Zwischen Kunst und Gebrauchsgrafik
Eine fragmentarische Biografie des Buchillustrators und Kunstmalers Hugo Wilkens (1888–1972)
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Hans Mayer byl německý literární vědec, právník a sociální badatel. Mezinárodně byl uznáván jako kritik, autor a muzikolog, jehož dílo se hluboce zabývalo společenským a historickým kontextem literatury. Jeho práce často zkoumala vztahy mezi uměleckou tvorbou, společenskými proudy a politickými událostmi, čímž nabízel jedinečný pohled na vývoj evropské kultury. Mayerův přínos spočíval v jeho interdisciplinárním přístupu, který propojoval literární analýzu s širšími sociálními a filozofickými úvahami.






Eine fragmentarische Biografie des Buchillustrators und Kunstmalers Hugo Wilkens (1888–1972)
In idyllischer Lage am Goldersbach liegt das Soldatengrab im Schönbuch. Ein 19-Jähriger wurde in den letzten Tagen des 2. Weltkriegs tödlich verwundet und an dieser Stelle begraben. Sein Grab ist ein Mahnmal. Dieses Buch dokumentiert sein Schicksal.
1964 findet in der Berliner Wohnung von Günter Grass ein bemerkenswertes Treffen statt, initiiert von Willy Brandt. Politiker wie Brandt, Herbert Wehner und Fritz Erler diskutieren mit Schriftstellern und Intellektuellen wie Hans Mayer, Uwe Johnson und Ingeborg Bachmann über das Ende der Adenauer-Ära. Hans Mayer erinnert sich an diese Ereignisse und reflektiert über Brandts Einfluss als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Brandt, Regierender Bürgermeister von Berlin, Außenminister, Bundeskanzler und Friedensnobelpreisträger, wird als zentrale Figur des deutschen Lebens nach 1945 dargestellt. Mayer, Jahrgang 1907, und Brandt, Jahrgang 1913, teilen ähnliche politische Wurzeln als linke Abweichler und Dissidenten. Das Buch beleuchtet Brandts Kindheit, sein Exil in Norwegen und seinen bemerkenswerten politischen Werdegang, der von dem Ziel geprägt war, die beiden deutschen Staaten zu vereinen. Es wird die Frage aufgeworfen, wer Willy Brandt wirklich war, wer seine Wegbegleiter und Gegner waren, und was zu seinem Rücktritt 1974 während der Guillaume-Affäre führte. Diese Lebensgeschichte wird parallel zu Mayers eigenem Leben erzählt und bietet Einblicke in eine prägende Zeit der deutschen Geschichte.
Der Wissenschaftler, Kulturkritiker und Schriftsteller wurde am 19. März 1907 in Köln geboren und studierte Jura, Geschichte und Philosophie in Köln, Bonn und Berlin. Als Jude verfolgt, lebte er von 1933 bis 1945 in Frankreich und der Schweiz. Von 1948 bis 1963 lehrte er die Geschichte der Nationalliteraturen an der Universität Leipzig und war zwischen 1965 und 1973 Professor für Deutsche Sprache und Literatur an der Technischen Universität Hannover. Danach war er Honorarprofessor in Tübingen. Im Exil begann er 1935 mit den Vorarbeiten für sein bedeutendes Werk über Georg Büchner, das ohne Unterstützung von Carl J. Burckhardt nicht vollendet worden wäre. 1972 erschien eine Neuausgabe im Suhrkamp Verlag, und insgesamt wurden 40 Titel von ihm dort veröffentlicht, darunter Werke über Goethe, Brecht, Thomas Mann und Richard Wagner. Seine Erinnerungen reflektieren die Erfahrungen eines „Deutschen auf Widerruf“ und bereiteten neuen Kräften wie Uwe Johnson den Weg. Hans Mayer war ein Verteidiger der Literatur und deren humanistischer Werte, auch während des Stalinismus. Er wurde Ehrenbürger von Köln und Leipzig, Ehrendoktor mehrerer Universitäten und Träger des „Großen Verdienstkreuzes mit Stern“. Er starb am 19. Mai 2001 in Tübingen im Alter von 94 Jahren.
