Anna Mayr thematisiert in ihrem Buch die Ungleichheit in der Gesellschaft und reflektiert ihren eigenen Wohlstand, der sie anwidert. Sie betrachtet Ausgaben kritisch und beleuchtet die sozialen Kosten des eigenen Erfolgs. Ihr Werk ist eine ehrliche Selbstkritik und regt zur Diskussion über soziale Gerechtigkeit an.
„Anna Mayrs Furor ist wichtig.“ (Christian Baron, Der Freitag) Nach ihrer Streitschrift ‚Die Elenden' schreibt sie radikal persönlich über das Thema Geld und die innere Zerrissenheit angesichts ihrer eigenen Verschwendung. Geld gab es in ihrer Familie immer zu wenig. Als Kind fragte sie sich deshalb, wie manche achtlos hunderte Euro für Taschen, Schuhe, Steaks ausgeben können, während es gleichzeitig so viele Menschen gibt, für die 100 Euro ein kleines Vermögen sind. Inzwischen ist sie selbst eine von denen geworden, die verschwenderisch Geld ausgeben: 60 Euro für einen Skipass, 225 Euro für eine Katzentherapeutin, 748 Euro für ein Brautkleid. Immer noch rechnet sie die Beträge beim Bezahlen in Hartz-IV-Regelsätze um. Ganz offen erzählt Anna Mayr von ihrer eigenen Bürgerlichwerdung. Doch je willkürlicher die Summen werden, die sie bereit ist zu zahlen, desto mehr sehnt sie sich nach einer Handlungsoption, nach einem Ausweg aus der Zerrissenheit. Wie hält man das Leben aus, wenn man sich selbst am liebsten enteignen würde?
Kniha vyšla ve dvou svazcích. Příběh o bývalém galejníkovi, který zbohatne a přitom pomáhá chudým, zní tak trochu jako pohádka. Méně pohádkový je jeho boj s vyděrači, podvodníky nebo policistou, který Jeana Valjeana stíhá. K nejkrásnějším stránkám Bídníků patří příběh čisté lásky Maria a Cosetty, do něhož Hugo vložil vlastní zážitky z milostného vztahu k herečce Julii Drouetové. Kniha měla oslňující úspěch už při svém prvním vydání v r. 1862, vyšla v nesčetných vydáních, byla mnohokrát zfilmována a v posledních letech se stala i předlohou k úspěšnému muzikálu. Kniha vydána také pod názvem "Ubožáci", např. ve Státním nakladatelství dětské knihy v roce 1961.