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Sibylle Lewitscharoff

    16. duben 1954 – 13. květen 2023

    Sibylle Lewitscharoffová je německá autorka, jejíž dílo se vyznačuje originálním a často provokativním stylem. Její próza zkoumá hluboké existenciální otázky a lidskou kondici s pronikavým vhledem. Lewitscharoffová se zaměřuje na detailní jazykové zpracování a vytváří jedinečné literární světy. Její texty jsou považovány za významný příspěvek současné německé literatury.

    Vom Guten, Wahren und Schönen
    Pong redivivus
    Von oben
    Pong am Abgrund
    Warten auf
    Blumenberg
    • Blumenberg

      • 224 stránek
      • 8 hodin čtení

      Now in paperback, from one of the most dazzling authors of contemporary German literature comes this delightful tale of a philosopher and his encounter with a supernatural lion. One night, German philosopher Hans Blumenberg returns to his study to find a shocking sight--a lion lying on the floor as if it's the most natural thing in the world. The lion stretches comfortably on the Turkmen rug, eyes resting on Blumenberg. The philosopher with some effort retains his composure, even when the next day during his lecture the lion makes another appearance, ambling slowly down the center aisle. Blumenberg glances around; the seats are full, but none of his students seem to see the lion. What is going on here? Blumenberg is the captivating and witty fictional tale of this likable philosopher and the handful of students who come under the spell of the supernatural lion--including skinny Gerhard Optatus Baur, a promising young Blumenbergian, and the delicate, haughty Isa, who falls head over heels in love with the wrong man. Written by Sibylle Lewitscharoff, whom Die Welt called the "most dazzling stylist of contemporary German literature," Blumenberg will delight English readers.

      Blumenberg
      3,3
    • Warten auf

      • 208 stránek
      • 8 hodin čtení

      Welche Themen sind es wert, sogar noch nach dem Tod diskutiert zu werden? Und welche Fragen, welche Einsichten könnte es geben? Genau diesen existenziellen Themen und Fragen spüren Sibylle Lewitscharoff und Heiko Michael Hartmann nach. In ihrem Buch lassen sie zwei Seelen im Jenseits auf einer Wartebank sitzen, die sich nur flüchtig kennen. Sie beginnen ein Gespräch, vorsichtig erst, dann immer eindringlicher: über das Verhältnis von Leib und Seele, über das Sterben und den Tod, über Gericht und Erlösung, über Glauben und Nicht-Glauben. Es sind die Themen, die Sibylle Lewitscharoff und Heiko Michael Hartmann seit Jahren umtreiben und die sie nun in diesem spektakulären Buch aufeinanderprallen lassen. Ein intellektueller und poetischer Wettstreit im Jenseits, mit spannendem Ausgang. Provokant, überraschend und unterhaltsam: ein stilistisches und inhaltliches Vergnügen!

      Warten auf
      4,0
    • Pong am Abgrund

      • 137 stránek
      • 5 hodin čtení

      "Es steht nicht gut um unseren flattergeistigen Helden. Nicht einmal der klare Nachthimmel vermag ihn aus dem Bett zu locken. Zu groß ist die Enttäuschung über die Schmach, die sein »sogenannter Freund« ihm beigebracht hat. Trübsinnige Wochen schleichen dahin, bis eines Morgens das Telefon schrillt und eine nicht ganz unsympathische Dame, die Pong gerade kennengelernt hat, Interesse an der leerstehenden Wohnung in seinem Haus bekundet. Die Prüfung fällt positiv aus, und »seine Johanna« zieht über ihm ein. Pong hat viel mit ihr vor, er will sie in das Geheimnis seiner großen Kiste einweihen, doch kaum lüftet er den Deckel, nimmt das Hadestheater seinen Lauf"--Accompanying bookmark.

