Vyprávění pro přátele dějin o sporu slavného literárního historika s vesnickým kantorem o jakéhosi dávno zapomenutého básníka z doby napoleonských válek klade otázky po morální odpovědnosti vědce.
Günther de Bruyn Knihy







Přední spisovatel NDR stíhá v románě přežitky maloměšťáctví v morálce socialistického člověka. Asistent na katedře germanistiky upadá do trapných rozpaků, když má pronést slavnostní řeč u příležitosti udělení literární ceny svému příteli za román, který pokládá za špatný.Autor řeší toto dilema v poctivém a otevřeném přístupu socialistického člověka.
Bajka francouzského filosofa 14. století o oslu, který se nedovedl rozhodnout pro jednu ze dvou otýpek sena a pošel hlady, se stala základem novodobého příběhu o manželském trojúhelníku. Psychologizující román o berlínském knihovníkovi, jeho manželce, rodině a o mladé knihovnické praktikantce, zasazený do současnosti NDR, vyniká vtipem a ironií.
Jean Paul Friedrich Richter (1763–1825) nejduchaplnější autor německé literatury všech dob, jenž proslul ve své době i za hranicemi. A jako motto tohoto životopisného díla si autor vybral citát z dopisu Jeana Paula příteli: „Zapřísahám tě (jinak tě budu chodit strašit), piš o mě, až umřu, bez obalu a od plic...“
Sünder und Heiliger
Das ungewöhnliche Leben des Dichters Zacharias Werner
Günter de Bruyn erzählt die Lebensgeschichte des romantischen Dichters Zacharias Werner Zacharias Werner, einer der wenigen Bühnenautoren der Romantik, entführte seine erste Frau aus dem Freudenhaus und konvertierte nach drei gescheiterten Ehen zum Katholizismus. Ruhelos reiste Werner durch halb Europa. August Wilhelm Iffland gehörte in Berlin zu seinen Förderern am Theater, Johann Wolfgang Goethe inszenierte in Weimar eines seiner Stücke. In Aschaffenburg wurde Zacharias Werner schließlich zum Priester geweiht und fand Halt im Predigen und Missionieren. Einfühlsam und nüchtern zugleich erzählt Günter de Bruyn von einem Getriebenen, der die Welt und die Menschen – und damit auch die eigene Kunst – immer mehr aus dem Blick verliert. Eine verstörende, traurige Geschichte über Einsamkeit und Wahn, Liebe und Literatur.
Ein Kabinettstück biographischer Erzählkunst, eines der schönsten Bücher zur GoethezeitJean Paul war der wildeste und witzigste Erzähler der Goethezeit. Sein gesamtes Werk steht im Zeichen einer poetischen Freiheit, die einmalig ist in der deutschen Literatur. Günter de Bruyn folgt dem prekären Leben des berühmten Dichters und verknüpft es mit den Strömungen seiner Zeit von der Französischen Revolution bis zur Restaurationsepoche, von der Aufklärung bis zur Romantik.
Das Buch ›Babylon‹ von Günter de Bruyn umfasst 17 Erzählungen, die zwischen 1960 und 1984 entstanden. Die Geschichten handeln von gewöhnlichen Figuren und deren Sorgen um Ehe, Wohlstand und Karriere, während sie tiefere Konflikte um Liebe, Wahrhaftigkeit und Macht thematisieren.
Um die außergewöhnliche Verehrung der Königin Luise von Preußen zu verstehen, müssen verschiedene Ereignisse zusammenkommen. Seltene Schönheit und Anmut auf preußischen Thronen, bürgerliche Tugenden, ein früher Tod, die schlimmste Niederlage Preußens und das siegreiche Ende der Demütigungen sind entscheidend. Luise, die siebte von elf preußischen Königinnen, wurde zu einer Art Ursprungsmythos für das Deutsche Reich von 1871, was mit dem erstarkenden deutschen Nationalbewusstsein und der Rolle Preußens in den Befreiungskriegen zusammenhing, besonders durch ihren Sohn Wilhelm, der sechzig Jahre nach ihrem Tod deutscher Kaiser wurde. Luise wurde als mecklenburgische Prinzessin in Hannover geboren und verbrachte ihre Jugend südlich des Mains. Sie sprach Hochdeutsch mit hessischen Dialektanklängen und war bereits als junges Mädchen mit Goethes Mutter bekannt. Ihre Persönlichkeit vereinte die Treue und das Pflichtbewusstsein des Nordens mit der Herzenswärme des Südens. Am 10. März 1776 geboren, kam sie am 22. Dezember 1793 als Braut nach Berlin, wo sie einen triumphalen Empfang erlebte. Der Bildhauer Schadow verewigte sie und ihre Schwester in der berühmten Prinzessinnengruppe, die jedoch für die Legende der Luise kaum Bedeutung hatte, da ihr Ehemann, Friedrich Wilhelm III., das Kunstwerk nach seiner Krönung ablehnte. Schadow, ein bedeutender Bildhauer, hatte bereits Meisterwerke geschaffen, die die Schönheit der Schwiegertochter d
Kossenblatt
Das vergessene Königsschloss
Hommage an einen vergessenen Ort Schon Theodor Fontane besuchte Schloss Kossenblatt auf seinen ›Wanderungen durch die Mark Brandenburg‹. Günter de Bruyn erzählt in seinem neuen Buch die ganze Geschichte des Schlosses – von seiner kurzen Blütezeit unter Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. bis heute. Wie in seinen letzten Büchern geht es dabei immer auch um preußische Geschichte und die eigene brandenburgische Heimat. Darüber hinaus aber ist ›Kossenblatt‹ eine sehr persönliche, gelassen-melancholische Betrachtung über das Leben im Abseits, über Tod und Vergessen und die Kraft der Erinnerung.



