Hans Mayer Knihy
Hans Mayer byl německý literární vědec, právník a sociální badatel. Mezinárodně byl uznáván jako kritik, autor a muzikolog, jehož dílo se hluboce zabývalo společenským a historickým kontextem literatury. Jeho práce často zkoumala vztahy mezi uměleckou tvorbou, společenskými proudy a politickými událostmi, čímž nabízel jedinečný pohled na vývoj evropské kultury. Mayerův přínos spočíval v jeho interdisciplinárním přístupu, který propojoval literární analýzu s širšími sociálními a filozofickými úvahami.






Goethe
- 185 stránek
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German
Deutsche Geschichte und deutsche Aufklärung
- 32 stránek
- 2 hodiny čtení
Der Wissenschaftler, Kulturkritiker und Schriftsteller wurde am 19. März 1907 in Köln geboren und studierte Jura, Geschichte und Philosophie in Köln, Bonn und Berlin. Als Jude verfolgt, lebte er von 1933 bis 1945 im Exil in Frankreich und der Schweiz. Von 1948 bis 1963 lehrte er Geschichte der Nationalliteraturen an der Universität Leipzig und war zwischen 1965 und 1973 Professor für Deutsche Sprache und Literatur an der Technischen Universität Hannover. Danach war er Honorarprofessor in Tübingen. 1935 begann er im Exil mit den Vorarbeiten zu seinem großen Werk über Georg Büchner, das ohne Unterstützung von Carl J. Burckhardt nicht vollendet worden wäre. 1972 erschien eine Neuausgabe im Suhrkamp Verlag, und seither wurden 40 Titel von ihm veröffentlicht, darunter Werke über Goethe, Brecht, Thomas Mann und Richard Wagner. Seine Erinnerungen reflektierten die Erfahrungen eines „Deutschen auf Widerruf“ und ebneten den Weg für neue Stimmen wie Uwe Johnson. Hans Mayer war ein Verteidiger von Autoren wie Kafka und Proust und stellte die Frage nach der Rolle der Literatur in der Förderung der Humanität. Er wurde Ehrenbürger von Köln und Leipzig, Ehrendoktor mehrerer Universitäten und Träger des „Großen Verdienstkreuzes mit Stern“. Mayer starb am 19. Mai 2001 in Tübingen im Alter von 94 Jahren.
Der Turm von Babel
- 272 stránek
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I. Das Wort wird zur VokabelII. Brueder in eins nun die HaendeIII. Wilhelm Pieck und Otto GrotewohlIV. Freie Deutsche JugendV. Der 17. 1953VI. Johannes R. BecherVII. Das Entscheidungsjahr 1956VIII. Ulbricht und die SeinenIX. Exkurs. Hanna und Kurt. Eine ErzählungX. Schriftsteller im Turm von BabelXI. Uwe Johnson erzählt die DDRNachtrag. Hermann Kant erzählt die DDRXII. Die Ritter der TafelrundeUmschlag: Hermann MichelsMotiv: Pieter Bruegel d. Ä. "Der Turmbau von Babel"
Der Wissenschaftler, Kulturkritiker und Schriftsteller wurde am 19. März 1907 in Köln geboren und studierte Jura, Geschichte und Philosophie in Köln, Bonn und Berlin. Als Jude verfolgt, lebte er von 1933 bis 1945 in der Emigration in Frankreich und der Schweiz. Von 1948 bis 1963 lehrte er an der Universität Leipzig und war zwischen 1965 und 1973 Professor für Deutsche Sprache und Literatur an der Technischen Universität Hannover. Danach war er Honorarprofessor in Tübingen. 1935 begann er im Exil mit den Vorarbeiten für sein großes Werk über Georg Büchner, das ohne den Zuspruch von Carl J. Burckhardt nicht vollendet worden wäre. 1972 erschien eine Neuausgabe im Suhrkamp Verlag, und seitdem wurden 40 Titel von ihm veröffentlicht, darunter Werke über Goethe, Brecht, Thomas Mann und Richard Wagner. Seine Erinnerungen waren die eines „Deutschen auf Widerruf“. Hans Mayer war ein Lehrer, der während des Stalinismus Autoren wie Kafka und Proust verteidigte und die Rolle der Literatur für die Humanität hinterfragte. Er gilt als Nestor der deutschen Literaturwissenschaft und wurde mit zahlreichen Ehrungen bedacht, darunter Ehrenbürger von Köln und Leipzig sowie Ehrendoktorwürden. Mayer starb am 19. Mai 2001 im Alter von 94 Jahren in Tübingen.
