Enie liebt ihre Blockflöte und die hüpfenden Noten, die ihr in die Flöte springen. Nichts ist schöner als Töne, die im Bauch kitzeln. Obwohl sie richtig gut ist, wird sie oft belächelt. Vor allem von Alina … Eines Tages landet Enie mitten im 17. Jahrhundert, wo sie Jacob van Eyck trifft. Den Komponisten! Mit ihm geht sie zurück in die Gegenwart. Eine aufregende (Zeit-)Reise beginnt. Eine Geschichte über den eigenen Weg … und über die Liebe zur Musik. Für Kinder ab 8 Jahren.
Oura merkt, wie ihr Bauch kitzelt und ganz warm wird. Sonnenstrahlen von innen. Immer, wenn Paro in der Nähe ist, hat sie dieses Sonnenstrahlgefühl. Das kann doch gar nicht sein, finden die anderen Tiere im Garten: ein Meisenmann und eine Eichhörnchenfrau! Dass Oura und Paro zusammen nie langweilig wird, dass sie sich aufeinander verlassen können und sich prima ergänzen, sehen die anderen nicht. Sie gucken nur auf die Unterschiede: auf Fell und Federn, aufs Fliegen und Klettern. Sie lassen Oura und Paro einfach nicht in Ruhe – bis das kleinste aller Tiere seine Stimme erhebt … In diesem Bilderbuch geht es um Vielfalt in der Liebe und bei Freundschaften. Der Fachteil gibt Hintergrundinformationen und viele spielerische Anregungen zum pädagogischen Umgang mit Vielfalt. Judith Loskes Illustrationen laden zum Weiterdenken und Thematisieren von allerlei Liebe ein. Für Kinder ab 4 Jahren.
Evi findet eine Flaschenpost aus dem Jahr 1947. Darin schreibt die zwölfjährige Irmgard an ihre Freundin Elli, die sie auf der Flucht aus Ostpreußen aus den Augen verloren hat. Auch Evi, die gerade erst an die Ostsee gezogen ist, vermisst ihre beste Freundin. Gemeinsam mit Lina und Jonathan spürt sie die Absenderin der Flaschenpost auf. Nun erfahren die drei, was damals genau passiert ist. Ob die beiden alten Freundinnen mithilfe der Kinder vielleicht sogar wieder zusammenfinden? Die Autorin Andrea Behnke verbindet in ihrem Roman zwei Biografien: In der Gegenwart verlässt ein Mädchen sein Zuhause, um nach Norddeutschland zu ziehen. In der Vergangenheit verlässt ein Mädchen seine Heimat, da es vor Krieg und Gewalt flieht. Beide müssen an einem fremden Ort neu anfangen. Abschied (von der Grundschulzeit) und Neuanfang (an der weiterführenden Schule) spielen auch für Schüler der 4. bis 6. Klasse eine wichtige Rolle. Somit können sie sich gut in die Protagonistinnen hineinversetzen. Darüber hinaus macht die Lektüre klar: Immer und überall hat es Menschen gegeben, die ihre Heimat verlassen mussten, und wir können ihnen mit Empathie begegnen
Liljas Mutter ist Blumenfotografin. Seit Liljas Vater ausgezogen ist, hat Lilja das Gefühl, dass ihre Mutter mit den Blumen spricht. Eines Tages zieht Reni in den Ferien für ein paar Wochen ein. Lilja kennt Reni nicht und will sie auch nicht kennenlernen. Als Reni auch noch gut malen kann, entschließt sich Lilja, sie einfach nicht zu mögen. Aber das ist gar nicht so einfach. Eine Geschichte über Eifersucht und andere Gefühle … aber auch Freude über eine aufblühende Freundschaft.