      Pong am Abgrund
      3,7
    • Von oben

      • 237 stránek
      • 9 hodin čtení

      »Vor dem Tod. Nach dem Tod. Das sind zwei grundverschiedene Arten, die eigene Existenz zu erfahren und auf sie zu blicken. Ich weiß, wovon ich spreche, denn ich bin oben.« Aus der Vogelperspektive blickt Sibylle Lewitscharoffs unbehauster Erzähler hinab auf sein eigenes Grab, die hinterbliebenen Freunde und Nachbarn, auf Fremdes und Vertrautes in der unter der Hitze stöhnenden Stadt. Körper- und willenlos driftet er durch den Himmel über Berlin, erscheint mal hier, mal dort, ein stiller Beobachter, Zeuge von Schönem und Schrecklichem, mit übernatürlicher Hör- und Sehkraft begabt, doch zur Handlungsunfähigkeit verdammt. Seine Erinnerungen sind lückenhaft, seine Zukunft ungewiss. Was darf er hoffen, was muss er fürchten: Hölle? Fegefeuer? Himmlisches Paradies? Furchtlos befragt Sibylle Lewitscharoff – »mit allen Wassern gewaschene Schleusenwärterin zwischen Diesseits und Jenseits« ( Süddeutsche Zeitung ) – in ihrem neuen Roman unsere Gottes- und Seinsvorstellung, unsere Wahrnehmung von Ich und Welt, von Leben und Sterben. Am Ende dieser kühnen Seelenreise durch das Berlin der Gegenwart, in das Zwischenreich der Lebenden und Toten löst sich jede Ordnung auf: Sie mündet in eine fiebrige Apotheose, die eine überraschende Selbsterkenntnis bereithält.

      Von oben
      3,0
    • Pong redivivus

      • 101 stránek
      • 4 hodiny čtení

      Pong lebt! Mit schallendem Juchhe hat sich am Ende von Sibylle Lewitscharoffs Erzählung »Pong« der liebenswerte, verrückte Held dem Mond in die Arme geworfen – und hat, entgegen den Befürchtungen der Leser, diesen kühnen Sprung vom Dach überstanden. Nun liegt er im Krankenhaus und hat alle Zeit der Welt, sich seinen Gedanken hinzugeben, die vor allem um rätselhafte Objekte kreisen, die er zu Hause verwahrt. Durch »Pong«, 1998 mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet, wurde die literarische Öffentlichkeit auf Sibylle Lewitscharoff aufmerksam. Mit »Pong redivivus« haben Sibylle Lewitscharoff und Friedrich Meckseper ein sprach- und bildmächtiges Gesamtkunstwerk der magischen Art erschaffen.

      Pong redivivus
      3,9
    • Vom Guten, Wahren und Schönen

      Frankfurter und Zürcher Poetikvorlesungen

      • 203 stránek
      • 8 hodin čtení

      »Was tut ein Roman, was in kürzerer Form die Erzählung? Mit einem Haifischbiß reißen sie ein Stück aus der Zeit, schnappen sich ein Stück der Schöpfung und bearbeiten es nach Gutdünken.« Gleich in zwei Etappen stellt sich Sibylle Lewitscharoff ans Rednerpult, um sich Gedanken über Literatur zu machen: In den berühmten Frankfurter Poetikvorlesungen sowie den Zürcher Poetikvorlesungen 2011 befaßt sie sich mit großer Weltliteratur und Schlüsselromanen zweifelhaften Charakters, seziert Figurennamen – »Josef K.: auch ein verflucht guter Name!« – und Romananfänge, wettert gegen den schnöden Realismus und wirbt für den Auftritt von Engeln und sprechenden Tieren in der Fiktion. Gleichzeitig erlaubt der Blick auf das fremde Werk immer auch Rückschlüsse auf das eigene. Hier wird das Gute, Wahre und Schöne verhandelt – lehrreich, polemisch und hochvergnüglich.