Edition Suhrkamp - 1050: Versuche über die Oper
- 239 stránek
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Libro usado en buenas condiciones, por su antiguedad podria contener señales normales de uso
Erinnerungen an Willy Brandt
- 73 stránek
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1964 findet in der Berliner Wohnung von Günter Grass ein bemerkenswertes Treffen statt, initiiert von Willy Brandt. Politiker wie Brandt, Herbert Wehner und Fritz Erler diskutieren mit Schriftstellern und Intellektuellen wie Hans Mayer, Uwe Johnson und Ingeborg Bachmann über das Ende der Adenauer-Ära. Hans Mayer erinnert sich an diese Ereignisse und reflektiert über Brandts Einfluss als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Brandt, Regierender Bürgermeister von Berlin, Außenminister, Bundeskanzler und Friedensnobelpreisträger, wird als zentrale Figur des deutschen Lebens nach 1945 dargestellt. Mayer, Jahrgang 1907, und Brandt, Jahrgang 1913, teilen ähnliche politische Wurzeln als linke Abweichler und Dissidenten. Das Buch beleuchtet Brandts Kindheit, sein Exil in Norwegen und seinen bemerkenswerten politischen Werdegang, der von dem Ziel geprägt war, die beiden deutschen Staaten zu vereinen. Es wird die Frage aufgeworfen, wer Willy Brandt wirklich war, wer seine Wegbegleiter und Gegner waren, und was zu seinem Rücktritt 1974 während der Guillaume-Affäre führte. Diese Lebensgeschichte wird parallel zu Mayers eigenem Leben erzählt und bietet Einblicke in eine prägende Zeit der deutschen Geschichte.
Thomas Mann
- 533 stránek
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Volker Michels, geboren 1943, begann 1969 als Lektor für deutsche Literatur bei Suhrkamp und Insel und setzte sich als Herausgeber für zahlreiche Autoren ein. Besonders widmete er sich Hermann Hesse, dessen Werke und Briefe er in über hundert Themenbänden veröffentlichte und 2005 mit einer zwanzigbändigen Gesamtausgabe abschloss. Der Wissenschaftler und Kulturkritiker wurde am 19. März 1907 in Köln geboren. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften, Geschichte und Philosophie war er von 1933 bis 1945 wegen seiner jüdischen Herkunft in Frankreich und der Schweiz im Exil. Von 1948 bis 1963 lehrte er an der Universität Leipzig und war zwischen 1965 und 1973 Professor für Deutsche Sprache und Literatur an der Technischen Universität Hannover, bevor er als Honorarprofessor in Tübingen lebte. 1935 begann er im Exil mit den Vorarbeiten zu seinem großen Werk über Georg Büchner, das 1972 in einer Neuausgabe erschien. Insgesamt wurden 40 Titel von ihm im Suhrkamp Verlag veröffentlicht, darunter Werke über Goethe, Brecht und Thomas Mann. Hans Mayer war ein einflussreicher Lehrer und Wissenschaftler, der Literatur als Mittel zur Förderung von Humanität betrachtete. Er wurde mit zahlreichen Ehrungen ausgezeichnet und starb am 19. Mai 2001 in Tübingen im Alter von 94 Jahren.
Der Wissenschaftler, Kulturkritiker und Schriftsteller wurde am 19. März 1907 in Köln geboren und studierte Jura, Geschichte und Philosophie in Köln, Bonn und Berlin. Als Jude verfolgt, lebte er von 1933 bis 1945 in der Emigration in Frankreich und der Schweiz. Von 1948 bis 1963 lehrte er Geschichte der Nationalliteraturen an der Universität Leipzig und war zwischen 1965 und 1973 Professor für Deutsche Sprache und Literatur an der Technischen Universität Hannover. Danach war er Honorarprofessor in Tübingen. 1935 begann er im Exil mit den Vorarbeiten für sein bedeutendes Werk über Georg Büchner, das ohne Unterstützung von Carl J. Burckhardt nicht vollendet worden wäre. 1972 erschien eine Neuausgabe im Suhrkamp Verlag, und seitdem wurden 40 Titel von ihm veröffentlicht, darunter Werke über Goethe, Brecht, Thomas Mann und Richard Wagner. Er verteidigte Autoren wie Kafka und Joyce im Stalinismus und stellte die Frage, ob Literatur Humanität fördern kann. Seine wichtigsten Werke gelten den Unbotmäßigen und Außenseitern. Hans Mayer war Ehrenbürger von Köln und Leipzig, Ehrendoktor mehrerer Universitäten und Träger des Großen Verdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland. Er starb am 19. Mai 2001 im Alter von 94 Jahren in Tübingen.
