Im Jahr 2009 veröffentlichte die National Geographic Society eine CD mit dem Titel „Das Judasevangelium“, die Spielszenen und Ausschnitte des Evangeliums zeigte, das in Nag Hammadi gefunden wurde. Der Ledereinband und das Faksimile der Papyrushandschrift waren teils unleserlich, da sie auf Touristen-Papyrusblättern geschrieben wurden.
Wolfgang Kosack Knihy






Das Buch behandelt die Bedeutung von unbeschwertem Herzen und persönlichem Verständnis für eine Kultur, illustriert durch Zitate von Ibn-Hazm und El Feki, die den Blick auf persönliche und intime Aspekte eines Volkes betonen.
Die Studie umfasst Ergebnisse und begleitende Werke wie „Der Koran für Kinder“ und „Handlexikon des Qurâns“. Sie beleuchtet die Wortwurzelforschung, entdeckt Fehler in deutschen Übersetzungen des Qur’âns und regt weitere Studien an. Anhänge wurden nachträglich hinzugefügt. Dank an Unterstützer und den Verleger.
Semitische und europäische Sprachen. Unterschiedliches Denken und Gemeinsamkeiten
- 98 stránek
- 4 hodiny čtení
Der Text untersucht die Begriffe „semitische“ und „europäische“ Sprachen, die auf die Namen der Söhne Noahs zurückgehen. Die semitische Sprachfamilie umfasst verschiedene alte Sprachen, während der Begriff „europäisch“ mehrere Bezeichnungen hat, darunter Indogermanisch. Der Autor bevorzugt die Bezeichnung „europäisch“.
Das Buch über Kindermedizin, bekannt als „Zaubersprüche für Mutter und Kind“, richtet sich an werdende und stillende Mütter sowie deren Babys. Der Fachmann kritisiert die irreführende Bezeichnung. Zudem wird das Kapitel 175 des Totenbuchs behandelt, das in verschiedenen Versionen vorliegt, wobei die Übersetzung einige Auffälligkeiten aufweist. Auch das Märchen „Wahrheit und Lüge“ im Papyrus Chester Beatty II wird beschrieben, das Lücken aufweist, aber vollständig ist.
Der Niedergang der Koptischen Kirche
- 92 stránek
- 4 hodiny čtení
Das Schreiben über Ägypten und die Kopten erfordert Zeit und gründliche Recherche, da das Thema komplex ist und zahlreiche Hindernisse bietet. Um genau zu sein, müssen oft originale Quellen oder teure Folios konsultiert werden, was viel Zeit in Anspruch nehmen kann.
Das Buch richtet sich an Kinder ab 8 Jahren und muslimische Eltern, um den Koran kindgerecht zu vermitteln. Es enthält überprüfte Inhalte und erleichtert den Zugang zur Religion. Die Übersetzungen sind vereinfacht und orientieren sich an der arabischen Struktur. Bekannte Namen werden nicht arabisch wiedergegeben, und Gott wird statt Allah genannt.
Collectanea Coptica
Die titellose gnostische Schrift „Traktat vom Urvater Sêtheus“ aus dem Codex Brucianus. Nag Hamadi Codex VI, 48-51, 23 Platons Politeia in einer koptischen Übersetzung Schenute oder nicht? (Pierpont-Morgan-Library/New York + Univ. Michigan) Die koptischen Psalmenkonkordanzen. Lesen und Schreiben im Ägypten der Spätantike
- 180 stránek
- 7 hodin čtení
In diesem Sammelband sind fünf Studien versammelt, die ursprünglich für Einzelveröffentlichungen gedacht waren, jedoch aufgrund ihres Umfangs besser in dieser Form präsentiert werden. Der erste Beitrag behandelt einen späten gnostischen Text, den ich „Traktat des Urvaters Sêtheus“ nenne, und bietet eine neue Übersetzung sowie die originale Schriftaufteilung. Zudem werden die häufig verwendeten spätgnostischen Vokabeln aus diesem Traktat und der Pistis Sophia übersetzt. Der zweite Beitrag zeigt, dass Gnostiker Platons Politeia nicht ignorieren konnten; sie füllten das Ende eines Nag-Hammadi-Kodex VI mit einer koptischen Übersetzung, die aufgrund des klassischen Griechisch jedoch sehr frei und oft unverständlich ist. Der dritte Beitrag untersucht, ob Schenute-Predigten stilistisch erkennbar sind, wobei Manuskripte aus der Pierpont-Morgan Library und der Universitätsbibliothek von Michigan analysiert werden. Ein Beispiel behandelt eine interessante Predigt über altägyptische Hieroglyphen, die Schenute um 420 n. Chr. hielt, als heidnische Priester noch aktiv waren. Der vierte Beitrag präsentiert koptische Psalmenkonkordanzen, die erstmals veröffentlicht und bearbeitet werden. Der fünfte Beitrag thematisiert das Lesen- und Schreibenlernen in der Spätantike in Ägypten und bietet Anregungen, die auch heute noch relevant sind.