      Vom Guten, Wahren und Schönen
      3,3
    • Das Pfingstwunder

      Roman

      • 349 stránek
      • 13 hodin čtení

      Leichtfüßig und wortgewaltig spaziert die Büchner-Preisträgerin Sibylle Lewitscharoff mit uns durch Hölle und Himmel. Die Hauptrollen in ihrem Roman spielen die größte Komödie der Weltliteratur, das Seelenheil von 34 Dante-Gelehrten und ein anrührender Erzähler, so sehr um Bodenhaftung bemüht, dass ihm ein Wort wie »Wunder« nicht leicht über die Lippen kommt. Der Ort ist prachtvoll, die Stimmung aufgeräumt: Renommierte Dante-Gelehrte aus aller Herren Länder tagen im altehrwürdigen Saal der Malteser auf dem römischen Aventin, mit Blick auf den Petersdom. Im Mittelpunkt steht die Göttliche Komödie, Dantes realismusgetränkter Einblick in die Welt nach dem Tod. Einer der eifrig Debattierenden ist Gottlieb Elsheimer, Frankfurter Romanist und nach eigener Einschätzung eher ein Kandidat fürs Fegefeuer als fürs Paradies. Bei aller Leidenschaft für den Forschungsgegenstand scheint ihm das zunehmend ausgelassene Verhalten der Kollegen seltsamer und seltsamer. Als die Kirchenglocken das Pfingstfest einläuten, bahnt sich ein Ereignis unbegreiflicher Art an …

      Das Pfingstwunder
      3,5
    • Killmousky

      Roman

      • 223 stránek
      • 8 hodin čtení

      Was jetzt? Frauen? Zigaretten? Whiskey? Den lieben langen Tag? Richard Ellwanger, frisch aus dem Polizeidienst geschieden, ist es ein Rätsel, wie er von nun an seine Zeit verbringen soll. Da winkt ein Auftrag im fernen New York: Eine begüterte Frau ist zu Tode gekommen, und ihre Schwester und ihr Vater beschuldigen den trauernden Ehemann, ein anderer zu sein, als er vorgibt. Sie beauftragen Ellwanger mit privaten Ermittlungen. Und das heißt für ihn nicht nur, seinen schwarzfelligen Hausgenossen Killmousky den Nachbarn anzuvertrauen. Es heißt auch, sich in einer Metropole zurechtzufinden, in der ihm die Sprache nicht behagt, die Gepflogenheiten fremd sind und ein möglicher Mörder lebt, dessen Persönlichkeit den Ex-Kommissar zunehmend fasziniert. Sibylle Lewitscharoff nimmt sich eines Genres an, das mit ihr Millionen lieben: Killmousky ist ein mitreißender Krimi und zugleich ein sprachliches Meisterwerk.

      Killmousky
      3,2
    • Ein Schwabe in Rom: Der erfolgreiche Produzent Montgomery Cassini-Stahl dreht »Jud Süß«, eine Neuverfilmung des antisemitischen Machwerks, mit der er den historischen Jud Süß Oppenheimer ehren will. Mitten in den Dreharbeiten bricht der Titelheld am Morgen nach der Liebesnacht mit einer jungen Frau vor dem Pantheon tot zusammen. Erzählt wird in Rückblenden – von der Kindheit des Jungen mit dem exotischen Namen im Stuttgarter Vorort Degerloch, vom Tod des Bruders, vom Leben in Rom. Schließlich ist aus dem Außenseiter der große Filmproduzent Cassini-Stahl geworden, der sein bisher größtes Projekt verwirklicht und dabei selbst in die Rolle des Jud Süß schlüpfen muß. Montgomery ist ein Roman über den Ausbruch aus spießiger Enge, die Suche nach einer anderen Wahrheit und die Doppelbödigkeit der Dinge. Vor dem glitzernden Hintergrund der römischen Cinecittà dringt der Filmproduzent Montgomery Cassini-Stahl in die Tiefen deutscher Vergangenheit ein und wird mit den Schlüsselerlebnissen des eigenen Lebens konfrontiert.

