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Heribert Prantl

    30. červenec 1953

    Heribert Prantl je německý novinář a právník. Ve své práci se zaměřuje na vnitřní politiku a právo, přičemž jeho texty často zkoumají hlubší souvislosti mezi společenskými jevy a právním řádem. Jako šéfredaktor oddělení domácí politiky v Süddeutsche Zeitung přináší pronikavé analýzy aktuálních témat.

    Trotz alledem!
    Im Namen der Menschlichkeit
    Was ein Einzelner vermag
    Mensch Prantl
    Wir sind viele
    Verdächtig
    • Die Occupy-Bewegung zeigt: Die europäische Öffentlichkeit ist zornig. Die Menschen wehren sich gegen die radikale Ökonomisierung der Politik und des öffentlichen Lebens. Sie sind viele und sie bestehen darauf: Das europäische Betriebssystem ist nicht der Euro, sondern die Demokratie. Heribert Prantl, Mitglied der SZ-Chefredaktion, klagt in „Wir sind viele“ ein System an, das den Staat zum nützlichen Idioten macht.

      Wir sind viele
      5,0
    • Mensch Prantl

      • 280 stránek
      • 10 hodin čtení

      Heribert Prantl schreibt über sein Leben als Richter und Redakteur, als Kommentator, Interviewer und Buchautor. Mit seinem »autobiographischen Kalendarium« wird er seinem Ruf als großer Journalist und engagierter Zeitzeuge eindrucksvoll gerecht. Er bezieht sich auf historische oder biografische Ereignisse und greift so zwölf Themen auf, die prägend für ihn sind, von Frieden und Demokratie über Gleichberechtigung, Migration und Pressefreiheit bis hin zu Heimat und Religion. Klug und unterhaltsam zugleich analysiert und diskutiert Prantl diese Themen und verwebt seinen Schatz aus Selbsterlebtem, Erfahrung und Wissen mit einer gehörigen Portion Humor. Dieses Buch lebt von außer gewöhnlichen Anekdoten mit den »Großen« und »Kleinen« der Gesellschaft, es lebt von politischen Höhepunkten und privaten Geschichten. Aber nicht zuletzt spricht aus ihm Heribert Prantls Liebe zu seiner Profession und zum Grundgesetz.

      Mensch Prantl
      5,0
    • GROSSE ZWERGE KLEINE RIESEN Dieses Buch enthält vierzig kleine und große Porträts. Es handelt von Leuten, die glauben, dass sie nie gescheitert sind. Es handelt auch von Leuten, die von sich glauben, dass sie immer gescheitert sind – aber von Mal zu Mal besser. Das Buch handelt von selbstgewissen und von selbstkritischen Menschen, von sehr bekannten und ziemlich unbekannten. Jeder einzelne Text ist eine Antwort auf die Frage, was denn ein Einzelner schon bewirken kann. Die Antwort lautet: sehr viel. Es stimmt, dass die Probleme der modernen Gesellschaft groß, unübersichtlich und komplex sind. Es stimmt nicht, dass sie so groß, so unübersichtlich und so komplex sind, dass man besser nicht damit anfängt, sie anzupacken. Es stimmt nicht, dass die Übernahme von Verantwortung eine aussichtslose Sache ist. Die Menschen, von denen dieses Buch handelt, haben angepackt. Sie haben in ihrer jeweiligen Welt, so groß oder klein sie war, Wegweiser gesetzt; bisweilen falsche. Sie haben gezeigt, dass es nicht egal ist, was man tut, wie man es tut und wozu man es tut. Dieses Buch handelt von den Idealen der Idealisten und der Egoisten; es handelt von Politikern, Gelehrten, Künstlern und Publizisten, es handelt von Strafverteidigern, Richtern und Feministinnen. Das Buch handelt von der Kraft des Einzelnen.

      Was ein Einzelner vermag
      5,0
    • Im Namen der Menschlichkeit

      • 31 stránek
      • 2 hodiny čtení

      Menschen fliehen, weil in ihrer Heimat die Hölle los ist. Und Europa schützt seine Grenzen, aber nicht die Flüchtlinge. Das Mittelmeer ist ein Friedhof geworden. Heribert Prantl hat ein leidenschaftliches Plädoyer geschrieben – gegen die Abschottung Europas und für ein radikales Umdenken in der Flüchtlings- und Einwanderungspolitik.

