totalitních režimů a jejich dopadu na společnost. Zkoumá mechanismy moci, ideologie a násilí, které charakterizovaly Sovětský svaz.

    Jörg Baberowski
    Gewalträume
    Der bedrohte Leviathan.
    Der rote Terror
    Verbrannte Erde
    Crises in Authoritarian Regimes
    Rudý teror : dějiny stalinismu
    • Vedle fašistického režimu s holocaustem patří stalinismus k nejkrutějším obdobím minulého století. Dvacet milionů lidí přišlo za Stalinovy vlády o život, jeho jméno nese nejkrvavější epocha Sovětského svazu. Přesto náleží léta Stalinovy hrůzovlády k dobám zahaleným až dosud temnotou, která se začíná rozplývat teprve nyní, po otevření ruských archivů. Berlínský historik z nich vychází a podává tak zcela nový a podrobný obraz Sovětského svazu za Stalinova režimu, charakterizuje kremelské špičky a mapuje cesty, jimiž Stalin směřoval k uchopení a posléze k udržení moci v tak obrovské zemi, jakou bylo Rusko a později Sovětský svaz.

      Rudý teror : dějiny stalinismu
      4,6
    • Crises in Authoritarian Regimes

      Fragile Orders and Contested Power

      • 376 stránek
      • 14 hodin čtení

      Illuminates the condensation of authoritarian rule in crisis around the globe.Crises reveal the fragility of political order and challenge the powerful. How do authoritarian regimes deal with this? In many cases, they aim to achieve two contradictory goals simultaneously preserving stability amidst crisis and reviving their political order via crisis. What are authoritarian strengths and weaknesses in coping with crisis compared to democratic regimes? What can explain their adaptability and persistence? This volume aims to assemble a broad variety of perspectives. Deriving questions from political science, history, literature studies, sociology, and area studies, the authors examine present and past regimes in Africa, East and Central Asia, Eastern and Western Europe, and Latin America. These case studies illuminate the condensation of authoritarian rule in crisis. 

      Crises in Authoritarian Regimes
    • Verbrannte Erde

      Stalins Herrschaft der Gewalt

      • 606 stránek
      • 22 hodin čtení

      Die Bolschewiki wollten eine neue Gesellschaft erschaffen und träumten vom neuen Menschen. Doch reicht es aus, auf das bolschewistische Projekt der Modernisierung zu verweisen, um die stalinistischen Gewaltexzesse zu erklären? War Stalins Terrorherrschaft eine notwendige Folge der kommunistischen Ideologie? Das bolschewistische Projekt, so die These des Buches, bot eine Rechtfertigung für den Massenmord. Aber es schrieb ihn nicht vor. Es war Stalin, ein Psychopath und passionierter Gewalttäter, der den Traum vom neuen Menschen im Blut der Millionen erstickte. Er war Urheber und Regisseur des Terrors, der erst mit seinem Tod aufhörte. Er errichtete eine Ordnung des Misstrauens und der Furcht, in der jedermann jederzeit zum Opfer werden konnte. Wer in dieser Weise den inneren Kitt einer Gesellschaft zerstört, der hinterlässt auch in den Seelen der Menschen verbrannte Erde. «Lasst, die ihr eingeht, jede Hoffnung fahren», steht über Dantes Höllentor. Dieser Satz hätte auch an den Grenzpfählen der Sowjetunion stehen können.

      Verbrannte Erde
      4,3
    • Der rote Terror

      • 287 stránek
      • 11 hodin čtení

      Stalinismus: Der Traum vom neuen Menschen stirbt im Terror Neben dem Holocaust zählt der stalinistische Terror zu den größten Grausamkeiten des letzten Jahrhunderts. 15 Millionen Menschen verlieren durch Stalin ihr Leben. Jörg Baberowski gibt einen Überblick über dieses finstere Kapitel, das, anders als die NS-Verbrechen, bis heute kaum aufgeklärt ist. Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion dringen Einzelheiten über das Ausmaß der Gewalt und des Schreckens von Stalins dreißigjähriger Herrschaft an die Öffentlichkeit. Allmählich werden Archive geöffnet und das Bild der sowjetischen Geschichte wird wesentlich verändert. Stalins Rolle erscheint in einem neuen Licht. Es ist nunmehr unbestritten, dass er selbst den Massenterror vorantrieb. Noch vor dem Beginn des Krieges ließ das Regime Völkergruppen deportieren, Hunderttausende kamen dabei um, und auch während des Zweiten Weltkrieges und nach 1945 hörten die terroristischen Übergriffe des Regime gegen Zivilisten und Soldaten nicht auf.

