Dieses Buch bietet einen umfassenden Überblick über die Migrationspolitik in Deutschland, analysiert deren Erfolge und Misserfolge und führt in die Theoriebildung der Migrationsforschung ein. Es schließt mit einer Bilanz der Ergebnisse.
Klaus von Beyme Pořadí knih (chronologicky)
Klaus von Beyme je německý politolog, který se zabývá srovnávací analýzou politických systémů a teorií demokracie. Jeho práce se soustředí na zkoumání politických změn a vývoje v evropských zemích. Von Beyme analyzuje klíčové faktory ovlivňující politické instituce a procesy s důrazem na historický kontext. Jeho přístup je charakterizován hlubokým porozuměním komplexních společenských a politických dynamik.






Föderalismus und regionales Bewusstsein
- 266 stránek
- 10 hodin čtení
Klaus von Beyme bilanziert in diesem Buch die föderalen demokratischen Systeme der westlichen Welt. Ausgangspunkt seiner Überlegungen ist die These, daß der Föderalismus nicht nur als rechtliche Verteilung von Kompetenzen der Länder und Nationalstaaten verstanden werden darf. Vielmehr geht es um die wachsende Bedeutung von nationalen Minderheiten und von regionalem Bewußtsein, die gelegentlich durch eine militante Identitätspolitik angeheizt werden und auch in der Europäischen Union das Gleichgewicht in föderalen Staaten verändern. Klaus von Beyme vergleicht aber auch die Erfolge der Bundesstaaten hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen und sozialen Leistungen mit zentralistischen Ländern. Nicht immer schneidet der Föderalismus dabei günstig ab.
Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft - 1130: Systemwechsel in Osteuropa
- 387 stránek
- 14 hodin čtení
Klaus von Byeme untersucht den Systemwechsel in Osteuropa seit 1989 und vergleicht ihn mit den drei früheren Wellen der Demokratisierung im 20. Jahrhundert: nach dem Ersten Weltkrieg, nach dem Zweiten Weltkrieg und in den siebziger Jahren. Obwohl es einige Analogien gibt, überwiegen die Unterschiede. Nie zuvor hatte ein gestürztes Regime so tiefgreifende Nachwirkungen in neuen Systemen. Selbst die Intelligenz, die gegen den bürokratischen Sozialismus rebellierte, war teils kompromittiert und zeigte sowohl positive als auch negative Fixierungen auf den Sozialismus. Die Kontinuität der Eliten erweist sich als größer als bei früheren Regimeänderungen. Der doppelte Systemwechsel in Politik und Wirtschaft erlaubte es Teilen der alten Nomenklatur, in anderen Sektoren, insbesondere der Wirtschaft, zu überleben. In den Verfassungs- und Parteiensystemen zeigen sich Elemente politischer Kontinuität. Da die Sozialdemokraten kaum Erfolg hatten, übernahmen Reformkommunisten deren Funktionen. Die Arbeiterschaft fand im Parteisystem kaum Repräsentanz. Die ehemals kommunistischen Parteien konnten sich zu einer akzeptierten Vertretung der Arbeiterklasse entwickeln, nachdem sie jahrzehntelang mit diesem Anspruch propagandistisch gearbeitet hatten. In einigen Ländern wurden diese Nachfolgeparteien abgewählt. Die Analyse zeigt starke Relikte eines etatistischen Denkens, trotz der verbalen Ablehnung des Sozialismus durch viele Bürger. Der wissensc
Die Klammer, welche die politische Klasse zusammenhält, ist der Parteienstaat. Der Autor geht in diesem Versuch, den Ausdruck »politische Klasse« für die Forschung nutzbar zu machen, den Prozessen nach, welche die Parteieliten von ihrer Basis entfernen, und den Kompensationen, die sich die politische Klasse für diese Distanz verschafft. Die Angleichung des sozialen Hintergrunds und der Lebensstile, die Privilegien der politischen Klasse und ihre Diäten, die Professionalisierung der Politiker, die Kommerzialisierung der Wahlkämpfe und die Selbstbedienungsmentalität der politischen Klasse gegenüber dem Staatshaushalt bei der Parteienfinanzierung sind Gegenstände der Analyse.