      Im Namen der Menschlichkeit
      4,4
    • Trotz alledem!

      Europa muss man einfach lieben

      • 93 stránek
      • 4 hodiny čtení

      Trotz des Brexit, trotz der Eurokrise, trotz des Scheiterns einer solidarischen Politik in der Flüchtlingskrise; trotz alledem – und erst recht angesichts der neuen nationalistischen Front quer durch Europa: Heribert Prantl hält ein leidenschaftliches Plädoyer für die Europäische Union als der größten Errungenschaft in der Geschichte des Kontinents. Dieses Europa, so Prantls Anliegen, soll gestärkt aus seiner Krise hervorgeht: demokratischer, sozialer, bürgernäher.

      Trotz alledem!
      4,5
    • Glanz und Elend der Grundrechte

      Zwölf Sterne für das Grundgesetz

      • 188 stránek
      • 7 hodin čtení

      Das Grundgesetz war der Motor für die geglückte Modernisierung der deutschen Gesellschaft. Doch von einem Stolz auf die Bürger- und Freiheitsrechte spürt man im politischen Alltag viel zu wenig, seitdem ein ungeschriebenes »Grundrecht auf Sicherheit« zum Super-Grundrecht aufgestiegen ist. Das Bundesverfassungsgericht kümmert sich um die Grund- und Freiheitsrechte, Regierung und Bundestag kümmern sich um deren Einschränkung. Die weltweite digitale Inquisition durch die US-Geheimdienste verschärft die Situation. Die Geborgenheit der Bürger im Rechtsstaat geht verloren.

      Glanz und Elend der Grundrechte
      4,0
    • Den Frieden gewinnen

      Die Gewalt verlernen

      • 240 stránek
      • 9 hodin čtení

      Wer den Frieden will, muss den Frieden vorbereiten Alle reden vom Krieg, vom Frieden reden zu wenige: Die weißen Tauben sind müde. Heribert Prantl begründet, warum wir eine neue Friedensbewegung, eine neue Entspannungspolitik und keinen dritten Weltkrieg brauchen – es wäre der letzte. Und er denkt darüber nach, wie die Zähmung der Gewalt, wie Entfeindung gelingen kann, wie wir Frieden lernen. Ein leidenschaftliches Plädoyer für eine Kultur des Friedens – in dem Bewusstsein, dass der Weg zum Frieden kein Sommerspaziergang ist, sondern ein Höllenritt sein kann.

      Den Frieden gewinnen
      4,0
    • Heribert Prantl über die großen Fragen des Lebens - und Alterns

      Alt. Amen. Anfang
      4,0
    • Im Kampf gegen die Corona-Pandemie ergreifen Staaten Maßnahmen, die sonst nur in Kriegszeiten denkbar wären. Ohne parlamentarische Zustimmung werden beispiellose Einschränkungen der Freiheit beschlossen. Heribert Prantls Buch ist eine Streitschrift für die Grundrechte: Wir müssen uns vor dem Virus schützen, aber auch vor Schäden am Betriebssystem Demokratie. Prantl analysiert, wie unter Corona eine gefährliche Stimmung entsteht, die Grundrechte als Ballast empfindet. Diese Rechte gelten jedoch immer, auch im Katastrophenfall. Seine Chronik der Krise zeigt, wie das Gebot der Verhältnismäßigkeit einer neuen Lust am Autoritären weicht. Der Ausnahmezustand wird immer weiter verlängert. Zwar ist nicht jede Freiheitseinschränkung eine Verletzung der Grundrechte, doch die Politik muss abwägen und die Verhältnismäßigkeit wahren. Das Buch zeigt, wie mit Angst Politik gemacht wird, und wie man durch die Besinnung auf Grundrechte eine gute Zukunft gestalten kann. Prantl beleuchtet auch den Umgang der Medien mit der Pandemie und thematisiert, was dabei in den Hintergrund gerät: Flüchtlingselend, Klimawandel und Rassismus. Es geht um den Weg aus der Krise und die Rückkehr zu einer stabilen demokratischen Normalität. Prantl warnt vor neuem Nationalismus und dem Gift des Populismus und zeigt, was die Zivilgesellschaft zivil und frei macht.

