Knihobot

Leo Navratil

    3. červenec 1921 – 18. září 2006

    Leo Navrátil byl rakouský psychiatr a autor, který pracoval v nemocnici v Guggingu. Svou práci s pacienty, kde rozlišoval „umění vázané na stav“ („Zustandsgebundene Kunst“), chápal jako umělecky relevantní díla vznikající v akutní fázi duševní nemoci. Podporoval kreativitu svých pacientů, vystavoval jejich umělecká díla a publikoval jejich texty, čímž jejich tvorbu zasadil do širšího uměleckého kontextu.

    Schizophrenie und Sprache. Schizophrenie und Kunst
    Schizophrenie und Sprache. Schizophrenie und Kunst. Zur Psychologie der Dichtung und des Gestaltens.
    Gespräche mit Schizophrenen
    Schizophrenie und Kunst
    Schizophrenie und Religion
    Alexanders poetische Texte.
    • Schizophrenie ist nach den Erkenntnissen des bekannten Psychiaters Leo Navratil nicht nur eine psychische Störung, sondern auch ein schöpferischer Zustand, dem literarische Werke entspringen können

      Schizophrene Dichter1994
    • Sonneastro

      • 200 stránek
      • 7 hodin čtení

      Exhibition catalogue of outsider art by 12 of the inhabitants of the Haus der Kunstler in Gugging, Austria. 9.5x11", unpaginated (about 180 pp), color and b&w illustrations, text in German and English.

      Sonneastro1990
    • Die Künstler aus Gugging

      • 450 stránek
      • 16 hodin čtení

      Deelnemende kunstenaars: Franz Artenjak, Artur, Aurel, Alois B., Johann B., Josef Bachler, Josef Blahaut, Paul Bleier, Anton Dobay, Alois Fischbach, Johann Fischer, Franz Gableck, Johann Garber, Johann Gittenberger, Richard Robert Glanz, Johann Hauser, Ernst Herbeck, Rudolf Horacek, Franz Kamlander, Franz Kernbeis, Fritz Koller, Johann Korec, Rupertus L., Edmund Mach, Max, Franz N., Fritz Opitz, Otto Prinz, Johann Sch., Philipp Schöpke, Josef Till, Oswald Tschirtner, August Walla, Erich Zittra

      Die Künstler aus Gugging1983
    • Gespräche mit Schizophrenen

      • 214 stránek
      • 8 hodin čtení

      Dieser Titel erscheint im Paranus Verlag der Brücke Neumünster. Leo Navratil: Herr Herbeck, was ist der Sinn des Lebens? Ernst Herbeck: Der Sinn des Lebens? Weiterzuleben! Nach dem Tode auch noch weiterzuleben. N.: Ist das möglich? H.: Freilich. N.: In welcher Gestalt? H.: In der Gestalt eines Königs. einer anderen Welt. im Altertum zum Beispiel oder in der Steinzeit. N. Wie geht das vor sich? H.: Das hängt vom Willen ab, den er gehabt hat, im Leben. N.: Wie könnte uns das gehen? Wir sind zwei Männer, beide schon im vorgerückten Alter, die also früher oder später einmal sterben müssen. H.: Sterben? N.: Sterben müssen. H.: Müssen? N.: Nun, früher oder später doch! H.: Ach so! N.: Wie könnte unser Leben nach dem Tode aussehen? H.: Herr Primarius, die Frage kann ich nicht beantworten. Viele Fragen werden – durchaus originell – beantwortet in den hier dokumentierten Gesprächen mit den inzwischen berühmt gewordenen Gugginger Künstlern. Was Ende der 70er Jahre ein Novum war – sich für Leben und Sinnsuche von psychisch erkrankten Menschen zu öffnen – ist auch heute leider noch keine Selbstverständlichkeit. Dieser neu aufgelegte „Klassiker“ beweist, dass sich das Einlassen auf die anderen Wirklichkeiten im schizophrenen Erleben lohnt. Denn auch für Bücher gilt: Ihr Sinn liegt im Weiterleben.

      Gespräche mit Schizophrenen1978
      3,5