"Careful handling of natural resources is at the center of ecological goals and architectural development throughout the world... These gas emissions result primarily from burning fossil fuels - from the energy input or the emissions resulitng from building and operating buildings, and from transportation, primarily automobil and air traffic... This exhibition shows a current selection of exemplary faciliites and innovative structures in and from Austria."--P. [2] of cover.
Müry Salzmann Knihy



Berger, ein Linsenschleifer ohne Frau, arbeitet in seiner Werkstatt hinter dem Salzburger Bahnhof an der Kugellinse eines astronomischen Fernrohrs. Zunächst absichtslos, dann gezielt, wird er in die Amour fou eines alten Sandlers mit einer 18-Jährigen im Haus gegenüber hineingezogen, bis er selbst in sie verliebt ist. Ein Hobbyesoteriker entdeckt in einem alten Folianten eine Vision der Heiligen Hildegard: eine goldene Raute am Himmel. Eine Spur führt ihn zu einem keltischen Kultplatz am Stadtrand, doch erst auf einem Tranceflug, den ihm ein Schamane in Nepal ermöglicht, offenbart sich ihm das Geheimnis hoch über Salzburg. Ein österreichischer Jedermann, geboren im Jahr des Sputniks, erbittet sich eine Zeitreise zurück in die 1930er, da seine Mutter im Waldviertel zur Welt kam. Als ungeborene Seele begleitet er sie durch die Wirren des Jahrhunderts, einschließlich einer Begegnung mit dem „Führer“, bis er in einer Winternacht auf einer Salzburger Alm seine Verkörperung erfährt. Die Figuren, die der Salzburger Autor Liko zum Sprechen bringt, tragen das Mal auf der Stirn. Wenig für die Zumutungen der Wirklichkeit begabt, empfangen sie ihre Aufträge aus dem Jenseits und teilen mit ihrem Schöpfer die Mission, in die Abgründe ihrer Herkunft hinabzutauchen: Vater, Mutter, Hitlerreich. Liko versucht, ihre Fratzen erzählend zu bannen und bringt auch unser Salzburg-Bild zum Tanzen.
Der Kardinal König Kunstfonds ist eine Stiftung kirchlichen Rechtes der Erzdiözese Salzburg und mit 27. November 2004 mit dem Zweck begründet Initiativen zum Dialog zwischen KünstlerInnen und römisch-katholischer Kirche zu fördern. Im Mittelpunkt steht die regelmässige Verleihung eines Kunstpreises für ein Werk der bildenden Kunst, wobei die Verleihung des Preises (in der Höhe von | 10.000) alle zwei Jahre stattfindet.