Knihobot

Kerstin Duken

    Jahrhundertsommer
    Mehr als du siehst
    • In jedem Leben gibt es etwas, das einen für immer verfolgt Großartige literarische Erzählungen über Menschen, deren Leben plötzlich aus den Fugen gerät - Seelenlandschaften, die unter die Haut gehen. Sie stromern durch die nachtleeren Straßen, sie bauen sich in ihren Altbauwohnungen eine eigene Welt, sie reizen die Kreditkarte ihres Lebens bis ans Limit aus, sie spielen ihr Spiel. Sie? Es sind die Anführer, die Angepassten und die Ausgestoßenen. All die Menschen eben, denen man täglich begegnet. Denn der Abgrund wohnt überall. Hinter Designerbrillen genauso wie unter geblümten Kleidern. Er sitzt in der U-Bahn, steht hinter dem Bankschalter oder surft im Internet. Der Abgrund hat viele Gesichter. Denen man nichts ansieht. Denn darum geht es: den Schein zu wahren und nicht in der eigenen Hölle zu verbrennen. Und wenn doch, dann so, dass es möglichst niemand bemerkt. Möglichst. „Mehr als du siehst“ ist eine beeindruckende Sammlung literarischer Kurzgeschichten, in denen Kerstin Duken einmal mehr ihre große erzählerische Kraft unter Beweis stellt. Und wie in ihrem Roman „Jahrhundertsommer“ geht es um die Fragilität des Seins. Mit großer Sensibilität erzählt Kerstin Duken von Menschen auf Messers Schneide; und sie zeichnet dabei Seelenlandschaften, die unter die Haut gehen.

      Mehr als du siehst
      3,5
    • Die richtige Stadt, die richtigen Leute, die richtigen Labels – und schon ist das Leben das, woraus du einen Erfolg machst. Doch dann passiert etwas, das in deinem Plan nicht vorgesehen war: Iris hat alles im Griff. Bis sie überfallen wird. Eine Tat von ein paar Minuten. Eine Tat, die alles verändert. Während das Land einen Hitzerekord nach dem anderen feiert, versucht eine Frau mitten in Berlin, die Kälte in sich zu besiegen. Durch Zerstörung, durch Abwehr, durch Greifen nach dem, was bleibt, wenn man keinen Plan mehr hat. Ein verzweifelter Kampf, vom Opfer wieder zum Gestalter seines Lebens zu werden. Und die Erkenntnis, wie fragil unsere Idee von uns selbst und der Welt ist.

      Jahrhundertsommer
      3,6