Knihobot

Peter Knüvener

    Karl IV. - Ein Kaiser in Brandenburg
    Die Altmark von 1300 bis 1600 : eine Kulturregion im Spannungsfeld von Magdeburg, Lübeck und Berlin
    Die Mark Brandenburg unter den frühen Hohenzollern
    Städtische Museen Zittau
    König und Kaiser Karl IV. und die Oberlausitz
    • Karl IV. - Ein Kaiser in Brandenburg

      • 184 stránek
      • 7 hodin čtení

      1373 übernahm Karl IV., der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, die landesherrliche Macht über die Mark Brandenburg. Dem in Prag residierenden Monarchen war es gelungen, Brandenburg wie auch die Niederlausitz mit dem Königreich Böhmen zu verbinden. Für Brandenburg bedeutete diese Einbettung in das Macht-, Wirtschafts- und Kulturzentrum der Böhmischen Krone und des kaiserlichen Hofes in Prag einen bedeutsamen Innovationsschub und Kulturtransfer. Anlässlich des 700. Geburtstags Kaiser Karls IV. (1316–1378) aus dem Hause Luxemburg zeigt das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte erstmals die Wirkung der Herrschaft Karls in Brandenburg. Zahlreiche Leihgaben aus Kirchen, Museen und Archiven des In- und Auslandes dokumentieren nicht nur den historischen Wandel, sondern auch den kulturellen Einfluss, den der Machtwechsel mit sich brachte. Der reich bebilderte Begleitband zur Ausstellung versammelt Aufsätze namhafter Wissenschaftler, die unter verschiedenen Blickwinkeln den historischen Vorbildcharakter der regionalen Verbindung zwischen Brandenburg und Böhmen für einen heute im vereinten Europa selbstverständlich gewordenen Kulturaustausch über Grenzen hinweg darstellen. Ausstellung Karl IV. – Ein Kaiser in Brandenburg im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam vom 16. September 2016 bis 15. Januar 2017

      Karl IV. - Ein Kaiser in Brandenburg2016
    • 1411 gelangte der aus hohenzollernschem Hause stammende Burggraf Friedrich VI. von Nürnberg auf den Thron der Mark Brandenburg und übernahm ein vernachlässigtes und territorial dezimiertes Land. Zur Etablierung und Konsolidierung der Herrschaft dieser Familie gehörten der Ausbau von Residenzen genauso wie die gezielte Stiftung geistlicher Einrichtungen und Gemeinschaften; die prominenteste war der Schwanenritterorden. Neben einem starken politischen Engagement war die Errichtung bedeutender Bauten und die Stiftung hochrangiger Kunstwerke in den Zentren der neuen Landesherrschaft wie in Tangermünde, Brandenburg an der Havel und Berlin ein wesentlicher Teil ihrer Herrschaftsstrategie. Auf dem Gebiet der Architektur mündeten diese Bemühungen in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts in einer reich dekorierten Backsteinarchitektur vor allem an den direkt von den Hohenzollern und ihren Parteigängern geförderten Bauprojekten. Die Aufsätze geben einen Querschnitt durch die Forschungen der letzen Jahre und helfen, das Bild einer Blütezeit märkischer Kunst und Architektur zu präzisieren.

      Die Mark Brandenburg unter den frühen Hohenzollern2015
    • Im 19. Jahrhundert als Wiege Brandenburgs und Preußens stilisiert, führt die Altmark in Sachsen-Anhalt heute ein Schattendasein und ist als bedeutende Kulturregion kaum im öffentlichen Bewusstsein verankert. Einst Teil des Kurfürstentums Brandenburg, hatte die 'Alte Mark' westlich der Elbe ein eigenes Gepräge, geprägt durch ihre kirchenrechtliche Zugehörigkeit zu den Diözesen Verden und Halberstadt sowie durch die Einbindung in den Hansebund. Enge Verbindungen bestanden auch zum erzbischöflichen Zentrum Magdeburg. Für die Brandenburger Markgrafen war dieses dicht bevölkerte Gebiet mit Städten wie Stendal und Salzwedel von großer Bedeutung. Tangermünde wurde von den Hohenzollernfürsten als bevorzugter Sitz neben Berlin genutzt. Die Altmark erlebte zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert eine kulturelle Blüte, die sich in einem reichhaltigen Denkmalbestand an Architektur, Skulptur, Tafel- und Glasmalerei widerspiegelt. Die Publikation präsentiert Ergebnisse einer wissenschaftlichen Tagung aus September 2008, die Historikern, Kunsthistorikern und Restauratoren die Möglichkeit bot, das kulturelle Schaffen der Altmark sowie die Rolle ihrer Kulturträger im Zeitraum von 1300 bis 1600 zu erörtern. Der hochwertig ausgestattete Band möchte zahlreiche wenig bekannte Kunstwerke einem breiteren Publikum zugänglich machen.

      Die Altmark von 1300 bis 1600 : eine Kulturregion im Spannungsfeld von Magdeburg, Lübeck und Berlin2011