Rodeo ist Osterhase, eigentlich. Denn dieses Jahr hat er überhaupt keine Lust, die Eier bunt zu bemalen. Viel lieber möchte er beim Zirkus mitmachen, der auf der Wiese nebenan sein buntes Zelt aufgeschlagen hat. Dort gibt es einen akrobatischen Elefanten, eine jonglierende Pudeldame und sogar eine Elster, die zaubert! Wie gerne wäre er dort dabei! Vielleicht hat das Hamstermädchen eine Idee? Doch wer kümmert sich dann darum, dass die Ostereier pünktlich in den Nestern liegen?
warmherzige Geschichte, die Mut macht, den eigenen Weg zu gehen und Neuem gegenüber offen zu sein – Kinderbuch für Mädchen und Jungen ab 9 Jahre
160 stránek
6 hodin čtení
Inspirierende Botschaft: Vertraue auf deine Stärken und sei offen für das Glück in den kleinen Dingen des Lebens. Lena-Frieda, die Skateboard fährt und Biologin werden möchte, fühlt sich einsam, seit ihre beste Freundin Nele weggezogen ist. Der Wechsel zur weiterführenden Schule fällt ihr schwer, da sie von den Oberzicken geärgert wird, weil sie lieber wie eine Forscherin aussieht als enge Stretch-Jeans zu tragen. Nur Lukas scheint nett zu sein, aber kann ein Junge wirklich die beste Freundin ersetzen? Zum Glück gibt es Oma Frieda mit ihrem Dachboden voller Schätze und Erinnerungen.
Das Buch behandelt Freundschaft, das Anderssein und die schönen Überraschungen des Lebens, wenn man neugierig bleibt. Es ist eine ermutigende Geschichte über alte und neue Freundschaften und ein Mädchen, das ganz sie selbst ist. Es ermutigt Mädchen, ihren eigenen Weg zu gehen, auch wenn er steinig ist. Die Erzählung ist warmherzig und liebevoll illustriert und vermittelt Hoffnung. Die unkonventionelle Heldin Lena-Frieda, ihre Architektin-Mutter und die Fruchtfliegenforscherin Oma Frieda bieten eine inspirierende Perspektive. Eine rundum beglückende Lektüre, die Mut macht, das persönliche Glück zu finden.
Lulu, Fiete und Neda gibt es nur zu dritt. Doch eines Morgens ist alles anders. Neda hat keine Lust, mit Lulu zu spielen. Und warum? Weil das eben manchmal so ist. In ihrem Frust nimmt Lulu überall und überdeutlich alles wahr, was im Alltag im Doppelpack auftritt: zwei Augen und Ohren, der Doppelpack im Sonderangebot, die Räder des Tretrollers, der Doppelkeks mit seinen beiden Hälften und so weiter. Zum Glück gibt es da noch Mara, die das Blatt zu wenden weiß.
Wo Menschen zusammenkommen, gibt es Konflikte. Dennoch ist ein harmonisches Miteinander in einer Gruppe immer möglich, wenn die unterschiedlichen Interessen, Wünsche und Befindlichkeiten der Einzelnen in Einklang gebracht werden können. Kindern fällt es aber gar nicht leicht, die eigenen Gefühle und Wünsche zu benennen. Diese 50 Spiele zum Umgang mit Konflikten ermöglichen den Austausch über die jeweilige Gefühlslage, üben den Umgang mit Wut und Aggressionen ein und fördern Zusammenarbeit und Achtsamkeit.
Am Bahnhof Nord stehen Menschen am Gleis. Über die Jahrzehnte hinweg halten hier Züge, Menschen steigen aus und ein, kommen an und fahren weg. Ihre Herkunftsorte unterscheiden sich ebenso wie die Zielorte ihrer Reisen – und mit ihnen die Gefühle und Gedanken, die die unterschiedlichen Passagiere auf diesem Bahnhof begleiten. Die Autorin wirft Schlaglichter auf den Bahnsteig – beginnend mit der Eröffnung des Bahnhofs im Jahr 1874 bis zur Gegenwart. Wir begegnen im Buch hoffnungsvollen Einwanderern, fröhlichen Ausflüglern, aber auch traumatisierten Kriegsheimkehrern, Kindern und Eltern, die sich trennen müssen, und Menschen, die deportiert werden. Andrea Behnke schildert die unterschiedlichen Schicksale in kurzen Abschnitten und lässt uns das Innenleben der Personen am Bahnsteig mit-erleben: Wie es mit ihnen weitergeht, bleibt jedoch der Fantasie der Leser überlassen.