      Not und Gebot
      4,4
    • Rot-Grün

      Eine erste Bilanz

      • 157 stránek
      • 6 hodin čtení

      German

      Rot-Grün
      4,0
    • Vom kleinen und großen Widerstand

      • 320 stránek
      • 12 hodin čtení

      Wenn die Würde des Menschen wieder im Konjunktiv steht, wenn der Rassismus wieder auflebt – dann ist der kleine Widerstand, dann ist der Aufstand der Enkel und Erben der Weißen Rose aufgerufen. Dieser kleine Widerstand ist wichtig, weil es nie mehr dazu kommen darf, dass es den großen Widerstand braucht. Der kleine Widerstand gehört daher zur wehrhaften Demokratie; auch der Widerstand dagegen, dass sich heute Rechtsextremisten zu Widerständlern stilisieren. Zum Widerstand gehört aber nicht nur der gegen die extremistischen Populisten. Zum Widerstand gehört auch der gegen Totalerfassung und Sicherheitswahn. Prantl wurde vielfach ausgezeichnet so mit dem Geschwister-Scholl-Preis, dem Kurt-Tucholsky-Preis und dem Brüder- Grimm-Preis. Zuletzt erschienen: »Trotz alledem: Europa muss man einfach lieben« (2016), »Was ein Einzelner vermag« (2016), »Gebrauchsanweisung für Populisten« (2017), »Die Kraft der Hoffnung« (2017).

      Vom kleinen und großen Widerstand
      4,2
    • Politik ist das Bohren harter Bretter. Der politische Populismus war das Trommeln auf diesen Brettern. Der neue, demagogische Populismus ist gefährlicher. Er wendet sich gegen Minderheiten, setzt Grundrechte und Grundwerte außer Kraft. Er ist im Kern ein Anti-Populismus, weil er dem Volk, dem er vermeintlich zu Munde redet, extrem schadet: Er zerstört die Gesellschaft. Prantls Analyse zeigt: Der demagogische Populismus ist die modernisierte Form des alten Rechtsextremismus; er inszeniert sich als mutiger Tabubrecher. In der Internetwelt ist dies besonders wirksam, weil die irrsten Attacken und Ankündigungen die irrste Verbreitung finden. Was ist das beste Mittel gegen Irr- und Wahnwitz? Der Stolz auf die Kraft, den Geist, die Gewitztheit und die praktische Nützlichkeit der rechtsstaatlichen Demokratie und ihrer Werte. Prantls Buch handelt davon, wie man die Bretter, die der Populismus auf die Gesellschaft schleudert, zurückwirft.

      Gebrauchsanweisung für Populisten
      4,0
    • Es gibt nur zwei Themen, über die zu reden sich wirklich lohnt: die Liebe und der Tod. Heribert Prantl, der Leitartikler der Süddeutschen Zeitung, beschäftigt sich in seinem neuen Buch, abseits der Tagespolitik, mit den existentiellen Fragen. Er fragt danach, wie ein gutes Leben beginnt, er fragt danach, was den Menschen Kraft gibt für ihr Leben, wie eine gute Familie aussieht. Eine gute Familie, schreibt Prantl, muss keine heilige Familie sein. Aber Familie sollte ein Ort sein, der Sicherheit, Schutz und Nähe gibt: „Jeder Ort, an dem Kinder das erfahren, ist Familie. Familie ist ein Ort, an dem der Mensch zu Ende geboren werden kann“. Prantl wirbt im Umgang mit Kindern für eine antiautoritäre Autorität des Herzens. Und er fragt schließlich, wie das Leben im Sterben aussieht.