Der Wissenschaftler, Kulturkritiker und Schriftsteller wurde am 19. März 1907 in Köln geboren und studierte Jura, Geschichte und Philosophie in Köln, Bonn und Berlin. Als Jude verfolgt, lebte er von 1933 bis 1945 im Exil in Frankreich und der Schweiz. Von 1948 bis 1963 lehrte er Geschichte der Nationalliteraturen an der Universität Leipzig und war zwischen 1965 und 1973 Professor für Deutsche Sprache und Literatur an der Technischen Universität Hannover. Danach war er Honorarprofessor in Tübingen. 1935 begann er im Exil mit den Vorarbeiten zu seinem großen Werk über Georg Büchner, das ohne Unterstützung von Carl J. Burckhardt nicht vollendet worden wäre. 1972 erschien eine Neuausgabe im Suhrkamp Verlag, und seither wurden 40 Titel von ihm veröffentlicht, darunter Werke über Goethe, Brecht, Thomas Mann und Richard Wagner. Seine Erinnerungen reflektierten die Erfahrungen eines „Deutschen auf Widerruf“ und ebneten den Weg für neue Stimmen wie Uwe Johnson. Hans Mayer war ein Verteidiger von Autoren wie Kafka und Proust und stellte die Frage nach der Rolle der Literatur in der Förderung der Humanität. Er wurde Ehrenbürger von Köln und Leipzig, Ehrendoktor mehrerer Universitäten und Träger des „Großen Verdienstkreuzes mit Stern“. Mayer starb am 19. Mai 2001 in Tübingen im Alter von 94 Jahren.
Der Wissenschaftler, Kulturkritiker und Schriftsteller wurde am 19. März 1907 in Köln geboren und studierte Jura, Geschichte und Philosophie in Köln, Bonn und Berlin. Als Jude verfolgt, lebte er von 1933 bis 1945 in der Emigration in Frankreich und der Schweiz. Von 1948 bis 1963 lehrte er an der Universität Leipzig, gefolgt von einer Professur für Deutsche Sprache und Literatur an der Technischen Universität Hannover zwischen 1965 und 1973. Danach war er Honorarprofessor in Tübingen. 1935 begann er im Exil mit den Vorarbeiten für sein großes Werk über Georg Büchner, das ohne Unterstützung von Carl J. Burckhardt nicht vollendet worden wäre. 1972 erschien eine Neuausgabe im Suhrkamp Verlag, und insgesamt wurden 40 Titel von ihm in diesem Verlag veröffentlicht, darunter Werke über Goethe, Brecht, Thomas Mann und Richard Wagner. Seine Erinnerungen waren die eines „Deutschen auf Widerruf“, und er verteidigte Autoren wie Kafka und Proust während des Stalinismus. Hans Mayer, Ehrenbürger von Köln und Leipzig und Träger zahlreicher Ehrungen, starb am 19. Mai 2001 im Alter von 94 Jahren in Tübingen.
Der Wissenschaftler, Kulturkritiker und Schriftsteller wurde am 19. März 1907 in Köln geboren und studierte Jura, Geschichte und Philosophie in Köln, Bonn und Berlin. Als Jude verfolgt, lebte er von 1933 bis 1945 in der Emigration in Frankreich und der Schweiz. Von 1948 bis 1963 lehrte er Geschichte der Nationalliteraturen an der Universität Leipzig und war zwischen 1965 und 1973 Professor für Deutsche Sprache und Literatur an der Technischen Universität Hannover. Danach war er Honorarprofessor in Tübingen. 1935 begann er im Exil mit den Vorarbeiten für sein bedeutendes Werk über Georg Büchner, das ohne Unterstützung von Carl J. Burckhardt nicht vollendet worden wäre. 1972 erschien eine Neuausgabe im Suhrkamp Verlag, und seitdem wurden 40 Titel von ihm veröffentlicht, darunter Werke über Goethe, Brecht, Thomas Mann und Richard Wagner. Er verteidigte Autoren wie Kafka und Joyce im Stalinismus und stellte die Frage, ob Literatur Humanität fördern kann. Seine wichtigsten Werke gelten den Unbotmäßigen und Außenseitern. Hans Mayer war Ehrenbürger von Köln und Leipzig, Ehrendoktor mehrerer Universitäten und Träger des Großen Verdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland. Er starb am 19. Mai 2001 im Alter von 94 Jahren in Tübingen.
