Knihobot

Peter Främcke

    Schau ins Land
    im Nahen Westen
    Der Moldauhafen und die schöne Bojana
    Felix, Josefine und Schwanheide
    Oberamtmann Felter
    der vornehme Herr Luckwitz
    • der vornehme Herr Luckwitz

      • 124 stránek
      • 5 hodin čtení

      Täglich und unnachahmlich das erlernt Schöne und Höfliche zeigen - nicht nur an Sonn- und Feiertagen - ist seine "Profession". Die Aufmerksamkeit bleibt nicht aus. Junge Frauen sind angetan von seiner Liebenswürdigkeit, von seiner Höflichkeit, seiner Bescheidenheit. Von seinen Kollegen wird er eher belächelt, "der vornehme Herr Luckwitz" Auch wenn sein Benehmen es verdeckt, bleibt der vornehme Herr Luckwitz" verhaltensunsicher. In späteren Jahren gewinnen Zweifel und Melancholie die Oberhand. Vertrauen ist nicht seine Festigkeit. Wahrheit und Verhalten sind im Konflikt. Luckwitz hat aber doch den Mut sich zu sehen und zu erkennen.

      der vornehme Herr Luckwitz
    • Oberamtmann Felter

      • 116 stránek
      • 5 hodin čtení

      Er zweifelte, auch wenn man es ihm nicht anmerken konnte. Deutlich werden Stationen eines hoffnungsvollen Lebens aus Swinemünde. Umbruch mit dem Zusammenbruch im Nachkriegsdeutschland. Für Felter wird eine Parole der Kollegen zu einer latenten Furcht, Jahr für Jahr. "Oberamtmann Felter" wird erzählt im Leben der Westdeutschen aus der Sicht eines jungen Ostdeutschen, in den sechziger Jahren. Ihn verändert und belastet Oberamtmann Felters Verweis "wer aus der Zone kommt, kann gehen". Fünfzig Jahre später gelingt es aus Historie und Erkenntnissen Felters Hintergrund zu sehen. Es ist das Schicksal eines angepassten Menschen in der gehobenen Beamtenlaufbahn, der einmal im Fahrplanbüro der Deutschen Reichsbahn in Stettin mit Sonderzügen zu tun hatte.

      Oberamtmann Felter
    • Felix, Josefine und Schwanheide

      • 412 stránek
      • 15 hodin čtení

      Es war ein Jahr später, der 1. Weihnachtstag 1959, Josefine ist 9:45 Uhr in Schwanheide, dem DDR-Grenzbahnhof, mit dem Interzonen-Schnellzug aus Hamburg angekommen, erkennt Felix, der sie auf dem Bahnsteig erwartet, stürmt auf ihn zu. Felix nimmt ungeachtet der Blicke der vielen Reisenden Josefine auf den Arm, trägt sie und sagt: »Ich umarme Dich und trage Dich, meine Josefine, Du meine große Liebe, frohe Weihnachten.« Josefine nimmt ihm seine Dienst-Mütze ab, küsste ihn mehrmals, unter Glückstränen. »Ich liebe Dich unendlich, mein Felix. Das dürfen alle ruhig wissen. Du bist mein größtes Geschenk.« Auch das ist Deutschland - vor 60 Jahren! Zu der Zeit als Deutschland in Ost und West durch Spaltung und Aufbruch streng, ja fast feindlich, von einander getrennt ist. Und doch gab es Ungeahntes, Unvorhersehbares, Unvorstellbares. Zwischen Felix und Josefine entsteht Heiligabend 1958 auf dem DDR-Grenzbahnhof Schwanheide eine einzigartige »Ost-West-Liebe«

      Felix, Josefine und Schwanheide
    • Der Moldauhafen und die schöne Bojana

      • 100 stránek
      • 4 hodiny čtení

      Die Erzählung ist ein Blick in eine neue andere Welt, in das Leben der sechziger Jahre in einer Großstadt im deutschen Westen - gesehen mit den Augen eines jungen Studenten »vom Lande«. Seine Aufmerksamkeit fällt zufällig auf Hans Hansen, einem Oberinspektor und Amtmann im Freihafen. Die Zeit lässt Atmosphäre und Wesen einer Aufbau- und Aufholgesellschaft erkennen. Die Liebe zu Bojana, der Quasitochter des tschechischen Binnenschiffers Dromba im Moldauhafen führt zu »Abhängigkeiten«. Derart konzentriert auf seine Gefühle erkennt Hansen nicht den Wert seiner »Bereitschaft«. Unbemerkt bleiben die Beobachtung von allen Seiten. Bojana pflegt ihre Eitelkeit und Schönheit, auch im Umgang mit Hansen, ihrem baldigen Mann. Sie schützt ihn aber auch. Johannes, beider Sohn, gewinnt später Erkenntnisse - Bojana ist im Alter aufrichtig. Was bleibt?