      Kindheit. Erste Heimat
      3,0
    • Der Terrorist als Gesetzgeber

      • 219 stránek
      • 8 hodin čtení

      In zahlreichen Städten wie Washington, London, Paris, Wien, Berlin und Bern werden die Sicherheitsgesetze verschärft. Die Überwachung nimmt zu, während die Zonen ohne Beobachtung schrumpfen. Jeder muss hinnehmen, dass er „zur Sicherheit“ überwacht wird. Diese Sicherheitsmaßnahmen führen zu Abhöraktionen, Computer-Durchsuchungen, Inhaftierungen und sogar Folter. Die Politik schränkt das Recht ein, um besser mit globalen Risiken umzugehen, und verwandelt den Rechtsstaat in einen Präventionsstaat, der alle Bürger als potenziell verdächtig betrachtet. Die Maßnahmen reichen von Telefonüberwachung über Rasterfahndung bis hin zu geheimen Durchsuchungen privater Computer. Nach dem 11. September 2001 ist das Sichere nicht mehr sicher; Freiheitsrechte werden eingeschränkt und Grundrechte in Frage gestellt. Die Politik argumentiert, wer nichts zu verbergen hat, habe nichts zu befürchten, doch jeder gilt als potenziell verdächtig und muss beweisen, dass er nicht gefährlich ist. Die Angst vor Terrorismus führt zu Reaktionen, die besorgniserregend sind, einschließlich der Rückkehr zur Folter und der dauerhaften Inhaftierung vermeintlich gefährlicher Personen. Das neue Vorbeugungsrecht, das auf Mutmaßungen beruht, ist ein Rückfall in ein mittelalterliches Rechtssystem. Der Präventionsstaat untergräbt die Garantien des Rechtsstaats und relativiert die Menschenwürde. Das Buch plädiert für eine Politik der mutigen Gelassenheit, die innere S

      Der Terrorist als Gesetzgeber
      4,0
    • Die Spitzenpolitiker der Generation, die in den 60er und 70er Jahren den sozialen Aufstieg geschafft hat, kappen die Verbindung nach unten. Die neuen Gesetze fördern die neue Armut. Die Führungsschicht in Politik und Wirtschaft kompostiert die soziale Verantwortung. Ihre Reformpolitik ist einseitig und gefährdet den Zusammenhalt der Gesellschaft. Sie schützt nicht vor sozialen Risiken, sondern produziert diese Risiken neu. Sie fördert nicht den Gemeinsinn, sondern praktiziert Gemeinheit. Sie entsorgt die Solidarität und belastet damit die Familien mit Kindern. Die Leute werden arm gemacht, kriegen aber keinen Job. Die Folgen einer Politik, die weder sozial noch christlich, sondern vor allem unanständig ist, sind abzusehen: Die Volksparteien entfremden sich dem Volk, die Wähler laufen in Massen weg. Dann schlägt die Stunde des Populisten.

      Kein schöner Land
      3,7
    • Die größte Hoffnung findet man bei denen, die keinen Grund haben zu hoffen. Sterbegleiter erleben Schwerstkranke, die bis zum Schluss hoffen; sie hoffen, bis sie sterben. Im Lauf der Krankheit ändert sich ihre Hoffnung: Anfangs hoffen sie auf Heilung, später auf eine gute Begegnung, auf einen Besuch, auf einen schönen Tag; und dann auf ein seliges Ende. Machen sie sich etwas vor? Nein, sie machen sich nichts vor, sie hoffen. Das sind zweierlei Dinge. Auffällig oft reden diejenigen die Hoffnung schlecht, denen es persönlich gar nicht schlecht geht. Die vermeintlich hoffnungslosen Fälle können es sich nicht erlauben, auf Hoffnung zu verzichten. Hoffnungslosigkeit ist eine Extravaganz, die man sich nicht leisten kann, wenn es wirklich schlecht steht. Heribert Prantl, Jahrgang 1953, Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung, Chef der innenpolitischen Redaktion, Honorarprofessor an der juristischen Fakultät der Universität Bielefeld, politischer Publizist, gelernter Richter und Staatsanwalt. Prantl wurde vielfach ausgezeichnet - so mit dem Geschwister-Scholl-Preis, dem Kurt-Tucholsky-Preis un dem Brüder-Grimm-Preis.