Der Wissenschaftler, Kulturkritiker und Schriftsteller wurde am 19. März 1907 in Köln geboren und studierte Jura, Geschichte und Philosophie in Köln, Bonn und Berlin. Als Jude verfolgt, lebte er von 1933 bis 1945 in der Emigration in Frankreich und der Schweiz. Von 1948 bis 1963 lehrte er an der Universität Leipzig, gefolgt von einer Professur für Deutsche Sprache und Literatur an der Technischen Universität Hannover bis 1973. Danach war er Honorarprofessor in Tübingen. Im Exil begann er 1935 mit den Vorarbeiten zu seinem großen Werk über Georg Büchner, das mit Unterstützung von Carl J. Burckhardt vollendet wurde. 1972 erschien eine Neuausgabe im Suhrkamp Verlag, wo insgesamt 40 Titel von ihm veröffentlicht wurden, darunter Werke über Goethe, Brecht, Thomas Mann und Richard Wagner. Seine Verteidigung von Autoren wie Kafka, Proust und Joyce im Stalinismus zeigt seinen Einsatz für die Literatur als Mittel zur Förderung der Humanität. Seine Erinnerungen reflektieren die Erfahrungen eines „Deutschen auf Widerruf“ und bereiteten den Weg für neue literarische Stimmen. Er war Ehrenbürger von Köln und Leipzig, Ehrendoktor mehrerer Universitäten und Träger des „Großen Verdienstkreuzes mit Stern“. Hans Mayer, der Nestor der deutschen Literaturwissenschaft, starb am 19. Mai 2001 in Tübingen im Alter von 94 Jahren.
Der Wissenschaftler, Kulturkritiker und Schriftsteller wurde am 19. März 1907 in Köln geboren und studierte Jura, Geschichte und Philosophie in Köln, Bonn und Berlin. Als Jude verfolgt, lebte er von 1933 bis 1945 in der Emigration in Frankreich und der Schweiz. Von 1948 bis 1963 lehrte er an der Universität Leipzig und war zwischen 1965 und 1973 Professor für Deutsche Sprache und Literatur an der Technischen Universität Hannover, bevor er als Honorarprofessor in Tübingen tätig war. 1935 begann er im Exil mit den Vorarbeiten für sein bedeutendes Werk über Georg Büchner, das ohne Unterstützung von Carl J. Burckhardt nicht vollendet worden wäre. 1972 erschien eine Neuausgabe im Suhrkamp Verlag, wo insgesamt 40 Titel von ihm veröffentlicht wurden, darunter Werke über Goethe, Brecht, Thomas Mann und Richard Wagner. Hans Mayer war ein Lehrer, der während des Stalinismus Autoren wie Kafka und Proust verteidigte und die Frage stellte, ob Literatur Humanität fördern kann. Er galt als Gelehrter zwischen den Fronten, dessen bedeutendste Werke den Unbotmäßigen und Außenseitern gewidmet sind. Seine Erinnerungen reflektieren das Leben eines „Deutschen auf Widerruf“. Mayer wurde Ehrenbürger von Köln und Leipzig, Ehrendoktor mehrerer Universitäten und erhielt das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland. Er starb am 19. Mai 2001 in Tübingen im Alter von 94 Jahren.
