„Hoffentlich holt der nicht mehr lange Luft.“ Oder: „Gleich in die Fresse schlagen.“ Beleidigungen, offener Hass und Gewaltandrohungen dieser Art gehören zum Alltag von Jakob Springfeld. Der 20-Jährige ist einer der jungen Leute in Sachsen, die sich politisch für das linke Lager engagieren. Der junge Autor kämpft gegen Rechts, gegen Hass und auch gegen seine Angst. Aufgeben kommt für ihn nicht in Frage. Er berichtet von seinen Versuchen, das andere Gesicht Sachsens sichtbar zu machen: Es steht für Toleranz, Antirassismus und Demokratie. Er möchte den kleinen Terror im Alltäglichen offenlegen, aber auch Strukturen aufzeigen, die es rechten Bauernfängern viel zu leicht machen und spart dabei Polizei und Kommunalpolitik von Kritik nicht aus.
Issio Ehrich Knihy



In diesem Buch wird die Illusion des beendeten Kolonialismus in Afrika entlarvt. Europa hat weiterhin Einfluss auf afrikanische Länder, unterstützt korrupte Regierungen und nutzt strategische Ressourcen. Issio Ehrich analysiert die komplexen Verbindungen zwischen Europa und Afrika und fragt nach einer gerechteren Partnerschaft.
Putsch Band 11279
Der Aufstand gegen Europas Kolonialismus
In zahlreichen Ländern der Sahelregion haben in den vergangenen Jahren Militärjunten gewählte Regierungen gestürzt, die Zusammenarbeit mit westlichen Bündnispartnern aufgekündigt und die Kooperation mit russischen Akteuren intensiviert. Demonstrantinnen und Demonstranten drückten auf der Straße lautstark ihre Unterstützung für diesen Kurs aus. Wie ist es dazu gekommen, dass viele Menschen in der Region derart enttäuscht vom Westen sowie ihren eigenen Regierenden sind, dass sie ihre Hoffnung auf nicht gewählte Offi setzen und den Schulterschluss mit autoritären Staaten such Journalist Issio Ehrich ist durch die Länder des Sahels gerel hat mit vielen Menschen vor Ort gesprochen. Er lässt jene zu kommen, deren Perspektiven in der Berichterstattu vielfach durch interessengeleitete und eurozentris überlagert würden. Ehrich legt dar, dass europäisc voran die ehemalige Kolonialmacht Frankreich-u zehnte korrupte und unbeliebte Regime gefördert in der Lage gewesen seien, die Lebensbedingunge nachhaltig zu verbessern. Selbst mit Unterstützung Staaten und die internationale Gemeinschaft sei es nicht gelunge elementare Sicherheit insbesondere vor dschihadistischem Terr mus zu gewährleisten. Die Aufstände richteten sich, so Ehrich, nic zuletzt gegen eine Ordnung, in der ehemalige Kolonialmächte weiterhin Einfluss ausübten und die dem Bedürfnis der Menschen nach Selbstbestimmung nicht gerecht geworden sei