      Die Kraft der Hoffnung
      3,0
    • Ausser man tut es

      • 352 stránek
      • 13 hodin čtení

      Wer war der Richter, der im Gerichtssaal die Krawatte des Anwalts zerschnitt und zu den Akten nahm? Welcher Politiker ist ein Schüler von Jesus Christus und von Karl Marx? Wer war der „Prof. Dr. BRD“? Und welche Feministin verbündete sich mit den Männern, weil die ihr dabei helfen sollten, „die Scheiße des Patriarchats“ wegzuräumen? Das neue Buch von Heribert Prantl ist eine Sammlung von eigenwilligen Porträts bekannter und unbekannter Zeitgenossen. Da finden sich ehrlich Unentbehrliche und vollendet Unvollkommene – große Zwerge und kleine Riesen eben. Es ist dies der Fortsetzungsband zu Prantls erfolgreichen Buch „Was ein Einzelner vermag“. Es ist Lesebuch mit Zeitgeschichten.

      Ausser man tut es
      3,7
    • Die Bonner Republik

      Vier Jahrzehnte Westdeutschland

      • 336 stránek
      • 12 hodin čtení

      Die Sammlung beeindruckender Fotografien dokumentiert das Alltagsleben und den Zeitgeist in der Bundesrepublik Deutschland. Sie fängt die gesellschaftlichen Veränderungen und kulturellen Entwicklungen von der Nachkriegszeit bis zur Wiedervereinigung ein. Die Bilder bieten einen einzigartigen Einblick in die Lebensrealitäten der Menschen, ihre Herausforderungen und Freuden, und spiegeln die politischen und sozialen Umbrüche wider. Diese visuelle Reise durch die BRD ist nicht nur ein Zeugnis der Vergangenheit, sondern auch eine Reflexion über die Identität und Werte der damaligen Gesellschaft.

      Die Bonner Republik
    • Himmel, Hölle, Fegefeuer

      Eine politische Pfadfinderei in unsicheren Zeiten

      Der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen ist keine Frage von Gut oder Böse, von fair oder unfair, sondern eine Frage der Selbsterhaltung. Es geht also nicht nur um das kleine Karo des Wer-mit-wem-Regierens in Deutschland, sondern um das Überleben angesichts weltweiter Großrisiken. Es geht darum, das Prinzip Verantwortung in praktische Politik zu übersetzen. Es geht darum, wie der Mensch in einer Welt der Unordnung, in einer chaotischen Welt, in einer sich aufheizenden Welt, Leben und Ordnung finden kann. Es geht um die Schöpfung. Schöpfung ist nicht einfach ein anderes Wort für Natur. Schöpfung ist Chaos-Bewältigung, immer und immer wieder. Dazu braucht es kreative Kraft, die Kraft der Demokratie. Wir leben in einer Zeit, in der sich mit dem Klimawandel die Hölle auf Erden ankündigt; es kann aber auch gelingen, im Fegefeuer am Heilwerden der Welt zu arbeiten. Die deutsche Politik kann ihren Teil zu diesem Heilwerden beitragen.

      Himmel, Hölle, Fegefeuer
    • Die Welt als Leitartikel

      • 144 stránek
      • 6 hodin čtení

      Heribert Prantl, Mitglied der Chefredaktion und Leitartikler der 'Süddeutschen Zeitung', gewährt in seinen Vorträgen im Rahmen der Herzl-Dozentur Einblicke nicht nur in seinen Werdegang und sein Schaffen, sondern auch in die Geschichte des kritischen Journalismus von Theodor Herzl über Joseph Roth bis hin zu Kurt Tucholsky. Doch nicht nur die Geschichte des Journalismus, auch seine Perspektiven - vor allem die der Tageszeitung - in Zeiten von Twitter und Blogs beleuchtet Prantl, und er kommt zu einem unvermuteten Dem Qualitätsjournalismus können die neuen Medien nichts anhaben.Eine besondere Stellung im Journalismus, so der erfahrene Publizist, hat der politische Kommentar, der Leitartikel und die Glosse. Nicht objektiv sind sie, doch der Aufklärung verpflichtet, der Sorgfalt und der Fairness. Als herausragendes Sinnbild der Pressefreiheit sind die Texte wie diese selbst fundamental zur Erhaltung der Demokratie.Ergänzt und abgerundet wird der vorliegende Band durch eine Reihe von Werkstatttexten, die Prantls Haltung und Arbeitsweise illustrieren.