      Der rote Terror
      4,1
    • Der bedrohte Leviathan.

      Staat und Revolution in Rußland.

      • 126 stránek
      • 5 hodin čtení

      Revolutionen kommen unerwartet. Sie unterbrechen den Lebensflua, bringen Unvorhergesehenes in die Welt. Nicht Ungleichheit und Ungerechtigkeit sind der Grund, auf dem sich Revolutionen vollziehen, sondern der Zerfall der Autoritat und das Unvermogen der Herrschenden, sich an der Macht zu halten. Im Ausnahmezustand setzen sich stets die Entschlossenen durch, die Machtfragen durch Entscheidungen beantworten. Am Ende mua aber auch der Revolutionar absichern, was er sich erkampft hat. Davon handelt dieses Buch: Vom Ort und der Zeit der Machtnahme und der Machtsicherung.

      Der bedrohte Leviathan.
      3,4
    • Gewalträume

      • 308 stránek
      • 11 hodin čtení

      Gewalt ist ein menschliches Potenzial, überall und jederzeit. Die Autorinnen und Autoren des Bandes befassen sich aus historischer und ethnologischer Perspektive mit den Bedingungen von Gewalt. Sie zeigen, unter welchen Umständen Gewalt entsteht, wie sie sich ausbreitet und dynamisiert. Deutlich wird dabei, wie sehr Gewalt soziale Ordnungen prägen kann und wie Erfahrungen mit Gewalt Sichtweisen auf die Umwelt verändern. Nicht zuletzt behandeln die Beiträge aber auch den wichtigen Aspekt, wie Gewalt wieder beendet werden kann.

      Gewalträume
      2,0
    • Verbrannte Erde

      • 606 stránek
      • 22 hodin čtení

      Wir gratulieren Jörg Baberowski herzlich zum Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Sachbuch/Essayistik! „Verbrannte Erde“ zieht den Leser sofort in seinen Bann und zwingt ihn, die Hölle der stalinistischen Verbrechen zu durchschreiten. Es geht nicht um abstrakte Begriffe oder Großmächte, sondern um das Schicksal von Menschen – Tätern und Opfern. Diese Lektüre ist eine bedrückende Erfahrung und ein Lehrgang in Trostlosigkeit, der für historische Erkenntnis notwendig ist. Baberowski, Professor an der Humboldt-Universität, vermeidet es, Gewalt zu rationalisieren oder zu rechtfertigen. Seine Darstellung gewinnt aus der Verbindung von Quellennähe und kritischer Analyse an Wucht. Die Frage nach dem Wesen des Stalinismus wird durch neue Perspektiven beleuchtet: War Stalins Terror eine notwendige Folge der kommunistischen Ideologie? Das bolschewistische Projekt bot eine Rechtfertigung für Massenmord, aber es war Stalin, der den Traum vom neuen Menschen im Blut der Millionen erstickte. Er schuf eine Ordnung des Misstrauens, in der jeder jederzeit zum Opfer werden konnte. Diese Zerstörung des gesellschaftlichen Zusammenhalts hinterlässt in den Seelen der Menschen „verbrannte Erde“. Dantes berühmter Satz über das Höllentor könnte auch an den Grenzen der Sowjetunion gestanden haben.

      Verbrannte Erde
      3,9
    • Der Sinn der Geschichte

      • 249 stránek
      • 9 hodin čtení

      Jörg Baberowski bietet einen fundierten Überblick über einflußreiche Denker und Strömungen der Philosophie des 19. und 20. Jahrhunderts und zeigt anhand konkreter Fallbeispiele die Bedeutung ihrer Theorien für den Alltag des Historikers auf. Sein besonderes Augenmerk gilt dabei denjenigen philosophischen Theorien, die Aufschluß darüber geben können, mit welchen Methoden der Gegenstand der Geschichte erschlossen werden kann. Eine verständlich geschriebene Einführung in Grundfragen der modernen Geschichtstheorie von Hegel bis Foucault.

