Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft - 638: Max Webers Sicht des Islams
Interpretation und Kritik
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Interpretation und Kritik
Mit diesem Band, der im Zusammenhang mit einer von der Werner-Reimers-Stiftung geförderten internationalen und interdisziplinären Konferenz entstanden ist, soll versucht werden, Max Webers Studie über Hinduismus und Buddhismus auf dem Hintergrund neuerer theoretischer und historischer Erkenntnisse einzuordnen und zu bewerten. Der Band zeugt von der andauernden Bedeutung, die Webers Sachforschungen haben, und sucht zugleich einen Anstoß zu geben, Webers Ansatz einer entwicklungsgeschichtlich und typologisch ausgerichteten Religionssoziologie als Kultursoziologie wieder aufzunehmen und weiterzuführen. Damit wird ein Unternehmen fortgesetzt, das mit den Bänden Max Webers Studie über das antike Judentum (stw 340) und Max Webers Studie über Konfuzianismus und Taoismus (stw 402) begonnen wurde.
Die Auseinandersetzung mit Max Webers Werk wird in zehn Studien beleuchtet, die nicht nur seine Rezeption, sondern auch die Konfrontation mit anderen Forschungsansätzen thematisieren. In fünf Themenbereichen werden Webers Handlungstheorie, sowie seine Ansätze zu Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Religion untersucht. Ziel ist es, die Entstehung und thematische Vielfalt von Webers Ideen darzustellen und deren Relevanz für aktuelle Theoriediskussionen zu verdeutlichen. Diese Studien sollen dazu anregen, Webers Werk neu zu betrachten und es in gegenwärtige Debatten einzubringen.
Studien zu Max Webers Rechtssoziologie und darüber hinaus
Im Zentrum des vorliegenden Aufsatzbandes steht eine ausführliche Auseinandersetzung mit Max Webers Rechtssoziologie. Ergänzt wird diese durch werkgeschichtliche und systematische Texte zu einzelnen Aspekten des Weberschen Werkes wie auch seiner Wirkungsgeschichte. Die Aufsätze verdeutlichen die Anschlussfähigkeit des Weberschen Werkes auch für aktuelle Fragen der Soziologie
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Schluchters vergleichende Untersuchung einiger paradigmatischer Sichtweisen der industriegesellschaftlichen Entwicklung zeigt, daß im Übergang vom Frühkapitalismus zum Spätkapitalismus, von der noch relativ unentwickelten zur fortgeschrittenen Industriegesellschaft, nicht nur das Problem bürokratischer Herrschaft immer mehr ins Zentrum sozialphilosophischer und sozialwissenschaftlicher Betrachtung rückt, sondern daß sich dabei auch die Problemfassung zunehmend radikalisiert.
Interpretation und Kritik
Der Skandal um ein sicheres Endlager hochradioaktiver Abfälle führte zur vordringlichsten Aufgabe für die Menschheit im 21. Jahrhundert – und sie bleibt es die nächsten 24.000 Jahre. Nach HALMA hat Wolf Schluchter mit GRAL seinen zweiten politischen Kriminalroman vorgelegt. Bundeswehr ohne Atomwaffen? – Niemals! Atomkraft – Ja bitte! Atommüll – Wohin damit? Wachsende Mengen, keine einzige Lösung! Diese drei bisher wenig untersuchten Komplexe verdichtet Wolf Schluchter zu einem Gesamtbild menschenverachtender Machtpolitik in der jüngeren Geschichte Deutschlands: die Bestrebungen der Nuklearwaffen-Politik in der Nachkriegszeit, der Ausbau der Kernenergie-Nutzung, ohne die Entsorgungsfrage gelöst zu haben, und das nun Hunderttausende von Jahren andauernde Desaster der Atommüll-Endlagerung. Wolf Schluchter ist kritischer Hochschullehrer, anerkannter Experte für die Evaluierung von Umweltprojekten, hat zahlreiche Forschungsprojekte zu Bürgerinitiativen, Bürgerbeteiligung, Umweltbewusstsein, Lebensstilen und Risikobewertungen durchgeführt. Seine aktuellen wissenschaftlichen Arbeiten befassen sich mit dem Verfahren der Endlager-Suche für den Atommüll. Mit dem GRAL legt Wolf Schluchter einen spannenden Polit-Krimi vor, der mit Witz und scharfsinniger wie kenntnisreicher Tiefe zugleich seine Insider-Kenntnisse präsentiert.
In produktiver Weiterentwicklung des kultur- und sozialwissenschaftlichen Forschungsprogramms von Max Weber geht es Wolfgang Schluchter um die Klärung handlungs-, ordnungs-und kulturtheoretischer sowie ethischer Fragen. Dabei verfolgt er das Ziel, eine Alternative zu einem handlungstheoretischen Versöhnungsdenken (etwa bei Habermas) wie auch zu einem systemtheoretischen Entsöhnungsdenken (etwa bei Luhmann) zu formulieren.
Studien zum ostdeutschen Übergang
Der Einigungsprozeß der beiden deutschen Staaten verlief faktisch als Übertragung der westdeutschen Institutionen auf die Gesellschaft der DDR. Zu den wichtigsten Aufgaben einer Soziologie des deutschen Einigungsprozesses gehört es, die Gemeinsamkeiten und Differenzen des Institutionentransfers in der Wirtschaft, in der Politik, in der Verwaltung, in der Rechtspflege, im Gesundheitswesen, in Hochschule und Wissenschaft herauszuarbeiten. In den in diesem Band enthaltenen Studien leistet Wolfgang Schluchter einen Beitrag dazu für Hochschule und Wissenschaft.
Interpretation und Kritik
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