Hans Mayer hat Benjamin nicht gekannt, die Zeitgenossenschaft ist dennoch ablesbar. Hier werden geistige Entwicklungen, Übereinstimmungen und Konfrontationen aufgezeigt in einer von Schrecken gezeichneten Epoche. Aufgezeigt von Hans Mayer, einem Zeugen des Jahrhunderts, einem Mit-Denker, der imstande ist, Jahrhunderterfahrungen zu überliefern und den Blick zurückzuwerfen, auf der Suche nach der »Hoffnung im Vergangenen«.
Der Wissenschaftler, Kulturkritiker und Schriftsteller wurde am 19. März 1907 in Köln geboren und studierte Jura, Geschichte und Philosophie in Köln, Bonn und Berlin. Als Jude verfolgt, lebte er von 1933 bis 1945 in Frankreich und der Schweiz. Von 1948 bis 1963 lehrte er an der Universität Leipzig und war zwischen 1965 und 1973 Professor für Deutsche Sprache und Literatur an der Technischen Universität Hannover, bevor er als Honorarprofessor in Tübingen tätig wurde. Im Exil begann er 1935 mit den Vorarbeiten für sein bedeutendes Werk über Georg Büchner, das ohne Unterstützung von Carl J. Burckhardt nicht vollendet worden wäre. 1972 erschien eine Neuausgabe im Suhrkamp Verlag, wo insgesamt 40 Titel von ihm veröffentlicht wurden, darunter Werke über Goethe, Brecht, Thomas Mann und Richard Wagner. Hans Mayer war ein bedeutender Lehrer, der auch während des Stalinismus Autoren wie Kafka und Joyce verteidigte und die Rolle der Literatur für die Humanität hinterfragte. Er gilt als Gelehrter zwischen den Fronten, dessen Werke oft den Unbotmäßigen gewidmet sind. Seine Erinnerungen spiegeln die Perspektive eines „Deutschen auf Widerruf“ wider. Er wurde Ehrenbürger von Köln und Leipzig, Ehrendoktor mehrerer Universitäten und erhielt das „Große Verdienstkreuz mit Stern“. Hans Mayer, Nestor der deutschen Literaturwissenschaft, starb am 19. Mai 2001 in Tübingen im Alter von 94 Jahren.
Für den in der Gesamtausgabe erschienenen Band »Spuren« hatte Ernst Bloch 21 Texte neu geschrieben. Diese erweiterte Ausgabe erscheint jetzt in der Bibliothek Suhrkamp. »Wie nun? Ich bin. Aber ich habe mich nicht. Darum werden wir erst.« Dieser Text aus den »Spuren« steht als Motto über Blochs Gesamtwerk, er ist auch das Thema der »Spuren«. Es sind »Spuren«, die hinführen zu Sinn und Deutung des Daseins, »im Erzählen merkend, im Merken das Erzählte meinend«. Es sind Spuren, die auch von der Geschichte der eigenen Jugend Blochs berichten. Diese Parabeln, die zu den Glücksfällen deutschen Denkens und deutscher Prosa gehören, sind heute so fabelhaft und wahr wie vor siebzig Jahren, als sie gesammelt, gedacht und geschrieben wurden.
Zur deutschen Literaturgeschichte von Lessing bis Heine
Der Wissenschaftler, Kulturkritiker und Schriftsteller wurde am 19. März 1907 in Köln geboren und studierte Jura, Geschichte und Philosophie in Köln, Bonn und Berlin. Als Jude verfolgt, lebte er von 1933 bis 1945 in Frankreich und der Schweiz. Von 1948 bis 1963 lehrte er Geschichte der Nationalliteraturen an der Universität Leipzig, gefolgt von einer Professur für Deutsche Sprache und Literatur an der Technischen Universität Hannover von 1965 bis 1973. Danach war er Honorarprofessor in Tübingen. 1935 begann er im Exil mit den Vorarbeiten für sein bedeutendes Werk über Georg Büchner, das ohne Unterstützung von Carl J. Burckhardt nicht vollendet worden wäre. 1972 erschien eine Neuausgabe im Suhrkamp Verlag, und seitdem wurden 40 Titel von ihm veröffentlicht, darunter Werke über Goethe, Brecht, Thomas Mann und Richard Wagner. Seine Verteidigung von Autoren wie Kafka und Proust während des Stalinismus zeigt sein Engagement für die Literatur und Humanität. Seine Erinnerungen reflektieren die Erfahrungen eines „Deutschen auf Widerruf“ und beeinflussten neue literarische Strömungen. Hans Mayer wurde Ehrenbürger von Köln und Leipzig, Ehrendoktor mehrerer Universitäten und Träger des „Großen Verdienstkreuzes mit Stern“. Er starb am 19. Mai 2001 in Tübingen im Alter von 94 Jahren.
