Knihobot

Jule Weber

    Ich zeichne meinen Standort auf die Haut
    Afterwork mit Sisyphos
    • Afterwork mit Sisyphos

      Alte Mythen, neue Texte im Poetry Slam

      • 128 stránek
      • 5 hodin čtení

      Antike Helden im Poetry Slam: Diese Sammlung führt durch die Ahnengalerie der griechischen Mythologie, gesehen durch die Augen einiger der bekanntesten Bühnenpoetinnen und -poeten der deutschsprachigen Szene. Fundiert und informativ aufbereitet, durchgehend Illustruiert vom Comiczeichner Moritz Konrad und natürlich: höchst unterhaltsam. Afterwork mit Sisyphos, Selfies mit Narziss und Abhängen mit Prometheus. Warum verirren sich die ältesten Figuren der westlichen Literatur in großer Regelmäßigkeit auf die deutschsprachigen Poetry-Slam-Bühnen – und wie klingt der Clash von Antike und Moderne? Diesen Fragen spürt Nik Salsflausen, selbst Poetry Slammer und Lehrer für Deutsch und Geschichte in Personalunion, in seinem einleitenden Essay nach, lässt dann aber die Poetinnen und Poeten sprechen: Mark-Uwe Kling kämpf mit der Hydra eines Telefonanbieters, Ninia LaGrande betrachtet Elektra, Sebastian23 schaut in trojanische Pferde der Moderne, Jule Weber schaut in Narziss Spiegel, Nick Pötter ist mit dem Götterboten Hermes unterwegs, die Slampoetin und Liedermacherin Fee betrachtet Medea ... – Die Heldinnen und Helden des Poetry Slam treffen auf Heldinnen und Helden der Antike. Von Moritz Kontrad Illustrierte Steckbriefe stellen die antiken Figuren kurz vor und zeigen zudem literarische Querverweise auf. Diese didaktische Aufbereitung macht das Buch auch interessant für den Deutschunterricht.

      Afterwork mit Sisyphos
    • Ich zeichne meinen Standort auf die Haut

      Gedichte

      • 128 stránek
      • 5 hodin čtení

      Jede dritte Frau, 0,5 Prozent aller Menschen, die oberen 2 Prozent – eine Kartografie des Unausgesprochenen Ich bin 1:139.838.160 Wie navigieren in einer lauten Welt, wenn die eigenen Worte im Chaos untergehen? Wenn die Zeit in winzige Geräusche zerfällt? Wie sich erden, wie festen Stand gewinnen, wenn der Rückzug in die Krone eines alten Baumes Schutz verspricht und gleichzeitig Sehnsucht entfacht? Wenn das durch das Buntglas des Windfangs fallende Licht Erinnerungen an Großelternhäuser und vergangene Sommertage wachruft, aber auch an das dumpfe Dröhnen von schlaflosen Mondnächten? Gedichte über das Verstehen, das Vermissen und unser Verhältnis zur Welt – und manchmal fliegt ein Vogel vorbei Jule Webers Gedichte reflektieren die Zerbrechlichkeit des Lebens, das Streben nach Nähe, nach einem Zuhause, das nicht nur aus Wänden besteht. Sie greifen nach den Momenten, die uns ausmachen – den lärmenden, den leisen, den verlorenen und jenen, denen wir zu wenig Bedeutung beimessen. Weber schreibt von Flächen aus betretener Stille, geronnener Zeit, leisen Krisen und in uns brennenden Fragen. Ihre Lyrik spürt dem Paradoxon von sozialer Gemeinschaft und Einsamkeit nach, macht fassbar, wie das Weltgeschehen unbemerkt in unser Inneres sickert. Ein unvergesslicher Gedichtband: politisch und sprachverliebt, eigensinnig und melancholisch, zart und feministisch.

      Ich zeichne meinen Standort auf die Haut