      Der Sinn der Geschichte
      3,5
    • Arbeit an der Geschichte

      • 153 stránek
      • 6 hodin čtení

      Die Beiträge des Bandes widmen sich der umfassenden Frage, was die Theorie für die Geschichtsschreibung leisten kann. Brauchen Historiker überhaupt Theorien? Und welche Rolle spielen speziell Theorien von Repräsentation in der Geschichtswissenschaft? Es kommen unter anderem Autoren zu Wort, die an historischen Fallbeispielen zeigen, was mit Theorien anzufangen ist und wie Geschichten erzählt werden müssen, die sich auf die Theorie berufen.

      Arbeit an der Geschichte
    • In "Die Illusion der Stärke" analysiert Jörg Baberowski das Zarenreich und entlarvt die autokratische Herrschaft als fragile Fassade. Er untersucht, wie das multiethnische Imperium über zwei Jahrhunderte zusammengehalten wurde und beleuchtet die Ursachen von Krisen und deren Bewältigung. Ein faszinierender Blick auf Macht und Herrschaft in Russland.

      Der sterbliche Gott. Macht und Herrschaft im Zarenreich
    • Disziplinieren und Strafen

      Dimensionen politischer Repression in der DDR

      • 300 stránek
      • 11 hodin čtení

      Alle sozialistischen Staaten setzten auf Repressionen, um tatsächliche und vermeintliche Gegner zu strafen, Renitenz zu unterbinden und ihre Bevölkerungen zu disziplinieren. Dazu bedienten sie sich eines breiten Arsenals an Praktiken, das von planmäßiger »Erziehung« über willkürliche Haftstrafen bis hin zu psychischer »Zersetzung« reichte. Die Beiträge dieses Buches diskutieren Formen und Folgen politischer Repression in der DDR und anderen sozialistischen Diktaturen. Sie zeigen, wie die Täter vorgingen und weshalb Rehabilitierung und Aufarbeitung auch drei Jahrzehnte nach dem Ende des Sozialismus nicht an ihr Ende kommen können.--Page 4 of cover

      Disziplinieren und Strafen
    • Bibliothek

      • 112 stránek
      • 4 hodiny čtení

      Fotoreportage über die neue Bibliothek der Humboldt-Universität Berlin dokumentiert nicht nur die Ideen, die diesen Bau prägen, sondern widmet sich auch allgemein mit der Rolle und Funktion von Bibliotheken und insbesondere mit der Architektur, die den Büchern und ihren Lesern einen adäquaten Raum schafft. Fotografien von Barbara Klemm und Stefan Müller. Texte von dem Schriftsteller Martin Mosebach, dem Literaturwissenschaftler Peter von Matt, dem Architekten Max Dudler, dem Historiker Jörg Baberowski und dem Kulturwissenschaftler Hartmut Böhme

      Bibliothek
    • Der Feind ist überall

      • 882 stránek
      • 31 hodin čtení

      In den islamischen Kaukasusrepubliken erprobten die Bolschewiki erstmals jene Methoden der Unterdrückung und des Terrors, mit denen sie dann die gesamte Sowjetunion überzogen und deren menschenverachtender und menschenvernichtender Höhepunkt der Archipel Gulag war. Nach dem Sieg im russischen Bürgerkrieg reichte die Macht der Bolschewiki noch immer kaum in die unterentwickelte Peripherie des riesigen Reiches. Wie die Modernisierer des Zaren träumten auch die neuen Herrscher von der 'Modernisierung' und der 'Zivilisierung' des Vielvölkerimperiums. Doch im Gegensatz zu ihren Vorgängern erlagen die Bolschewiki dem Wahn, daß dabei Feinde vernichtet werden müßten. Widerstand wurde gnadenlos bekämpft. Gerade an den islamischen Südrändern der Sowjetunion wurde jener Terror eingeübt, der in den dreißiger Jahren das ganze Land erfaßte.

