Knihobot

Christian Haller

    28. únor 1943

    Haller je autorem rozsáhlého díla, které zahrnuje povídky, romány a divadelní hry. Jeho psaní se často zaměřuje na zkoumání lidské zkušenosti a společnosti. Hallerův jedinečný styl a hloubka jeho pozorování ho odlišují jako výrazného literárního hlasu. Jeho díla byla přeložena do několika jazyků.

    Blitzgewitter
    Die verschluckte Musik
    Das Institut. Roman
    Die verborgenen Ufer
    Souvislosti 1/2024
    Bojoval jsem proti Islámskému státu
    • Směsice šoku z krutostí páchaných bojovníky „Islámského státu“ v Sýrii a Iráku, smyslu pro spravedlnost a znovuobjevené touhy po dobrodružství podnítila pacifisticky založeného muže, který se rozhodl opustit svůj poklidný život v Německu a navázat kontakt s facebookovou skupinou verbující zahraniční dobrovolníky na pomoc kurdským milicím. V říjnu 2014, bez informování rodiny, odjíždí do Iráku a poté do západního Kurdistánu, kde po základním výcviku bojuje po boku kurdských Lidových obranných jednotek. Spolu s ním se na bojišti objevují i další západní dobrovolníci, avšak v mnohem menším počtu než zahraniční bojovníci Islámského státu. Kniha je osobním, nepřikrášleným svědectvím o boji v první linii proti hrůzostrašnému nepříteli. Autenticitu textu posilují autorovy deníkové záznamy a jeho kritické, protiválečné smýšlení. Po sedmi měsících, vystupující pod pseudonymem Christian Haller, autor ukončuje svou misi z důvodu deziluze z válečného dění a vrací se do Německa. Přesto je přesvědčen o smyslu své účasti.

      Bojoval jsem proti Islámskému státu
      3,4
    • Eines Nachts wird Christian Haller von einem dumpfen Schlag geweckt. Es dauert einige Zeit, bis er begreift, was geschehen ist: Die Terrasse seines Hauses wurde vom Hochwasser in die Tiefe gerissen. Doch nicht nur sein Haus ist in den Grundfesten erschüttert, sein ganzes Leben zeigt plötzlich bedenkliche Risse. Der gerade siebzig Jahre alt gewordene Autor blickt in diesem autobiographischen Roman zurück auf seine Anfänge, auf einen jungen Mann, der immer nur ausgewichen ist, sich weggeduckt hat vor den großen Erwartungen - in den Freundschaften wie in der Liebe. Der jedoch gerade darin eine Kraft gefunden hat, die ihn weiter tragen wird, als selbst die ihm nahestehendsten Menschen für möglich gehalten hätten.

      Die verborgenen Ufer
      5,0
    • Das Institut. Roman

      • 272 stránek
      • 10 hodin čtení

      Christian Haller schildert in „Die Welt in all ihrer Brüchigkeit“ den Lebensweg des idealistischen Thyl Osterholz in den turbulenten 70er Jahren. Thyl beginnt beim „Institut für Soziales“ und erlebt einen steilen Aufstieg, während er in einem gnadenlosen Machtkampf zwischen internationalen Berühmtheiten gefangen ist.

      Das Institut. Roman
      4,0
    • Die Erzählung spielt in Bukarest vor und nach dem Ersten Weltkrieg, als der Großvater des Erzählers mit seiner Familie nach Rumänien zog, um eine Fabrik zu leiten. In einem großen Haus mit Garten lebte er fast 20 Jahre lang in der Illusion einer bürgerlichen Existenz, während das Zivilisationsideal in Wien und Berlin zerfiel. In den 1920er Jahren verliert die Familie jedoch ihr rumänisches Paradies und kehrt aufgrund der Weltwirtschaftskrise in die Schweiz zurück. Eine letzte Schiffsreise auf der Donau weckt Erinnerungen an den glanzvollen Corso auf der Calea Victoriei, süße Pasteten und den Duft von türkischem Kaffee. Jahrzehnte später begibt sich der Erzähler auf die Spuren seiner Familie und beschwört die Farben und Gerüche eines fernen Landes, das sowohl paradiesische Erinnerungen als auch die Schrecken des 20. Jahrhunderts birgt. Hinter dem idyllischen Garten entdeckt er den Schlachthof von Bukarest, ein Symbol für das absolute Dunkel. Die Zeiten verschwimmen, und aus dem Vergessen tauchen die gebrochenen Lebensläufe seiner Familie auf, die in einem südosteuropäischen Land die Melodie des bürgerlichen Lebens anstimmen kann. Diese Melodie, die in der Mutter des Erzählers weiterklingt, wird jedoch immer dissonanter. „Ergreifend!“ Literarische Welt.