Richard Wagner in Bayreuth
- 248 stránek
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Staubschutzumschlag markiert und abgenutzt, Seitenränder vergilbt, Besitzinschrift.
Aussenseiter
- 508 stránek
- 18 hodin čtení
»Dies Buch geht von der Behauptung aus, dass die bürgerliche Aufklärung gescheitert ist.« Hans Mayers »Außenseiter« ist eine profunde und scharfsichtige Analyse eines jahrhundertealten, bis heute wirksamen Komplexes: der mangelnden Emanzipation von Frauen, Homosexuellen und Juden. Seine Ausgangsthese belegt Mayer an der Aufklärung liebstem Kind: der Literatur. Ihre Figuren wie auch die Biografien ihrer Schöpfer belegen, dass die Forderung nach der allgemein menschlichen Gleichheit zum Luftschloß wurde. »Außenseiter« ist vor allem der Versuch eines brillanten Essayisten, Geschichte als Prozeß greifbar zu machen, der auf uns alle einwirkt, zu dem uns nur allzuoft das Bewußtsein fehlt. Mayers 1975 erschienenes Buch hat bis heute nichts an intellektueller Faszination und Aktualität verloren.
Hans Mayer hat Benjamin nicht gekannt, die Zeitgenossenschaft ist dennoch ablesbar. Hier werden geistige Entwicklungen, Übereinstimmungen und Konfrontationen aufgezeigt in einer von Schrecken gezeichneten Epoche. Aufgezeigt von Hans Mayer, einem Zeugen des Jahrhunderts, einem Mit-Denker, der imstande ist, Jahrhunderterfahrungen zu überliefern und den Blick zurückzuwerfen, auf der Suche nach der »Hoffnung im Vergangenen«.
Im Krieg und in der Liebe – Leonhard Franks berühmte Erzählung Karl, während des Großen Krieges aus russischer Gefangenschaft geflohen, klopft bei der Frau seines Mitgefangenen Richard an die Tür. Sein Freund hatte so eindrücklich von ihr erzählt, dass Karl sich in Anna verliebt hat. Nun steht er in ihrer Berliner Wohnküche und gibt sich als Richard aus. Auch wenn er denselben Beruf hat, die gleiche Körpergröße, Haar- und Augenfarbe, weiß Anna, dass der Mann, der nach Jahren plötzlich vor ihr steht, nicht Richard ist. Doch der Fremde kennt alle ihre Geschichten und befreit sie langsam aus der Isolation, in die sie durch den Krieg geraten ist – bis eines Tages Richard vor der Tür steht. Mit einem Beitrag von Heinrich Mann »In diesem Seelenabenteuer ist Liebe das große Ergebnis. Phantasie ist der Weg zu ihr.« Heinrich Mann »Franks feinfühlige, unaufdringliche Erzählerkunst unterstützt den Leser, bis er rückhaltlos mitgeht und mitfühlt.« Erich Kästner
Für den in der Gesamtausgabe erschienenen Band »Spuren« hatte Ernst Bloch 21 Texte neu geschrieben. Diese erweiterte Ausgabe erscheint jetzt in der Bibliothek Suhrkamp. »Wie nun? Ich bin. Aber ich habe mich nicht. Darum werden wir erst.« Dieser Text aus den »Spuren« steht als Motto über Blochs Gesamtwerk, er ist auch das Thema der »Spuren«. Es sind »Spuren«, die hinführen zu Sinn und Deutung des Daseins, »im Erzählen merkend, im Merken das Erzählte meinend«. Es sind Spuren, die auch von der Geschichte der eigenen Jugend Blochs berichten. Diese Parabeln, die zu den Glücksfällen deutschen Denkens und deutscher Prosa gehören, sind heute so fabelhaft und wahr wie vor siebzig Jahren, als sie gesammelt, gedacht und geschrieben wurden.
Heinrich von Kleist, Prinz Friedrich von Homburg
- 236 stránek
- 9 hodin čtení
Wie Kleists Drama um Glück, Ruhm und Ehre, um Unsterblichkeit und Todesangst, patriarchale Staatsmacht und Insubordination zu deuten ist, darüber herrscht noch keineswegs Einigkeit. In jüngster Zeit suchte man seine historischen Quellen an anderen Orten und fand neue Dokumente zur Entstehungs- und Wirkungsgeschichte; die Aufführungs- und Interpretationsgeschichte wurde fortgeschrieben, neue dichterischen Antworten auf Kleists Drama gegeben. Zeit für eine Neubearbeitung dieses Bandes.