Ich Aussengeländer
Witze aus dem Orient
Mein alter Freund, der Türke Lokmân, sagte einmal bei einer Unterhaltung in kleiner gemischter Runde ganz spontan: Ich nicht verstehen. Ich Außengeländer. Das wurde bei uns zum geflügelten Wort, wenn es ums Lachen und um Mißverständnisse ging. Ja, leider: Wir Deutschen waren ja ‚Innengeländer’. Als Inländer sprachen und verstanden wir Deutsch, kannten deutsche Sitten und Gebräuche, den deutschen Amtsschimmel in den Behörden, die Justiz, das Arbeitsamt, die Polizei, das Ausländeramt (so hieß es damals), besonders auch die Fragen nach Arbeitserlaubnis, Aufenthalt, Einbürgerung usw. Wir halfen anderen und auch Lokmân aus dem Wirrwarr, so gut wir konnten. Lokmân sprach als Türke sehr flüssig Deutsch, litt einiges unter den Ämtern und dachte viel nach. Er war gebildet. Später erzählte er uns Witze aus dem Orient. Hier sind einige davon, die ich aufgeschrieben und behalten habe. Berlin, 1. März 2023 Dr. Wolfgang Kosack
Das Handlexikon ist alphabetisch sortiert und in 3 Sprachen verfasst. Es enthaelt den Wortvorrat des bohairischen Dialekts, der heutigen Kirchensprache der Koptisch - orthodoxen Kirche. Ein solches Lexikon existiert bislang nicht, da alle bisherigen koptischen Lexika die Woerter nach Wortstaemmen sortieren und alle 5 Dialekte durcheinander behandeln. Ein arabischer Nebentitel und eine arabische Einfuehrung ist fuer den Gebrauch in der koptischen Kirche bestimmt. Das Handlexikon umfasst die Woerter des Alten und Neuen Testamentes der Kirchenliteratur, der Heiligenlegenden und auch weltlicher Urkunden, soweit sie erhalten sind. Es ist in mehr als 3 Jahrzehnten zusammengestellt worden.
Den Begriff „Narzißmus“ habe ich als Anhang mit der Studie „Ich bin ICH“ durchgearbeitet und erklärt. Die Männlichkeit besteht ja nicht nur aus dem Baumel, der in der Unterhose herabhängt, und den jeder Mann 5 – 7 Mal am Tag aus der Hose herauskramen und zum Pinkeln anfassen muß. Es geht um den männlichen Zauberstab. Der Zauber liegt im Stab selbst. Er hat Zauberkräfte in sich und setzt sie ein: Vom Baumel über den Ständer zum Stab. Der Zauberstab hat wie ein Streichholz einen langen Schaft und einen roten Kopf. Er hat einen Zauberkopf. Der ist beim Mann schmerz- und lustempfindlich. Wie alle Zündhölzer braucht er eine Reibefläche. Das können der Mann selbst, seine Partnerin und sein Partner oder mehrere Menschen sein. Mit einer Flamme brennt das Streichholz und zündet. Es entsteht eine Flamme, eine kleine Explosion. Ich habe die Tätigkeit des Penis beschrieben. Mit einem Feuer ist jedenfalls zu rechnen. Alles das ist ein Symbol für die Sexualität des Mannes, dessen Männlichkeit im Vordergrund steht. Die Sexualität kann brennen, und sich steigern: warm für sich selbst, heiß mit der Partnerin und dem Partner, liebevoll mit den Menschen. Das Wort „toxisch“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „vergiftet“ oder „vergiftend“.
Leonardos Mona Lisa
Die Ueberformung eines Gemäldes
In meiner Mappe „Kitsch“ sammelten sich über die Jahre zahlreiche Bilder und Beiträge zur ‚Mona Lisa‘, was mich dazu veranlasste, die Hintergründe des Bildes und des Künstlers zu erforschen. Viele Maler der Frührenaissance waren schwul oder bisexuell und malten begeistert männliche Akte, oft aus Modellen, die sie in ihren Ateliers mieteten. Manchmal verliebten sich die Künstler in ihre Modelle, was geheim gehalten wurde. Gelegentlich waren es stadtbekannte Lustknaben, die Probleme mit der Polizei verursachten und wegen wider natürlicher Unzucht belangt wurden. Künstler begegneten auch nackten Männern in der Natur, um sie zu studieren und zu malen. Die Moralvorstellungen waren streng, geprägt von der Katholischen Sittenlehre; Nacktheit galt als öffentliches Ärgernis, und Homosexualität wurde verfolgt. Einige Maler stellten sich selbst nackt dar, inspiriert von Leonardos Motto: „Jeder Maler malt sich selbst“. Leonardo selbst zeichnete sich nackt in einem Kreis und Quadrat, als ‚Der Mensch des Vitruv‘, der vielen Europäern bekannt ist, da er auf der Bildseite der italienischen 1 € Münze abgebildet ist.
Die „Grammatik des Altarabischen“ bietet eine bislang fehlende umfassende Analyse der Grammatik des Qur’ân. Es existieren keine Einführungen in die Schrift des Altarabischen oder vollständige Lexika, während Wörterbücher des Hocharabischen und der modernen Schriftsprache das Altarabische nur unzureichend berücksichtigen. Die vorhandenen arabischen Grammatiken sind oft nur für Wissenschaftler verständlich, da sie lateinische und hebräische Begriffe verwenden, was auch andere semitische Sprachen betrifft. Mein Ansatz betont die Notwendigkeit, semitische Sprachen von europäischen Sprachen zu trennen und eine eigene Sprachlehre zu entwickeln. Die offizielle Qur’ân-Ausgabe umfasst die makkanisch-madinensische Edition der Suren mit entsprechenden Zählungen und einer deutschen Übersetzung, die jedoch an einigen Stellen ungenau ist. Ein Handlexikon wird zur Unterstützung angeboten, da es alle Wortwurzeln des Qur’âns enthält, jedoch nicht alle übersetzt. Es bietet zudem Stellenangaben, wo die Wörter im Qur’ân erstmals vorkommen. Bis das Lexikon abgeschlossen ist, verweisen ich auf drei nützliche Hilfsmittel, die in großen Bibliotheken verfügbar sind: Penrice, Flügels Konkordanz und Freytag.