Knihobot

Manfried Rauchensteiner

    25. červenec 1942
    Der Sonderfall
    Spätherbst 1956
    An meine Völker!
    Krieg in Österreich 1945
    Unter Beobachtung
    The First World War and the end of the Habsburg Monarchy, 1914 - 1918
    • The well-respected historian Manfried Rauchensteiner analyses the outbreak of World War I, Emperor Franz Joseph’s role in the conflict, and how the various nationalities of the Habsburg Monarchy reacted to the disintegration of this 640-yearold empire in 1918. After Archduke Franz Ferdinand„s assassination in Sarajevo in 1914, war was inevitable. Emperor Franz Joseph intended it, and everyone in Vienna expected it. How the war began and how Austria-Hungary managed to avoid capitulation only weeks later with the help of German troops reads like a thriller. Manfried Rauchensteiner“s book is based on decades of research and is a fascinating read to the very end, even though the final outcome, the collapse of the Austro-Hungarian Dual Monarchy, is already known. Originally published in German in 2013 by Böhlau, this standard work is now available in English.

      The First World War and the end of the Habsburg Monarchy, 1914 - 1918
      3,8
    • Unter Beobachtung

      • 628 stránek
      • 22 hodin čtení

      Jedes Mal, wenn sich in Österreich nach 1918 etwas ereignete, stand das Land unter Beobachtung: als Deutschösterreich, als Erste Republik, als Ständestaat, als Alpen- und Donaugaue des Großdeutschen Reichs, als Zweite Republik – bis in die Gegenwart. Es wurde und wird geschaut, gehört und meist nicht geschwiegen. So als ob Österreich noch immer jene Versuchsstation für Weltuntergänge wäre, als die sie Karl Kraus beschrieben hat. Was 1918 notgedrungen als Experiment begann, war 1938 auch schon wieder gescheitert. 1945 wollten vier Besatzungsmächte kein Risiko eingehen und stellten Österreich unter Kuratel. Und auch in weiterer Folge stand das Land immer wieder unter Beobachtung: 1956, während des Volksaufstands in Ungarn, 1968 bei der Besetzung der Tschechoslowakei, 1986 nach der Wahl Kurt Waldheims zum österreichischen Bundespräsidenten, 1991 während des slowenischen Unabhängigkeitskrieges, 2000 nach der Bildung einer Kleinen Koalition und nicht zuletzt 2016 bei der längsten Wahl eines österreichischen Staatsoberhauptes. Österreich galt als Problemzone, als Sonderfall, als Musterschüler und gleich mehrfach als böser Bube, dem man ganz genau auf die Finger schauen wollte. Das tut man auch heute. Ein spannender und abwechslungsreicher Überblick über die österreichische Geschichte der letzten 100 Jahre.

      Unter Beobachtung
      5,0
    • Als Österreich Kriegsgebiet wurde: Das Standardwerk zum Kriegsende in Österreich Während zu Beginn des Jahres 1945 der Luftkrieg unbarmherzig tobte, näherte sich der Landkrieg immer weiter den Grenzen auch von Österreich und mündete schließlich in den „Endkampf“. In Österreich bestand seit der „Moskauer Deklaration“ von 1943 die Hoffnung auf die Wiederherstellung des Staates, wie er 1938 bestanden hatte. Die Befreiung des Landes, die im Osten in der Schlacht um Wien, im Westen im Wettlauf um die „Alpenfestung“ gipfelte, ging jedoch mit seiner Besetzung durch sowjetische und westliche alliierte Truppen einher. Der Krieg in Österreich 1945 ist jedoch auch die Geburtsstunde der Zweiten Republik. Manfried Rauchensteiner, einer der führenden österreichischen Zeithistoriker, zeichnet ein detailgenaues Bild der Ereignisse bis zur bedingungslosen Kapitulation. Auf der Grundlage intensiver Archivstudien und zahlloser persönlicher Gespräche mit Kriegsteilnehmern gelingt es ihm, die unterschiedlichsten Zeugnisse der Vergangenheit zu einem Ganzen zu fügen und das große Geschehen mit berührenden Einzelschicksalen zu verweben.

      Krieg in Österreich 1945
      4,7
    • An meine Völker!

      • 255 stránek
      • 9 hodin čtení

      Zwölf zeitgenössische Autor/innen aus den Ländern der ehemaligen Donaumonarchie ergänzen die Dokumentation mit literarischen Texten über den 'Gedächtnisort Erster Weltkrieg'.

      An meine Völker!
      5,0
    • Das Standardwerk des renommierten Historikers Manfried Rauchensteiner zum Ersten Weltkrieg liegt nach gemeinsamer Überarbeitung mit dem Journalisten Josef Broukal jetzt auch in komprimierter Form vor: für den raschen Überblick, verständlich geschrieben und spannend zu lesen. Mit Kartenmaterial und Chronik. Eine Strafexpedition gegen den Nachbarn Serbien sollte es sein, ein Weltkrieg mit 20 Millionen Toten wurde es. Am Ende ist die Habsburgermonarchie Geschichte. Zwischen dem Attentat von Sarajevo und dem Waffenstillstand liegen die Entfesselung des Ersten Weltkriegs, die Kriegserklärungen Italiens 1915 und der USA 1917, die letzten Lebensjahre Kaiser Franz Josephs, Kaiser Karls Versuche, einen Weg aus dem Krieg zu finden, der Zerfall Österreich-Ungarns, Hunger und Elend – und in Folge veränderte nationale Grenzen. Josef Broukal und Manfried Rauchensteiner haben das große Geschehen in einem handlichen Band zusammengefasst. Informativ, prägnant und spannend.

      Der Erste Weltkrieg und das Ende der Habsburgermonarchie 1914 - 1918
      4,0
    • Die Zeit der alliierten Besetzung Österreichs ist längst vorbei. Dennoch ist die Geschichte des Jahrzehnts von 1945 bis 1955 weit gegenwärtiger als die vieler anderer Perioden. Je mehr Details durch die Forschung herausgearbeitet werden, umso mehr gewinnt man den Eindruck, dass Österreich in der Weltpolitik nie eine vergleichbare Zeit erlebt hat. Doch die Sichtweisen haben sich stark geändert. Es wird immer deutlicher, wie Österreich nicht nur Frontstaat des Westens, sondern auch einer der wichtigsten Faktoren in der Politik der Sowjetunion gewesen ist, wie Österreich seine Situation nützen konnte und unter ihr litt und dabei einen radikalen Bruch mit seiner Vergangenheit vorgenommen hat. Die Abhängigkeit des Landes war jedoch außerordentlich groß. Am Sitz des Alliierten Rats in Wien, am Stalinplatz 4, versuchte man umzusetzen, was in London, Moskau, Paris und Washington entschieden worden war. Doch Österreich war weit davon entfernt, sich dem ganz einfach zu fügen. Es kämpfte beharrlich um seine Eigenständigkeit und Unabhängigkeit und zahlte schließlich einen hohen Preis für den Abschluss des Staatsvertrags, der heute nach 50 Jahren noch gilt. Rauchensteiners Standardwerk über die Besatzungszeit wurde komplett überarbeitet und bringt neu zugängliche, bislang geheim gehaltene, Quellen aus Russland ein.

      Stalinplatz 4
      2,0