In einem freundlichen und umgangssprachlichen Ton beleuchtet Hans Mayer die Alltäglichkeit, wie sie in Bertolt Brechts Werk erscheint, sein erstes Exil in Schweden, die Probleme mit dem Stalinismus, das Exil in den Vereinigten Staaten, seine kulinarischen Vorlieben, seine Sympathie für Charles Chaplin und den plötzlichen Beginn seines Ruhms mit der Uraufführung von Die Dreigroschenoper am 31. August 1928 in Berlin.
Nach Jahr und Tag
Reden 1945-1977
Alpen-Adria
- 141 stránek
- 5 hodin čtení
Die umerzogene Literatur. Deutsche Schriftsteller und Bücher 1945-1967
- 251 stránek
- 9 hodin čtení
st 1923 Deutsche Schriftsteller und Bücher 1945-1967 in einer Box mit Die unerwünschte Literatur. (BOX isbn 978-3-518-09846-2
Ein Deutscher auf Widerruf Erinnerungen. Band I
- 429 stránek
- 16 hodin čtení
German
Ein Deutscher auf Widerruf
- 430 stránek
- 16 hodin čtení
Seine Bemühung um die soziologische Interpretation literarischer Werke setzt Hans Mayer fort in vier Aufsätzen, in denen er die Polarität der neuesten deutschen Literatur aufzeigt; er unterscheidet zwischen direkter Aktion als geplantem Zufall im Sinne des Happenings und der Nichtaktion im Sinne "wortloser Innerlichkeit". Mayer wendet sich gegen einen Modernitätsbegriff, der die Absage an den Historismus einschließt, und bestimmt gegenwärtige literarische Phänomene in ihrem geschichtlichen Gewordensein und in ihrer gesellschaftlichen Bedingtheit.
Zwischen Kunst und Gebrauchsgrafik
Eine fragmentarische Biografie des Buchillustrators und Kunstmalers Hugo Wilkens (1888–1972)
- 120 stránek
- 5 hodin čtení
Deutsche Literaturkritik
- 967 stránek
- 34 hodin čtení
Markt- und Werbepsychologie
- 743 stránek
- 27 hodin čtení
In den Ruinen des Jahrhunderts
- 73 stránek
- 3 hodiny čtení
Der Wissenschaftler, Kulturkritiker und Schriftsteller wurde am 19. März 1907 in Köln geboren und studierte Jura, Geschichte und Philosophie in Köln, Bonn und Berlin. Als Jude verfolgt, lebte er von 1933 bis 1945 in der Emigration in Frankreich und der Schweiz. Von 1948 bis 1963 lehrte er an der Universität Leipzig, gefolgt von einer Professur für Deutsche Sprache und Literatur an der Technischen Universität Hannover zwischen 1965 und 1973. Danach war er Honorarprofessor in Tübingen. 1935 begann er im Exil mit den Vorarbeiten für sein großes Werk über Georg Büchner, das ohne Unterstützung von Carl J. Burckhardt nicht vollendet worden wäre. 1972 erschien eine Neuausgabe im Suhrkamp Verlag, und insgesamt wurden 40 Titel von ihm in diesem Verlag veröffentlicht, darunter Werke über Goethe, Brecht, Thomas Mann und Richard Wagner. Seine Erinnerungen waren die eines „Deutschen auf Widerruf“, und er verteidigte Autoren wie Kafka und Proust während des Stalinismus. Hans Mayer, Ehrenbürger von Köln und Leipzig und Träger zahlreicher Ehrungen, starb am 19. Mai 2001 im Alter von 94 Jahren in Tübingen.
Es ist, wie so oft bei Hans Mayer, abermals ein Werk der großen Konfession geworden. Die Außenseiter, die Repräsentanten und die Märtyrer, die Widergesetzlichen und die Leidenden, die Inkommensurablen und doch den Zeittypus so beispielhaft Aufschließenden, sie sind sein Thema. Und wo könnte dieser grandiose Literaturkenner mit mehr Herzblut dem (kultur-)historischen Gang der nationalen Dinge folgen als in der Frage nach dem Verhältnis von Deutschen und Juden? Harro Zimmermann, Die Zeit
Zeitgenossen
- 374 stránek
- 14 hodin čtení
Das Soldatengrab im Schönbuch
- 88 stránek
- 4 hodiny čtení
In idyllischer Lage am Goldersbach liegt das Soldatengrab im Schönbuch. Ein 19-Jähriger wurde in den letzten Tagen des 2. Weltkriegs tödlich verwundet und an dieser Stelle begraben. Sein Grab ist ein Mahnmal. Dieses Buch dokumentiert sein Schicksal.