German
"Nein, sie haben mich nicht gereut, meine fünfzehn Leipziger Jahre vom Oktober 1948 bis zum August 1963. Sie konnten dem gewidmet sein, was ich wahrhaft wollte: dem Lehren und Schreiben." So setzt der 2. Band der Erinnerungen ein, der von jener Zeit in Leipzig handelt.
st 1923 Deutsche Schriftsteller und Bücher 1945-1967 in einer Box mit Die unerwünschte Literatur. (BOX isbn 978-3-518-09846-2
German
Mit Lithographien von Karl Walser und einem Nachwort von Hans Mayer
Der Prinz von Homburg, ein junger General in der Armee des Großen Kurfürsten, ist nach einem langen Feldzug erschöpft. Er schlafwandelt und bindet sich dabei einen Lorbeerkranz. Mehrere Adlige bemerken dies, worauf der Große Kurfürst mit dem Prinzen ein Spiel treibt, das damit endet, dass der Prinz der Nichte des Kurfürsten, Prinzessin Natalie, seine Liebe erklärt und einen ihrer Handschuhe ergreift.
Der Wissenschaftler, Kulturkritiker und Schriftsteller wurde am 19. März 1907 in Köln geboren und studierte Jura, Geschichte und Philosophie in Köln, Bonn und Berlin. Als Jude verfolgt, lebte er von 1933 bis 1945 in der Emigration in Frankreich und der Schweiz. Von 1948 bis 1963 lehrte er Geschichte der Nationalliteraturen an der Universität Leipzig und war zwischen 1965 und 1973 Professor für Deutsche Sprache und Literatur an der Technischen Universität Hannover. Danach wirkte er als Honorarprofessor in Tübingen. 1935 begann er im Exil mit den Vorarbeiten zu seinem bedeutendsten Werk über Georg Büchner, das ohne die Unterstützung von Carl J. Burckhardt nicht vollendet worden wäre. 1972 erschien eine Neuausgabe im Suhrkamp Verlag, und seitdem wurden 40 Titel von ihm veröffentlicht, darunter Werke über Goethe, Brecht, Thomas Mann und Richard Wagner. Hans Mayer war ein Verteidiger von Autoren wie Kafka und Joyce und stellte die Frage, ob Literatur Humanität fördern kann. Als Ehrenbürger von Köln und Leipzig sowie Ehrendoktor mehrerer Universitäten hinterließ er einen bleibenden Einfluss. Er starb am 19. Mai 2001 im Alter von 94 Jahren in Tübingen.
Frankfurter Vorlesungen
Welchen Einfluß haben die zeitgenössischen (oder unzeitgemäßen) Literaturen auf den einzelnen, auf seine Weltsicht und -interpretation? Hans Mayer untersucht und erzählt dies in fünf Vorlesungen, die mit einer Jugend im Expressionismus beginnen, über Leben und Literatur im Exil und zu der Zeit, »als der Krieg zu Ende war«, bis zur Frage nach der Einheit der deutschen Literatur führen.