      Der Feind ist überall
    • Autokratie und Justiz

      Zum Verhältnis von Rechtsstaatlichkeit und Rückständigkeit im ausgehenden Zarenreich 1864-1914

      • 845 stránek
      • 30 hodin čtení

      Mit den Justizreformen von 1864 trat Rußland formal in den westlichen Rechtsstaat ein. Die Reformen führten zur Gewaltenteilung und zur Unabhängigkeit der Richter, während moderne Prozeßordnungen Öffentlichkeit und Transparenz einführten und den Angeklagten vor staatlicher Willkür schützten. Das Buch untersucht, inwieweit der moderne Rechtsstaat unter sozio-ökonomischer Rückständigkeit, kultureller Parallelität, Polyethnizität und einer spätabsolutistischen Ordnung realisiert werden konnte. Nach einer Bestandsaufnahme der institutionellen Neuerungen von 1864 folgen Kapitel über Geschworenengerichte, Friedensrichter und die Umsetzung der Reformen in verschiedenen Regionen. Die Realität zeigte, dass modernes Recht in ländlichem Rußland und asiatischen Randzonen auf Unverständnis stieß. Geschworenengerichte spiegelten das Rechtsverständnis bäuerlicher Laienrichter wider und widersprachen dem staatlichen Aufklärungsauftrag. Das Buch schließt mit Kapiteln über die russische Rechtsanwaltschaft und die Gerichte im Spannungsfeld der politischen Justiz bis 1914. Es wird deutlich, dass juristische Berufsgruppen zum Asyl der politischen Opposition wurden, da ihre Mitgliedschaft de jure zur Artikulation eines politischen Gegenentwurfs berechtigte. Die zarische Regierung hielt an den Errungenschaften der Gewaltenteilung fest und entließ Juristen aus staatlicher Obhut, was die Entstehung einer liberalen Opposition begünstigte. Die Bürokrati

      Autokratie und Justiz
    • Macht ohne Grenzen

      Herrschaft und Terror im Stalinismus

      • 223 stránek
      • 8 hodin čtení

      Der Stalinismus gilt heute als Synonym für die »Herrschaft des Terrors« im 20. Jahrhundert. Doch wie kam es zwischen 1927 und 1953 in der UdSSR zu den berüchtigten Gewaltexzessen? Weshalb eskalierte der Terror gerade in der Ära Stalins und welche Formen nahm er damals an? Wie begründeten die Täter ihr Handeln? Und wieso spielt die Erinnerung an die Schrecken jener Zeit im heutigen Russland keine Rolle mehr? Führende Experten für die Geschichte des Stalinismus geben Antworten auf diese Fragen. Der Band liefert somit ein pointiertes Bild stalinistischer Herrschaft und ihrer Folgen. Dabei wird deutlich: Die Geschichte des Stalinismus lässt sich nur verstehen, wenn man Stalin und die Personen, die in seiner unmittelbaren Umgebung lebten und arbeiteten, in den Blick nimmt. Denn hier lagen die Wurzeln des Terrors. Mit Beiträgen von Jörg Baberowski, Lorenz Erren, Robert Kindler, Gerd Koenen, Nikita Petrow, David Shearer, Fabian Thunemann, Krisztián Ungváry und Nicolas Werth.

      Macht ohne Grenzen
    • Selbstbilder und Fremdbilder

      Repräsentation sozialer Ordnungen im Wandel

      • 415 stránek
      • 15 hodin čtení

      Im Mittelpunkt des Bandes stehen die Selbst- und Fremdbilder, Deutungsmuster und kollektiven Identitäten verschiedener Kulturen und Gesellschaften im historischen und innereuropäischen Vergleich, aber auch im Vergleich zwischen Europa und den Gesellschaften Asiens, Afrikas und Lateinamerikas. Mit Beiträgen von Andreas Eckert, Ulrike Freitag, Vincent Houben, Wolfgang Kaschuba, Herfried Münkler, Bo Stråth und anderen

      Selbstbilder und Fremdbilder