Der Wissenschaftler, Kulturkritiker und Schriftsteller wurde am 19. März 1907 in Köln geboren und studierte Jura, Geschichte und Philosophie in Köln, Bonn und Berlin. Als Jude verfolgt, lebte er von 1933 bis 1945 in der Emigration in Frankreich und der Schweiz. Von 1948 bis 1963 lehrte er an der Universität Leipzig und war zwischen 1965 und 1973 Professor für Deutsche Sprache und Literatur an der Technischen Universität Hannover, bevor er als Honorarprofessor in Tübingen tätig war. 1935 begann er im Exil mit den Vorarbeiten für sein bedeutendes Werk über Georg Büchner, das ohne Unterstützung von Carl J. Burckhardt nicht vollendet worden wäre. 1972 erschien eine Neuausgabe im Suhrkamp Verlag, wo insgesamt 40 Titel von ihm veröffentlicht wurden, darunter Werke über Goethe, Brecht, Thomas Mann und Richard Wagner. Hans Mayer war ein Lehrer, der während des Stalinismus Autoren wie Kafka und Proust verteidigte und die Frage stellte, ob Literatur Humanität fördern kann. Er galt als Gelehrter zwischen den Fronten, dessen bedeutendste Werke den Unbotmäßigen und Außenseitern gewidmet sind. Seine Erinnerungen reflektieren das Leben eines „Deutschen auf Widerruf“. Mayer wurde Ehrenbürger von Köln und Leipzig, Ehrendoktor mehrerer Universitäten und erhielt das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland. Er starb am 19. Mai 2001 in Tübingen im Alter von 94 Jahren.
Der Wissenschaftler, Kulturkritiker und Schriftsteller wurde am 19. März 1907 in Köln geboren und studierte Jura, Geschichte und Philosophie in Köln, Bonn und Berlin. Als Jude verfolgt, lebte er von 1933 bis 1945 in Frankreich und der Schweiz. Von 1948 bis 1963 lehrte er Geschichte der Nationalliteraturen an der Universität Leipzig, gefolgt von einer Professur für Deutsche Sprache und Literatur an der Technischen Universität Hannover von 1965 bis 1973. Danach war er Honorarprofessor in Tübingen. 1935 begann er im Exil mit den Vorarbeiten für sein bedeutendes Werk über Georg Büchner, das ohne Unterstützung von Carl J. Burckhardt nicht vollendet worden wäre. 1972 erschien eine Neuausgabe im Suhrkamp Verlag, und seitdem wurden 40 Titel von ihm veröffentlicht, darunter Werke über Goethe, Brecht, Thomas Mann und Richard Wagner. Seine Verteidigung von Autoren wie Kafka und Proust während des Stalinismus zeigt sein Engagement für die Literatur und Humanität. Seine Erinnerungen reflektieren die Erfahrungen eines „Deutschen auf Widerruf“ und beeinflussten neue literarische Strömungen. Hans Mayer wurde Ehrenbürger von Köln und Leipzig, Ehrendoktor mehrerer Universitäten und Träger des „Großen Verdienstkreuzes mit Stern“. Er starb am 19. Mai 2001 in Tübingen im Alter von 94 Jahren.
Abend der Vernunft
- 267 stránek
- 10 hodin čtení
Goethe im zwanzigsten Jahrhundert
- 726 stránek
- 26 hodin čtení
Der Wissenschaftler, Kulturkritiker und Schriftsteller wurde am 19. März 1907 in Köln geboren und studierte Jura, Geschichte und Philosophie in Köln, Bonn und Berlin. Als Jude verfolgt, lebte er von 1933 bis 1945 in der Emigration in Frankreich und der Schweiz. Von 1948 bis 1963 lehrte er Geschichte der Nationalliteraturen an der Universität Leipzig und war zwischen 1965 und 1973 Professor für Deutsche Sprache und Literatur an der Technischen Universität Hannover. Danach wirkte er als Honorarprofessor in Tübingen. 1935 begann er im Exil mit den Vorarbeiten zu seinem bedeutendsten Werk über Georg Büchner, das ohne die Unterstützung von Carl J. Burckhardt nicht vollendet worden wäre. 1972 erschien eine Neuausgabe im Suhrkamp Verlag, und seitdem wurden 40 Titel von ihm veröffentlicht, darunter Werke über Goethe, Brecht, Thomas Mann und Richard Wagner. Hans Mayer war ein Verteidiger von Autoren wie Kafka und Joyce und stellte die Frage, ob Literatur Humanität fördern kann. Als Ehrenbürger von Köln und Leipzig sowie Ehrendoktor mehrerer Universitäten hinterließ er einen bleibenden Einfluss. Er starb am 19. Mai 2001 im Alter von 94 Jahren in Tübingen.