      Montgomery
      3,0
    • Pong

      • 143 stránek
      • 6 hodin čtení

      Ein Urknall des Absurden hat Pong in die Welt geworfen: »Eine Stille, die allen Geschöpfen die Ohren lang macht, setzte sich wie leuchtender Rahm auf die Welt, und es begab sich der Große Ratsch. Pong war da.« Pong erkennt, analysiert und handelt konsequent und zielgerichtet. Seine »verrückte« Innenwelt wird der Maßstab aller Dinge und allen Lebens. Ein abgründiger literarischer Spaß, der mit größter Präzision und Geschicklichkeit ein Feuerwerk des Absurden errichtet.

      Pong
      3,3
    • Stuttgart, Café Rösler, Samstag, den 3. April 2004 (vormittags) – ein Mann trinkt. Ralph Zimmermann ist allein mit sich und dem Alkohol. Oder auch nicht. Bei ihm sind Andy Warhol, Edie Sedgwick, Jim Morrison und nicht zuletzt seine Geliebte Joey. Tot zwar allesamt, aber doch anwesend genug, um einen Stift zumindest auf glatter Fläche ein paar Millimeter rollen zu lassen. Und natürlich, um zu kommentieren, was Ralphi-Ralph erzählt: von sich, seinem Leben, seiner Liebe und seinem eigenen Ausflug ins Totenreich. »Falls es Sie interessiert, was uns nach dem Tod erwartet und was Jim Morrison und Andy Warhol heute so treiben, kommen Sie um diesen Roman nicht herum. Und falls es Sie nicht interessiert, dann sind Sie wahrscheinlich schon tot und haben es nur noch nicht gemerkt.« Denis Scheck in Druckfrisch, ARD

      Consummatus
      2,8
    • Zwei Schwestern, unterwegs im heutigen Bulgarien. Auf der ersten Hälfte ihrer Reise waren sie Teil eines prächtigen Limousinenkonvois, der die Leichen von 19 Exilbulgaren – in den Vierzigern von Sofia nach Stuttgart ausgewandert – in ihre alte Heimat überführte. Darunter der frühverstorbene Vater der Schwestern. Jetzt sind sie Touristinnen, chauffiert vom langmütigen Rumen Apostoloff. Er möchte den beiden die Schätze seines Landes zeigen, aber für seine Vermittlungsversuche zwischen Sofia und Stuttgart zeigen die Schwestern wenig Sinn. Zwei Schwestern, ein Fahrer: Ihre Reise durch Bulgarien wird zur rabenschwarzen, erzkomischen Abrechnung mit dem Vater und seinem Land. Preis der Leipziger Buchmesse 2009

      Apostoloff
      3,1
    • Es war einmal ein kleiner Junge in Zwirnegg, den seine Mutter vorzeitig ins Leben hinausstieß. »Lass dich hier erst wieder blicken, wenn du ein Held geworden bist.« Dem höflichen kleinen Harald bleibt nichts anderes übrig, als sich zu trollen und den wundersamsten Abenteuern entgegenzustolpern. Mit fünf Mark und zwei zerbrochenen Keksen in der Tasche macht er sich auf die Reise und trifft dabei auf solch wundersame Gestalten wie den rumbechernden Kapitän Dragon, eine dralle Blondine aus Taschkent und den berühmten Hosenschlotterer Nettelbeck. Besonders jedoch setzt ihm das Mäusetrio aus Sidonie-Isabell, Sidonie-Karamell und Sidonie-Grisaldine zu. Inspiriert von der Tradition der Nonsens-Literatur, hat Sibylle Lewitscharoff einen wunderbar witzigen Abenteuerroman geschaffen.

