"The Arcades Project" is Benjamin's effort to represent and to critique the bourgeois experience of 19th-century history, and, in doing so, to liberate the suppressed "true history" that underlay the ideological mask. 42 halftones.
Not an autobiography in the customary sense, Benjamin's recollection of his childhood in an upper-middle-class Jewish home in Berlin's West End at the turn of the century is translated into English for the first time in book form.
Der Band versammelt Studien, die während der letzten zehn Jahre entstanden sind. Von philologischen Fragestellungen ausgehend, steht im Zentrum der Arbeiten Tiedemanns ein philosophisch-theoretisches Interesse. Gefragt wird nach den politischen Gehalten in Benjamins Spätwerk, nach dem Verhältnis von Geschichte und Theologie, von Marxismus und Anarchismus in ihm. Die Konstellation, zu der historischer Materialismus und jüdischer Messianismus sich beim späten Benjamin zusammengefunden haben, erweist Tiedemann als durchaus singulär und die Geschichtsphilosophie bis heute beunruhigend. »Benjamin, der innerhalb der geschichtlichen Evolution nur das mythische Immergleiche, aber keinen Fortschritt zu erkennen vermochte, diesen vielmehr nur als Sprung, als Eintritt des messianischen Reiches denken konnte, suchte dieser mystischen Geschichtsauffassung mit einer Version von Dialektik zu entsprechen, in der die Vermittlung völlig zugunsten des Umschlags zurücktrat, das versöhnende dem destruktiven und kritischen Moment weichen mußte.«
Das Buch von Tiedemann ist die einzige umfassende Darstellung der Philosophie Walter Benjamins und wird nun unverändert neu aufgelegt. Es zeigt den strengen Zusammenhang und die konstitutive Kraft von Benjamins Denken und widerlegt die Auffassung, es sei nur fragmentarisch oder rhapsodisch.