      Die Welt als Leitartikel
    • Der Zorn Gottes

      • 167 stránek
      • 6 hodin čtení

      „Wann ist der liebe Gott eigentlich lieb? Ärgert er sich, wenn man ihn „allah“ nennt? Und was hat es mit dem „Zorn Gottes“ auf sich? Das sind nicht die Fragen, die ein Leitartikel beantwortet – normalerweise. normalerweise geht es im Leitartikel um den politischen Alltag, um Kanzlerin, Minister, Gesetze, skandale. an einigen wenigen Tagen im Jahr ist das anders: an Weihnachten, an Ostern, an den großen Festtagen also. Dann schreibt nämlich Heribert prantl, der Leit artikler der Süddeutschen Zeitung, nicht über den politischen Betrieb, sondern über die großen Fragen des Lebens und Sterbens, des Glaubens und Nichtglaubens. Heribert Prantl ist Mitglied der SZ-Chefredaktion, studierter Jurist, Philosoph und Historiker, schreibt dann darüber, ob die alten Geschichten aus der Bibel nur alte Geschichten sind oder mehr. Er schreibt darüber, was sie uns noch zu sagen haben. Und er sinniert darüber nach, ob die Weihnachtsbotschaft eine Lüge ist, wenn sie „Friede den Menschen auf Erden verspricht“. In diesem Buch stehen also Leitartikel, die nicht am nächsten Tag überholt sind. in diesem Buch stehen die Kommentare, die über den Tag hinausweisen.“

      Der Zorn Gottes
    • Im Wahljahr 1998 hat keine der Parteien Lösungen für die dringenden Probleme unseres Landes. Statt neuer Richtlinien der Politik werden Durchhalteparolen geliefert. Heribert Prantl, Chef der Innenpolitik der Süddeutschen Zeitung und Geschwister-Scholl-Preisträger 1995, fordert: Helfen wir uns selbst! Widerstand ist möglich! In seinem Buch sagt er, wann, wo und mit wem. »Ein packendes Psychogramm des Nach-Wende-Deutschland.« DER SPIEGEL

      Sind wir noch zu retten?
    • Heribert Prantl, Jurist und leitender innenpolitischer Redakteur der Süddeutschen Zeitung, bezieht Stellung zum politischen Geschehen in der Bundesrepublik. In seiner Bilanz kommt er zu einem harten Urteil: Deutsche Politik ist drauf und dran, die sozialen und liberalen Traditionen der Republik über Bord zu werfen. Die in der Verfassung verankerte Rechtsstaatlichkeit steht auf dem Spiel. Deutschland - leicht entflammbar erhielt den Geschwister-Scholl-Preis 1994.

      Deutschland - leicht entflammbar
    • „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ Lesen wir diese Sätze in Artikel 14 Absatz 2 des Grundgesetzes mit der Zärtlichkeit und der Leidenschaft, die sie verdienen. Sie sind das soziale Herz der Verfassung. In diesem Buch geht es darum, was daraus folgt.

      Eigentum verpflichtet
    • Einigkeit und Recht und Wohlstand

      • 191 stránek
      • 7 hodin čtení

      Kanzler Ludwig Erhard stößt in einem Bergwerk mit den Kumpels auf das Wirtschaftswunder an, Kardinal Julius Döpfner feiert seine Inthronisation in München, Arbeiter markieren mit Holzpfosten die spätere deutsch-deutsche Grenze, Atomkraftgegner protestieren in Wyhl – anhand von solchen prägnanten, aber wenig bekannten Bildern und ihrer Geschichte erzählt „Einigkeit und Recht und Wohlstand“ vom Werdegang der Bundesrepublik. Das Buch, basierend auf einer Serie der Süddeutschen Zeitung und geschrieben von SZ-Autoren, lässt die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten 60 Jahre in Reportagen, Analysen und Essays Revue passieren. Zahlreiche politische SZ-Karikaturen aus den vergangenen Jahrzehnten ergänzen den Band.

      Einigkeit und Recht und Wohlstand