      Die verschluckte Musik
      4,0
    • Blitzgewitter

      Eine kurze Geschichte des Lichts, in das wir uns stellen

      Licht ist so selbstverständlich wie Luft und Wasser. Am Tag ist es allgegenwärtig, in der Nacht holen wir es mit Kerzen und Lampen in die Räume. Was aber ist Licht? Woraus besteht es und wie setzt es sich zusammen? Diese Fragen beschäftigten die Menschen seit der Renaissance. Die Sonne war zum Mittelpunkt des Kosmos geworden, und man experimentierte mit der Camera obscura, mit Spiegeln und Prismen, nahm sich den neuen Kosmos zum Modell gesellschaftlichen Lebens und stellte sich vor Fotokameras. Doch bei all der Beschäftigung wusste man noch immer nicht, was das Licht wirklich ist. In seinem tiefgründigen Essay führt uns Christian Haller durch die Jahrhunderte in die Gegenwart. Heute kennen wir die Antwort, und sie stieß die Tür zur Quantenphysik auf. Durch deren Anwendung betreten wir virtuelle Räume, bestrahlt von Licht, von dem wir endlich wissen, was es ist. Doch wissen wir auch, welche Konsequenzen dieses Wissen hat?

      Blitzgewitter
      3,4
    • Sich lichtende Nebel. Novelle

      • 128 stránek
      • 5 hodin čtení

      Der Roman von Christian Haller, ausgezeichnet mit dem Schweizer Buchpreis, erzählt von Werner Heisenberg, der eine Szene in Kopenhagen 1925 beobachtet, die ihn zur Quantenmechanik inspiriert. Gleichzeitig kämpft ein Mann im Dunkel mit dem Verlust seiner Frau. Das Buch thematisiert Trauer, Einsamkeit und die Entstehung neuen Wissens.

      Sich lichtende Nebel. Novelle
      3,0
    • Im Park

      • 185 stránek
      • 7 hodin čtení

      Das Dilemma der Liebe entfaltet sich in einer einzigartigen Dreiecksgeschichte, in der Christian Haller mit bemerkenswertem Taktgefühl von schmerzlichen Abschieden und neuen Anfängen erzählt. Der Paläontologe Emile Ryffel kehrt nach einem Krankenhausaufenthalt in seine Wohnung zurück und erkennt, dass sich sein Leben für immer verändert hat. Seine Frau Lia, eine engagierte Filmproduzentin, liegt nach einem Gehirnblutungsvorfall im Koma, und die Ärzte sind unsicher, ob sie jemals wieder aufwachen wird. Inmitten dieser Krise hat Emile sich in Klara, eine junge Bekannte seiner Frau, verliebt. Obwohl er weiß, dass er die Affäre beenden sollte, kann er sich nicht von Klara lösen. Seine Liebe zu Lia steht im Konflikt mit dem Verlangen, aus den erstarrten Gewohnheiten seines Lebens auszubrechen und sich unbeschwert zu fühlen. Um Klarheit über seine Gefühle und Entscheidungen zu gewinnen, versucht Emile, sein Leben durch die analytische Linse seines Berufs zu betrachten. Doch diese Herangehensweise stößt an ihre Grenzen, da er Lia, die um ihr Überleben kämpft, nicht allein lassen kann. Gleichzeitig kann er seine Gefühle für Klara nicht leugnen. Haller schildert meisterhaft Emiles Dilemma, in das er sich zunehmend verstrickt.

      Im Park
      3,5
    • Manchmal sind wir uns selbst am meisten fremd. Clemens Lang ist ein anspruchsvoller Fotograf. Der genaue Blick für die Strudel und Untiefen der Welt ist seine Stärke. Und doch ist er sich selbst am meisten fremd. Das jedenfalls beginnt er zu begreifen, als er sich auf die Reise zu einer bedeutenden Tagung in einer weit entfernten Metropole begibt. Als er eine unerwartete Einladung zu einer Tagung irgendwo im Orient erhält, fühlt er sich enorm geehrt. Doch was ihm zunächst als verlockender Ausbruch aus dem Alltag erschien, entpuppt sich als Albtraum.

      Der seltsame Fremde
      3,2
    • „Die Reise durch die Toskana wird zum Alptraum. In der verwinkelten Altstadt Sienas beginnt die Jagd - aber wer jagt wen? Was ist Wahn, was Wirklichkeit? Dieser hervorragend geschriebene Roman ist ein echter Psychothriller, der die Nacken-haare das Sträuben lehrt.“ Brigitte

      Strandgut
      1,5