Politik, Wissenschaft, Zukunft: Geschichte der deutschen Gewerkschaftsbewegung
Zweite Auflage - Metallarbeiter-Gewerksgenossenschaft - Mitgliedsbuch
- 480 stránek
- 17 hodin čtení






Zweite Auflage - Metallarbeiter-Gewerksgenossenschaft - Mitgliedsbuch
Der Zerfall Europas scheint schwer aufzuhalten, da Rettungsprogramme vor allem Banken und Finanzakteure bedienen. Während Länder wie Griechenland, Irland und Portugal in der Krise stecken, könnte ein neuer Integrationsprozess entstehen, der autoritäre Strukturen und zentrale Vorgaben für nationale Politiken etabliert.
Die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts war stark vom Ost-West-Konflikt geprägt, der mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion und des „Ostblocks“ zwischen 1989 und 1991 endete. Dieser Konflikt entstand aus dem Zerfall der Anti-Hitler-Koalition, in der die USA, Großbritannien und die Sowjetunion von 1941 bis zu den Konferenzen in Jalta und Potsdam gegen die Achsenmächte zusammenarbeiteten. Bis 1949 formierten sich die politischen und militärischen Bündnisse neu, was zu einem „Gleichgewicht des Schreckens“ führte, da die Möglichkeit der atomaren Vernichtung die Welt in Atem hielt. Dennoch erlebten viele Länder, auch in der Zweiten Welt, ein „goldenes Zeitalter“ mit wirtschaftlichem, sozialem und kulturellem Aufbruch: Vollbeschäftigung, Sozialstaatsausbau, Automobilisierung, Reisen, Rock and Roll und die „Revolte von 68“ prägten diese Zeit. In der Dritten Welt formierten sich Volks- und Befreiungsbewegungen, die gegen den Kolonialismus und Imperialismus kämpften. Doch das „nation building“ war oft von der geopolitischen Lage des Ost-West-Konflikts überschattet, bevor viele neue Staaten in den 1980er Jahren in die Schuldenfalle gerieten. Mit dem Aufstieg des neoliberalen Kapitalismus endete das „kurze 20. Jahrhundert“. Der zweite Teil der Studie, der Ende 2006 erscheint, wird sich mit den politischen Konfigurationen und den bedeutenden Denkern dieser Epoche befassen.
Umbrüche, Machtverschiebungen und ungelöste Krisen der Gegenwart
In Deutschland versucht eine Ampelkoalition eine sozialökologische Erneuerung sowie den Ausbau der digitalen Infrastruktur unter der Kontrolle eines marktradikalen Finanzministers. Grenzen der kapitalistischen Globalisierung zeichnen sich nicht erst seit der Corona-Pandemie ab. Die Hegemonie der USA wird durch die Volksrepublik China herausgefordert. Die Ungleichheit zwischen Arm und Reich ist fast so groß wie 1913. Wettrüsten und Konflikte zwischen den Großmächten, verschärft noch durch den Angriff Russlands auf die Ukraine, erinnern an die Situation vor dem Ersten Weltkrieg. Was sind die Ursachen dieser Entwicklungen? Wohin soll das alles führen? Darauf versuchen die in diesem Buch versammelten Aufsätze eine Antwort zu geben. Herausgegeben von Frank Deppe, Georg Fülberth und André Leisewitz. Mit weiteren Beiträgen von: Matin Baraki, Matthias Martin Becker, Dieter Boris, Kai Eicker-Wolf, Jutta von Freyberg, Jörg Goldberg, Jörg Kronauer, Thomas Kuczynski, Gert Meyer, Gisela Notz, Werner Ruf, Werner Rügemer, Ulrich Schneider, Conrad Schuhler, Gerd Wiegel, Winfried Wolf und Lucas Zeise.
Das lange vergriffene Buch von Frank Deppe gilt als wichtiger Beitrag nicht nur zur Machiavelli-Forschung, sondern auch zur Politiktheorie. Es interpretiert Machiavellis Denken im Zusammenhang mit der frühbürgerlichen Geschichte von Florenz wie der Veränderungen des neuzeitlichen europäischen Staatensystems. Angesichts einer tiefen Krise beschwört Machiavelli einen imaginären Führer, dessen Gewaltregime die Macht zwischen den Hauptklassen ausbalancieren und den Verfall aufhalten soll. Die Faszination, die bis heute von diesem 'Fürsten' ausgeht, ist auch in der Spannung zwischen den politischen Gestaltungsspielräumen und ihren objektiven Schranken begründet. Ausführlich widmet sich Deppe dem Widerspruch, dass Machiavelli von der politischen Rechten – vom italienischen Faschismus bis zur 'Neuen Rechten' – wie der Linken gefeiert wurde. In einem Vorwort zur Neuauflage geht er auf die Entwicklung der jüngeren Machiavelli-Rezeption ein.