      Der höfliche Harald
    • Abraham trifft Ibrahîm

      Streifzüge durch Bibel und Koran

      • 309 stránek
      • 11 hodin čtení

      Eine hochdramatische Szene: Der Vater beugt sich über den wehrlosen Jungen, das Messer blitzt in seiner Hand – da befiehlt ihm im letzten Moment ein Engel, statt des eigenen Sohnes einen Widder zu opfern. Die Geschichte von Abraham und Isaak ist bekannt. Dass sie dem Philosophen Kierkegaard eine schlaflose Nacht am Berliner Gendarmenmarkt bescherte, in deren Verlauf ihm eine göttliche Maus erschien, um Fragen der Barmherzigkeit zu erörtern – das weiß nur Sibylle Lewitscharoff. Was wiederum der Koran aus diesem Stoff macht, davon erzählt uns Najem Wali. Von Eva bis Maria, von Moses bis Satan: Neun Figuren aus Bibel und Koran haben die sprachmächtige Religionswissenschaftlerin Sibylle Lewitscharoff und der irakisch-deutsche Autor Najem Wali ausgewählt. Deren Geschichten gehen die beiden aus ihrer je eigenen Sicht nach, temperamentvoll, engagiert, auch augenzwinkernd. Mit dem geplagten Hiob fragen sie nach der göttlichen Gerechtigkeit, mit Jona, dem ängstlichen Wal-Reisenden, nach Mut und Toleranz und berühren mit ihrem Dialog zwischen den Weltreligionen die Krisen unserer Zeit.

      Abraham trifft Ibrahîm
    • Flieger, Krabbler, Kriechlinge

      Ein Essay über Sechsbeiner

      • 72 stránek
      • 3 hodiny čtení

      Bereits in zwei Marbacher Magazinen hat die Büchner-Preisträgerin Sibylle Lewitscharoff ihre Doppelbegabung als Schriftstellerin und Künstlerin unter Beweis gestellt. Nach 'Der Dichter als Kind' und 'Im Labyrinth der Kreise. Aus einer Dante-Roman-Werkstatt' gilt Sibylle Lewitscharoffs Interesse nun einem scheinbar literaturfernen Thema, der artenreichsten Klasse der Tiere, den Insekten. Aus der beinahe eine Million Arten greift sie einige wenige heraus und beschwört Schönheit und Schrecken der sechsfüßigen Welt. Es gaukeln und krabbeln, fliegen und fressen, tarnen und verwandeln sich vor dem Auge des Lesers die filigrane Florfliege und die gnadenlose Gottesanbeterin, funkelnde Libellen und lästige und unlästige Wespen. Nebenbei lernt man mit dem Insekten-Forscher Jean-Henri Fabre einen Autor kennen, der mit besten Gründen 1912 für den Literatur-Nobelpreis vorgeschlagen wurde. Chris Korners Fotografien von Sibylle Lewitscharoffs szenischer Insekten-Oper und Seiten aus den Notizbüchern zum Essay – geschrieben, collagiert, gezeichnet und gemalt – machen dieses Magazin zur Augenlust.

      Flieger, Krabbler, Kriechlinge
    • Marbacher Magazin 128. Der Dichter als Kind

      Ein Essay und fünf szenische Objekte

      • 42 stránek
      • 2 hodiny čtení

      »WER schreibt, bleibt« (Robert Gernhardt) – aber was bleibt von jenen Jahren, in denen der Schriftsteller noch nicht schreiben konnte oder noch nicht geschrieben hat? Dichter-Kinderheiten sind Erinnerungen, eigene oder imaginierte. Sybille Lewitscharoff, Ingeborg-Bachmann- und Leipziger-Buchmesse-Preisträgerin, nähert sich dem Thema buchstäblich mit Hirn und Hand. In einem kenntnisreich-originellen Essay befasst sie sich aus dem Blickwinkel gelebter, versäumter oder erträumter Kindheiten mit Clemens Brentano, Johann Wolfgang Goethe, Gottfried Keller, Karl Philipp Moritz und Friedrich Schiller. Ganz ihrer Imagination vertraut Sibylle Lewitscharoff mit vier virtuos-aufwändigen Papiertheater-Arbeiten und zwei Leporellos, die den gleichen Autoren gelten: phantastische, ironische, liebevolle und auch böse Szenarien des präliteralen Lebens, von der Autorin eigens im Zusammenhang mit diesem Magazin handgefertigt und hier erstmals gezeigt.

      Marbacher Magazin 128. Der Dichter als Kind