      Der Moldauhafen und die schöne Bojana
    • im Nahen Westen

      • 104 stránek
      • 4 hodiny čtení

      »Unsichere Zeiten stehen ihm bevor.« Er hatte 1960 den Weg nach Hamburg gefunden - mit Hindernissen. Doch zunächst war er froh, nicht mehr im Osten leben zu müssen. Er arbeitete einige Wochen als Bürogehilfe im Kreisbüro einer Partei, als Güterbodenarbeiter, in der Güterabfertigung, in der Fahrkartenausgabe, war Bahnsteigschaffner, Zugmelder, Zeitschriftenverkäufer, Versicherungskassierer, Hafenarbeiter. Die erste Zeit in einer neuen anderen Welt. Die Aufmerksamkeit und Vorsicht aus der alten Heimat waren hier wertlos. Dort gab es den unausgesprochenen, Zusammenhalt Einzelner gegenüber der Obrigkeit, die Abweichungen nicht duldete. Dagegen muss hier »im Nahen Westen« neue Vorsicht erst erkannt, erlernt und geübt werden, und die Menschen in neuer Alltagsumgebung »gesehen« werden. Ihm wurde irgendwann klar, im Osten wird die Meinung verfolgt - im Westen das Geld.

      im Nahen Westen
    • Die Vers-Erzählung »Schau ins Land« erlaubt den Blick so nah und so fern, frei von den Wettern des Alltags aber nicht von dem Fließen des Zeitgeistes. Und damit haben sich in all den Jahrhunderten gute Geister bemüht, manchmal waren es große Dichter und Philosophen. So darf man getrost mit Morgenstern sprechen, »nie wirst Du der Möve Flug erreichen, wofern Du Emma heißest sei zufrieden ihr zu gleichen«. Entdecken wir unser Tun und Denken in den Versen? »Schau ins Land« bessert nicht die »große weite Welt«, vielleicht das Erkennen »im eigenen Zelt«. ..

      Schau ins Land
    • mein Amtsgerichtsrat

      • 116 stránek
      • 5 hodin čtení

      Empfindend und liebevoll reflektiert Peter Landhausen über seine Kindheit in der Region um Hagenow Land, an der Bahnlinie Hamburg-Berlin im Mecklenburgischen. Diese ruhende Welt wird von Charakteren geprägt, die durch Historie, Erzähltes und Erlebtes lebendig werden. An stillen Abenden, besonders bei leichtem Ostwind, hallen die Geräusche der schnell nach Hamburg und Berlin fahrenden Züge durch Wald und Wiesen. Die heranwachsenden Jungen verspüren manchmal Fernweh. Die Figuren, geformt durch den Lebenskampf über Jahrhunderte, sind sichtbar und vielfältig. Die Völkerwanderung und der Dreißigjährige Krieg haben ihre Spuren hinterlassen; Schweden, Franzosen und Russen haben Mecklenburg nicht verschont. Mit dem Eisenbahnbau und der Entwicklung Hamburgs wuchsen die Hoffnungen der Nicht-Erstgeborenen auf ein besseres Leben. Zu den Erzählungen gehören Wankelmuth, der Bürgermeister, Willem, der Schauspieler, Onkel Johann, Hans Annemal, der französische Kriegsgefangene Marcel Dupont, der Überzeichner Rethmann, Blaak, der Wortkarge, Fiete Kamin, die förderliche Großmutter, die feine Maria, Pastor Karwand sowie der Postbote und Ortsgruppenleiter Bitterer Ernst. Die Kapitel umfassen verschiedene Erlebnisse und Charaktere, die das Leben in dieser Zeit prägen.

      mein Amtsgerichtsrat