Gelebte Literatur
Frankfurter Vorlesungen
Welchen Einfluß haben die zeitgenössischen (oder unzeitgemäßen) Literaturen auf den einzelnen, auf seine Weltsicht und -interpretation? Hans Mayer untersucht und erzählt dies in fünf Vorlesungen, die mit einer Jugend im Expressionismus beginnen, über Leben und Literatur im Exil und zu der Zeit, »als der Krieg zu Ende war«, bis zur Frage nach der Einheit der deutschen Literatur führen.
Das unglückliche Bewusstsein
- 635 stránek
- 23 hodin čtení
zur deutschen Literaturgeschichte von Lessing bis Heine
Aufklärung heute
- 318 stránek
- 12 hodin čtení
Georg Buchner: Woyzeck Entstanden: 1836/37. Erstdruck: In: Neue Freie Presse (Wien), Nov. 1875. Urauffuhrung am 8.11.1913 in Munchen. Siehe auch die redaktionelle Vorbemerkung am Beginn des Werktextes. Vollstandige Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2016, 2. Auflage. Textgrundlage ist die Ausgabe: Georg Buchner: Samtliche Werke und Briefe. Historisch-kritische Ausgabe mit Kommentar (Hamburger Ausgabe). Herausgegeben von Werner R. Lehmann, Band 1-2, Reinbek: Christian Wegner, 1967-1971, bzw. [2. Aufl.] Munchen: Hanser, 1974. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgefuhrt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Vincent van Gogh, Portrat des Paul-Eugene Milliet, 1888. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt."
Doktor Faust und Don Juan
- 159 stránek
- 6 hodin čtení
Dr. Faust und Don Juan sind "Figuren, die die Grenzen überschreiten", was sie mit bewusstem Wollen und Engagement tun und sie daher zu intentionalen Außenseitern macht. Faust ist, laut Mayer, eine Figur "in der sich alle Zweifel des Menschen zur Zeit der Reformation treffen, ein neuer Typus des Magiers der schwarzen Magie, aber weder Priester noch falscher Mönch, sondern Bürger (...). Faust ist ein "Amalgam des antiken und christlichen Rebellen - Prometheus und Luzifer. Ein Mensch der Reflexion und Aktion, somit ein Mensch der Vergangenheit und Zukunft, ein Außenseiter der Antizipation. Ihm entgleitet stets der gegenwärtige Moment. Mayer verfolgt den historischen Weg des faustischen Menschen als Außenseiter in diesem Sinne bis zur heutigen Entfremdung. Da sich gezeigt hat, dass in jedem von uns sowohl Faust als auch der Teufel wohnen können, schlussfolgert Mayer, dass damit die "Jenseitigkeit der Hölle" dokumentiert ist, was auf einem anderen Weg auch Don Juan bestätigt.
Wünschelrutenpraxis
- 165 stránek
- 6 hodin čtení
Biostrahlen
- 203 stránek
- 8 hodin čtení
Dieses Nachschlagewerk beinhaltet die Beschreibung aller in Schule und Praxis häufig vorkommenden physikalischen Grundgrößen, daraus abgeleitete Größen sowie wichtige Beziehungen zwischen diesen Größen. Wichtige Formeln sind farblich hervorgehoben. Zahlreiche Skizzen dienen der Verdeutlichung von Zusammenhängen.
Heines Reise-Bilder
- 96 stránek
- 4 hodiny čtení
„Die umerzogene Literatur“ und „Die unerwünschte Literatur“ in einem Band. Das Standartwerk des Doyens der deutschen Literaturwissenschaft in besonders attraktiver Ausstattung.
Bibliothek Suhrkamp: Frisch und Dürrenmatt
- 184 stránek
- 7 hodin čtení
German








































































