Türken in Deutschland
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Tento autor se ve své tvorbě zabývá společenskými otázkami a kulturou. Jeho literární styl je charakteristický hlubokým vhledem do lidské psychiky a precizním jazykem. Díla reflektují společenské změny a hledají odpovědi na existenciální otázky. Čtenáři oceňují jeho schopnost vtáhnout je do složitých morálních dilemat a podněcovat k zamyšlení.





Im Jahr 1961 lebten in Deutschland knapp 15.000 Muslime, heute sind es über 3,2 Millionen. Rund 500.000 von ihnen haben die deutsche Staatsbürgerschaft. Dies bedeutet eine beträchtliche Herausforderung für das Selbstverständnis der deutschen Gesellschaft. Im Hinblick auf das Zusammenleben stellt sich eine Reihe von Fragen und Problemen, die im vorliegenden Buch kompetent und praxisnah erörtert werden: Wie stark ist die Tendenz der in Deutschland lebenden Muslime zum Fundamentalismus? Inwiefern gibt es Einflüsse aus dem Ausland? Wie lassen sich religiöse Praktiken (z. B. das Fasten während des Ramadan) ins Alltagsleben integrieren? Gibt es einen „deutschen Islam“? Wie korrespondieren die Organisationen der Muslime mit dem Grundgesetz und anderen Rechtsnormen? Erscheint die Schaffung einer rechtsverbindlichen Vertretung der Muslime in Deutschland realistisch?
Der Bericht Herbert Scurlas über seine Reise nach Ankara und Istanbul im Jahr 1939 ist das wichtigste historische Zeugnis über das Exil deutscher Wissenschaftler in der Türkei in der Zeit des Nationalsozialismus. Die vorliegende, überarbeitete Neuausgabe des Berichts trägt der Tatsache Rechnung, dass die Bedeutung des deutsch-türkischen Wissenschafts- und Kulturaustauschs weiter gewachsen ist, zugleich aber auch die Auseinandersetzung mit dem Wissenschaftlerexil in der Türkei zu einer Fülle neuer Erkenntnisse geführt hat. Der Band enthält Beiträge von Frank-Walter Steinmeier, Edzard Reuter, Christiane Hoss, Klaus-Detlev Grothusen, Fritz Neumark und Faruk Sen.