Tagebuch 1966-1971. Wilhelm Tell für die Schule. Kleine Prosaschriften. Dienstbüchlein. Montauk.
zur deutschen Literaturgeschichte von Lessing bis Heine
Werner Klüppelholz im Gespräch mit Bazon Brock, Carl Dahlhaus, Michael Gielen, Jürgen Girgensohn, Heinz Josef Herbort, Mauricio Kagel, György Ligeti, Hans Mayer, Heinz-Klaus Metzger, Christoph Richter, Dorothee Wilms
Libro usado en buenas condiciones, por su antiguedad podria contener señales normales de uso
Hans Rudolf Hiltys Anthologie beleuchtet die Schweiz der 30er Jahre und des Zweiten Weltkriegs durch Texte von Schweizer und internationalen Autoren, die als Emigranten oder Flüchtlinge lebten. Sie thematisiert die gesellschaftlichen Herausforderungen, die europäische Schicksale und die Nachkriegsveränderungen. Ein eindrucksvolles Zeitzeugnis.
Libro usado en buenas condiciones, por su antiguedad podria contener señales normales de uso
German
Reden 1945-1977
Der Wissenschaftler, Kulturkritiker und Schriftsteller wurde am 19. März 1907 in Köln geboren und studierte Jura, Geschichte und Philosophie in Köln, Bonn und Berlin. Als Jude verfolgt, lebte er von 1933 bis 1945 in der Emigration in Frankreich und der Schweiz. Von 1948 bis 1963 lehrte er an der Universität Leipzig und war zwischen 1965 und 1973 Professor für Deutsche Sprache und Literatur an der Technischen Universität Hannover. Danach war er Honorarprofessor in Tübingen. 1935 begann er im Exil mit den Vorarbeiten für sein großes Werk über Georg Büchner, das ohne den Zuspruch von Carl J. Burckhardt nicht vollendet worden wäre. 1972 erschien eine Neuausgabe im Suhrkamp Verlag, und seitdem wurden 40 Titel von ihm veröffentlicht, darunter Werke über Goethe, Brecht, Thomas Mann und Richard Wagner. Seine Erinnerungen waren die eines „Deutschen auf Widerruf“. Hans Mayer war ein Lehrer, der während des Stalinismus Autoren wie Kafka und Proust verteidigte und die Rolle der Literatur für die Humanität hinterfragte. Er gilt als Nestor der deutschen Literaturwissenschaft und wurde mit zahlreichen Ehrungen bedacht, darunter Ehrenbürger von Köln und Leipzig sowie Ehrendoktorwürden. Mayer starb am 19. Mai 2001 im Alter von 94 Jahren in Tübingen.
»Dies Buch geht von der Behauptung aus, dass die bürgerliche Aufklärung gescheitert ist.« Hans Mayers »Außenseiter« ist eine profunde und scharfsichtige Analyse eines jahrhundertealten, bis heute wirksamen Komplexes: der mangelnden Emanzipation von Frauen, Homosexuellen und Juden. Seine Ausgangsthese belegt Mayer an der Aufklärung liebstem Kind: der Literatur. Ihre Figuren wie auch die Biografien ihrer Schöpfer belegen, dass die Forderung nach der allgemein menschlichen Gleichheit zum Luftschloß wurde. »Außenseiter« ist vor allem der Versuch eines brillanten Essayisten, Geschichte als Prozeß greifbar zu machen, der auf uns alle einwirkt, zu dem uns nur allzuoft das Bewußtsein fehlt. Mayers 1975 erschienenes Buch hat bis heute nichts an intellektueller Faszination und Aktualität verloren.
German
Seine Bemühung um die soziologische Interpretation literarischer Werke setzt Hans Mayer fort in vier Aufsätzen, in denen er die Polarität der neuesten deutschen Literatur aufzeigt; er unterscheidet zwischen direkter Aktion als geplantem Zufall im Sinne des Happenings und der Nichtaktion im Sinne "wortloser Innerlichkeit". Mayer wendet sich gegen einen Modernitätsbegriff, der die Absage an den Historismus einschließt, und bestimmt gegenwärtige literarische Phänomene in ihrem geschichtlichen Gewordensein und in ihrer gesellschaftlichen Bedingtheit.