Eine Jugend zwischen Schwabing und Starnberger See
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In "Geschichte wird lebendig" beschreibt Anatol Regnier das Schwabing der 50er-Jahre, als die Künstlerszene den Krieg hinter sich lässt. Seine Kindheits- und Jugenderinnerungen bieten ein eindringliches Bild der Nachkriegszeit und beleuchten das Leben prominenter Persönlichkeiten, die seinen Werdegang beeinflussten.
Anatol Regnier untersucht in diesem Buch die Herausforderungen, vor denen Autoren im nationalsozialistischen Deutschland standen, zwischen Anpassung und künstlerischer Integrität. Er beleuchtet die Biografien von Schriftstellern wie Hans Fallada und Erich Kästner und zeigt die komplexen moralischen Dilemmata sowie die Widersprüchlichkeit menschlichen Verhaltens auf.
Wie gehen die Töchter und Söhne mit ihrem Erbe um, das ihnen eine Ausnahmeposition zuweist, die nicht die eigene ist? Ist ein berühmter Name Türöffner oder Hindernis? Wieviel Mut erfordert es, sich auf Gebiete zu wagen, auf denen die eigenen Eltern oder Großeltern Bedeutendes geleistet haben? Und wieviel innerer Größe bedarf es, einzusehen, dass das eigene Talent nicht ausreicht? Anatol Regnier, Sohn von Charles Regnier und Pamela Wedekind, Enkel Frank Wedekinds und Autor spannender und unterhaltsamer erzählender Sachbücher, beleuchtet die Schicksale von Menschen, die aus berühmten Familien stammen und angesichts bedeutender Vorfahren ihren eigenen Weg finden müssen Ausstattung: 54 s/w-Abb.
Frank Wedekind (1864-1918) war nicht nur seinen Zeitgenossen ein Rätsel. Die Literaturwissenschaft tut sich bis heute schwer mit ihm und sieht ihn irgendwo zwischen Verklemmung und sexueller Obsession. Sein Enkel Anatol Regnier ermöglicht nun einen neuen Blick auf diesen zutiefst widersprüchlichen Menschen. Mit zahlreichen s/w-Abbildungen im Text. Ausstattung: mit 34 s/w-Abbildungen im Text
Anatol Regnier, Enkel von Frank und Tilly Wedekind, hat das unter Verschluss gehaltene Familienarchiv ausgewertet und beleuchtet das Leben dreier Frauen, die stets im Schatten des Ehemannes und Vaters standen. Nach dem Tod des provokanten Dramatikers Frank Wedekind am 9. März 1918 hinterlässt er seine junge Frau Tilly und zwei kleine Töchter. Tilly Newes, eine talentierte Schauspielerin, hat ein Jahrzehnt anstrengender Beziehung hinter sich, in der sie mit Wedekinds unstillbaren erotischen Phantasien konfrontiert war. Sein Tod bringt für sie eine Art Befreiung, und sie findet neues Leben und viele Verehrer. Die Töchter Pamela und Kadidja wachsen in der Künstlerbohème der 20er Jahre auf. Pamela entwickelt eine enge Freundschaft mit den Mann-Kindern Erika und Klaus sowie dem Schauspieler Gustaf Gründgens. Ein Skandal entsteht, als sie Carl Sternheim heiratet, der fast 30 Jahre älter ist. Tilly, die zunehmend unter manischen Depressionen leidet, beginnt eine leidenschaftliche Affäre mit dem Lyriker Gottfried Benn. Als die Nationalsozialisten an die Macht kommen, emigriert Kadidja nach Amerika, während Tilly und Pamela bleiben und sich arrangieren – ein Umstand, den Kadidja ihnen nie verzeihen kann. Nach ihrer Rückkehr 1946 kommt es zum Bruch. Regnier zeichnet ein facettenreiches Bild von Tilly und ihren Töchtern, das die Spannungen zwischen künstlerischem Anspruch und Lebensangst im Schatten eines großen Schriftstellers offenbart
Mit den zwei letzten Überlebenden seiner Familie beschließt Moses Grünschlag, sich in einem Erdloch im Wald zu verstecken, um so den deutschen Erschießungskommandos zu entkommen. Mit unglaublichem Überlebenswillen, Beharrlichkeit und Glück schaffen sie es, unentdeckt bis zum Ende der NS-Schreckensherrschaft durchzuhalten.