Politikwissenschaft in der Bundesrepublik Deutschland
Entwicklungsprobleme einer Disziplin
InhaltsverzeichnisI. Die Entwicklung der Politikwissenschaft in der Nachkriegszeit.- Die deutsche Politikwissenschaft im internationalen Vergleich.- Politikwissenschaft in der Bundesrepublik und die jüngste deutsche Geschichte.- Reputation, Desintegration, theoretische Umorientierungen. Zu einigen empirisch vernachlässigten Aspekten der Lage der Politikwissenschaft in der Bundesrepublik Deutschland.- Die Durchsetzung der Politikwissenschaft an deutschen Hochschulen und die Entwicklung der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft.- Politikwissenschaftler auf dem Arbeitsmarkt.- Die Politische Wissenschaft auf dem Prüfstand der Deutschen Forschungsgemeinschaft.- Politikwissenschaft und Politikberatung.- II. „The State of the Discipline“. Trendreports aus den Forschungsgebieten.- Politische Theorie. Entwicklung und gegenwärtiges Erscheinungsbild.- Zur Entwicklung und zum Stand der politischen Theoriengeschichte.- Vergleichende Regierungslehre.- Deutsche Innenpolitik.- Wahl- und Surveyforschung.- Politikwissenschaftliche Verwaltungsforschung.- Policy-Forschung.- Der Stand der Wissenschaft von den Internationalen Beziehungen und der Friedensforschung in der Bundesrepublik Deutschland.- Namensregister.- Autorenverzeichnis.
Der seit vielen Jahren in Lehre und Studium bewährte und für die 9. Auflage völlig neubearbeitete Band ist vor allem dem schwierigen Prozeß der deutschen Einigung gewidmet. Außen- und innenpolitische Hindernisse des Prozesses werden dargestellt. Die Schwierigkeiten des Zusammenwachsens von Ost- und Westdeutschland werden mit der Analyse der Institutionen - Parteien, Bundestag, Regierung, Verwaltung, Verfassungsgerichtsbarkeit und Föderalismus - und der politischen Prozesse - Wahlverhalten, Legitimierung des Systems, Durchsetzung organisierter Interessen und Führungsauslese - verknüpft. Die Aussichten der Forderung des Grundgesetzes nach Herstellung einheitlicher Lebensverhältnisse werden im Lichte der Leistungen des Systems bewertet.
Die Theorien der gegenwärtigen Politik sind meist Theorien mittlerer Reichweite, während große Makrotheorien oft außerhalb der Politikwissenschaft entwickelt wurden und die politische Theorie stark von der soziologischen Theoriebildung abhängt. Der Verfasser hat sich bereits mit diesen Makrotheorien auseinandergesetzt. Diese Einführung verfolgt andere Ziele als die bisher vorliegenden Darstellungen der politischen Theorie, insbesondere auf dem amerikanischen Markt. Es wird versucht, die Abstraktionsebenen klarer zu unterscheiden, was in vielen amerikanischen Arbeiten oft nicht der Fall ist, da metatheoretische, theoretische, methodologische und forschungstechnische Argumente häufig unverbunden nebeneinander stehen. Es wird nicht verschwiegen, dass dieser Ansatz gelegentlich künstlich wirkt, etwa wenn die Annahmen des Funktionalismus vom politischen System oder der politischen Kultur getrennt werden. Dennoch wird dieser Versuch unternommen, da die Ansätze in der Forschungspraxis oft nur eklektisch anwendbar sind. Teile von Theorien und Methoden können in konkreten Forschungen verwendet werden, ohne alle metatheoretischen Implikationen einer Theorie zu übernehmen, wie am Beispiel des Funktionalismus zu sehen ist.




