Esther Kinsky is a writer who also works as a translator from Polish, English, and Russian. Her literary work often explores complex themes and linguistic nuances, reflecting her deep engagement with diverse literary traditions. Her unique narrative style and insightful observations offer readers a profound engagement with the human condition.
The narrative explores the revival of a derelict Hungarian cinema, reflecting on its historical significance and the communal experiences it once fostered. As the narrator journeys through the Great Alfold, she becomes captivated by the cinema's past, viewing it as a "dream in a glass coffin." The story intertwines the perspectives of the town's remaining residents with the physical remnants of the theater, celebrating the magic of cinema as a space for collective imagination and a ritualistic escape from reality.
In River, a woman takes long, solitary walks by the River Lea, observing and describing her surroundings and the unusual characters she encounters. River is a remarkable novel, full of poignant images and poetic observations - an ode to nature, edgelands, and the transience of all things human.
An unnamed narrator, recently bereaved, travels to Olevano, a small village
southeast of Rome. Written in a rich and poetic style, Grove is an exquisite
novel of grief, love and landscapes.
In Rombo, seven inhabitants of a remote mountain village in Friuli talk about
the impact of the the 1976 earthquake that has left marks they are slowly
learning to name.
ROey und ROsa, zwei Pilotwale, reiten zum ersten Mal auf den vom Orkan gepeitschten Wellen des Ozeans. Die Anführerin der ›Schule‹ leitet sie an Fischfängern, treibendem Müll und anderen Gefahren vorbei in sichere Gewässer. Der alte, weise Einzelgänger OpO stößt zu der Gruppe umherziehender Wale. Seine Erzählungen aus einem langen, ereignisreichen Leben halten die jungen, munteren Wale in Atem. Als OpO schwächer wird, begleitet ihn die Gemeinschaft der Wale auf seiner letzten Reise um die Inseln Mersea und Osea, wo er schließlich stirbt. »Sein Herz ist voll und wenn das Herz des Wals mit so vielen Abenteuern und Leben angefüllt ist, dann muss er gehen. Er wird an einen Ort gehen, an dem er uns in unseren Träumen und Erinnerungen sehen kann. Solange wir OpO erinnern, solange ist er mit uns, auch wenn wir ihn nicht mehr anfassen können.« Mit einem naturkundlichen Anhang, der den Kindern in Wort und Bild die wichtigsten Eigenschaften und Fähigkeiten dieser faszinierenden Meeresriesen erklärt.
Ein verwahrloster Park in der Stadt wird zum Ausgangspunkt von vier Gedichtzyklen. Angesichts der noch wild wuchernden Vegetation, der verfallenden Gebäude und Gegenstände entwickeln sich Betrachtungen über die Handhabung von Wachstum, Krankheit und Verfall und die damit verbundenen Vorstellungen von Nutzen, Überlebensfähigkeit, Überlebenswürdigkeit, Schönheit.
Známý polský reportér vytěžil ze svých pobytů v Čechách "výbušnou" knihu o naší zemi. Témata, z nichž některá patří k "neuralgickým" bodům novodobých dějin českého národa a byla u nás zpracována v dlouhé řadě knih, shrnuje autor na několika stránkách a přináší v nich svůj pohled člověka odjinud, pohled neotřelý, nezatížený, který by mohl vést k reflexi opomíjených kapitol naší národní povahy. Kniha vypráví o ikonách českého kolektivního vědomí, fenoménech nedávné české historie (rodina Baťů, Lída Baarová, Jan Procházka, Marta Kubišová, Jaroslava Moserová), ale také o osudech postav, které nebyly zatím hlouběji zpracovány ani samými Čechy (sochař Otakar Švec, který projektoval největšího Stalina na Zemi; Karel Fabián, spisovatel, který po únoru 1948 odmítl svou minulost a orwellovským způsobem vymazal a nahradil sám sebe; neteř Franze Kafky, která nechce hovořit o svém strýci). Kniha byla v roce 2007 oceněna Cenou varšavských knihkupců, autor byl za ni rovněž nominován na nejprestižnější polskou literární Cenu Niké. Knihu doprovázejí fotografie známého fotografa Pavla Štechy. Již vyšlo v německém, maďarském a francouzském překladu.
»Im Oktober sah ich zum ersten Mal das Schwarze Meer.« So beginnt diese ungewöhnliche Erkundung der Krim, jene Halbinsel zwischen Asien und Europa, zwischen antiker Größe und romantischem Klischee, zwischen Armut und Prunk. Gemeinsam mit dem schottischen Übersetzer und Schriftsteller Martin Chalmers unternahm Esther Kinsky im Oktober 2013 eine Fahrt in diese Zwischenwelt, die für den Leser durch ihren Blick und dank ihrer außergewöhnlichen Wahrnehmungs- und Beschreibungsfähigkeit unmittelbar erlebbar wird. Raue Winde, klappernde Fenster, streunende Pferde und grölende Betrunkene: Wir befi nden uns in einer fremden Natur und sehen uns einer fremden Kultur ausgesetzt. Die zweite Stimme in diesem virtuosen Landschaftsbuch wird bestimmt von Chalmers ganz anders geartetem Erkenntnisinteresse: Woher kommen wir, wohin gehen wir? Seine nachdenklichen historischen Tiefenbohrungen ergänzen Kinskys Ton und fügen das Buch zu einem sprachlich prägnanten und atmosphärisch dichten Ganzen.
Drei Katzen stromern zur Weihnachtszeit durch eine kalte graue Stadt, schauen in hell erleuchtete Fenster und beobachten die Menschen bei ihren Vorbereitungen für drei Lichterfeste - das Diwali-Fest der Inder, das jüdische Chanukka und Weihnachten. Sie sehen die Lichter, riechen den Duft von leckerem Essen und hören festliche Musik. Die Lieder zu dieser Geschichte hat der Kinderchor der Potsdamer Singakademie eingespielt. Sie sind zusammen mit dem von der Autorin selbst gelesenen Text auf der beiliegenden CD zu hören. (Quelle: Homepage des Verlags).
Dieser erste Lyrikband von Esther Kinsky, die seit ihrem Roman Sommerfrische
einhellig als zu entdeckende (Hans-Peter Kunisch) Autorin gilt, enthält 47
Gedichte, in denen sie an den Ort ihres Romans zurückkehrt. In ihren
lakonischen, knappen Versen entfaltet sich eine auratische Welt, die den Leser
mit der Melancholie von Vergänglichkeit und Einsamkeit verzaubert und ihn mit
der darin aufblitzenden Ahnung von Ganzheit und Vertrauen in den Sinn der
Dinge beglückt.