Imperialismus definieren die Autoren als eine 'offene oder latente Gewaltpolitik zur externen Absicherung eines internen Regimes' und als zentralen Bestandteil der territorialen Reproduktion des Kapitalismus. Verabschieden sie damit die Sichtweise, Imperialismus sei ein Stadium der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft, so zeigen sie jedoch, dass sich aus der polit-ökonomisch begründeten Analyse schlüssige Einsichten auch in gegenwärtige weltwirtschaftliche und -politische Abläufe ergeben. Klassische Imperialismustheorien (J. A. Hobson, Rudolf Hilferding, Joseph Schumpeter, Karl Kautsky sowie W. I. Lenin und Rosa Luxemburg) werden ebenso berücksichtigt wie Beiträge aus der aktuellen Debatte (Leo Panitch, Sam Gindin oder David Harvey). Nach einer Analyse des US-Imperialismus seit 1945 fragen die Autoren auch, wie es sich mit einem 'Euroimperialismus' verhält. Kritik an der ideologischen Figur eines 'guten Imperialismus' und Überlegungen zu einem zeitgemäßen Antiimperialismus beschließen den Band.
Das Meer nagt unermüdlich an der Insel Sylt, besonders während schwerer Sturmfluten. Bereits vor Jahrhunderten begannen die Sylter, sich gegen die Elemente zu wehren, doch erst in jüngerer Zeit waren diese Bemühungen von echtem Erfolg gekrönt. Der Buchtitel widmet sich intensiv den Sturmfluten und dem Küstenschutz. Faszinierende Fotografien und informative Texte bieten sowohl Sylt-Kennern als auch Neulingen einen detailreichen Überblick. Die lebendigen Schilderungen reichen von den ersten nachweisbaren Sturmfluten bis zu den schwersten Naturkatastrophen der Neuzeit, darunter die Sturmflut 1962, die Tausende Touristen 1976 festsetzte, die drohende Evakuierung 1981 und die Verwüstung durch den Orkan „Anatol“ 1999. Auch Sturmfluten im neuen Jahrtausend werden behandelt. Das zweite Kapitel thematisiert verschiedene Versuche, dem „Blanken Hans“ Einhalt zu gebieten, einschließlich kurioser Ideen für den Küstenschutz. Die unterschiedlichen Methoden des Sylter Küstenschutzes werden verständlich vorgestellt: Deiche, Warften, Dünenbepflanzungen, Sandfangzäune, Buhnen, Tetrapoden, Strandmauern und Geotextilien, sowie das derzeit effektivste Verfahren: Sandvorspülungen. Dennoch sind auch diese Lösungen nicht endgültig; Sylt baut auf Zeit – und auf Sand.
12 Beiträge zur Geschichte der deutschen Gewerkschaftsbewegung von den Anfängen bis heute
Helga Deppe-Wolfinger: Gewerkschaftliche Jugendbildung und politisches Bewußtsein
Materialien zur Gewerkschaftsanalyse
German
Mit dem Titel „Kleine Weltenbummler erkunden Sylt“ ist das erste umfassende Kinderreisebuch für die Insel erschienen und richtet sich an kleine Gäste im Alter von sechs bis zwölf Jahren. Der Autor führt die jungen Leser in kindgerechter Sprache quer über die Insel und vermittelt ihnen auf unterhaltsame Weise viel Wissenswertes. Zauberhafte Aquarelle verleihen den Texten visuelle Anziehungskraft. Fragen wie „Was sind Ebbe und Flut?“ oder „Wie gelangte man früher nach Sylt?“ werden beantwortet. Auf einer abwechslungsreichen Fahrradtour werden historische Stätten wie Hünengräber und Vogelkojen besucht und insulares Brauchtum wie Ringreiten und Maskenlaufen erklärt. Neben verständlichen Sachinformationen erfahren die jungen Leser auch spannende Geschichten aus der Sylter Sagenwelt. Der Text stammt von Frank Deppe, einem Sylter Journalist und Autor, der bereits mehrere Bücher über die Insel verfasst hat. Die märchenhaften Aquarelle sind von Nicole Jensen, einer Kunstlehrerin auf Sylt, die auch eine eigene Galerie betreibt. Dieses Buch bietet eine fesselnde Entdeckungstour für Kinder und bringt ihnen die Schönheit und Geschichte Sylts näher.
Partnerschaft oder Klassenkampf?