Knihobot

Gerhard Dallmann

    18. červen 1926 – 7. leden 2022
    Mathematikunterricht in der Grundschule
    Das Kahnweib
    Das Blechpottorchester
    Peter Pött und andere
    Dornenzeit
    Das Kahnweib
    • Das Kahnweib

      • 470 stránek
      • 17 hodin čtení

      Eine zartfühlende, empfindsame Frau ist das „Kahnweib“, ab und an wohl ein wenig bockig, mitunter auch recht dickköpfig, selten aber starr und herrschsüchtig – und das dann eigentlich nur, wenn Wellen, Wind und Wetter harte Schläge geben, wenn fremde, ihr feindlich gesinnte Mächte sie die eigene Ohnmacht spüren lassen. Nach mündlichen Überlieferungen und schriftlichen Unterlagen entwirft Gerhard Dallmann vor dem Hintergrund wirtschaftlicher, politischer sowie religiöser Szenerien der Jahre 1913 bis 1944 das schwere, packende Schicksal der starkherzigen Schifferfrau Berta Giese geb. Looks (1903–1975) vom Greifswalder Bodden. Er erzählt von einem Leben, das gezeichnet ist von seelischem Leid und existenzieller Bedrückung, jedoch getragen wird von einer ursprünglichen, heiteren Frömmigkeit. Die in unübertriebener Tragik ausklingenden Lebensjahre der tapferen Frau stehen – wie das ganze Buch – im Licht humorvoller Ziselierungen. In der Tat erscheint besonders reizvoll der leichte, stimmungsvolle, gleichwohl prägnante Stil, den Dallmann für seinen breit angelegten Roman findet. Gerade in der (nur vordergründig) so robusten, mehr eigentlich still poetischen Sprache des norddeutschen Landes liegt die ganze Seele der Menschen: Grobheiten werden gemildert, todernste Aussagen durch sie entmachtet, bleiben wohl ernst und lassen doch unter Tränen schmunzeln.

      Das Kahnweib
      5,0
    • Dornenzeit

      Ein Hiddensee-Roman

      • 430 stránek
      • 16 hodin čtení

      Gerhard Dallmanns Roman entdeckt ein Stück fast vergessener pommerscher Historie, genauer gesagt, die von 1770 bis 1810 reichenden Jahre Hiddenseer Geschichte. Auf dem Grunde sorgfältiger Forschungen in Stralsunder und Greifswalder Archiven sowie verschiedener Kirchenbücher fügen sich in erstaunlicher Dichte die unterschiedlichsten Geschehnisse und Bilder jener Zeit zu einer beim Lesen zunehmend lebendiger werdenden Szene zusammen, die an innerer Spannung gewinnt, je inniger sich der Leser mit den die Handlung treibenden Personen bekannt macht. Ein Inselleben unter der Herrschaft des Stralsunder Kaufmanns Ulrich Joachim Giese und dessen Ehefrau Elisabeth, der „Königin von Hiddensee“. Es umreißt die Armseligkeit der Kossäten, das Leben der Schiffer, durchzieht drei Generationen der Inselpfarrer, verfolgt ein bis an die Grenzen des Tragbaren reichendes Schicksalsleben zweier Freunde, des Schiffers Niclas Jochim Schluck und der künftigen Hebamme Maria Amalia Schluck, nimmt das ungehört verhallende Schreien nach einem Arzt ebenso auf wie das nach einem Schullehrer, und weiß doch von Liebe, Freude und Sonne zu singen.

      Dornenzeit
      5,0
    • Das Kahnweib

      Roman

      • 470 stránek
      • 17 hodin čtení

      Eine zartfühlende, empfindsame Frau ist das „Kahnweib“, ab und an wohl ein wenig bockig, mitunter auch recht dickköpfig, selten aber starr und herrschsüchtig – und das dann eigentlich nur, wenn Wellen, Wind und Wetter harte Schläge geben, wenn fremde, ihr feindlich gesinnte Mächte sie die eigene Ohnmacht spüren lassen. Nach mündlichen Überlieferungen und schriftlichen Unterlagen entwirft Gerhard Dallmann vor dem Hintergrund wirtschaftlicher, politischer sowie religiöser Szenerien der Jahre 1913 bis 1944 das schwere, packende Schicksal der starkherzigen Schifferfrau Berta Giese geb. Looks (1903–1975) vom Greifswalder Bodden. Er erzählt von einem Leben, das gezeichnet ist von seelischem Leid und existenzieller Bedrückung, jedoch getragen wird von einer ursprünglichen, heiteren Frömmigkeit. Die in unübertriebener Tragik ausklingenden Lebensjahre der tapferen Frau stehen – wie das ganze Buch – im Licht humorvoller Ziselierungen. In der Tat erscheint besonders reizvoll der leichte, stimmungsvolle, gleichwohl prägnante Stil, den Dallmann für seinen breit angelegten Roman findet. Gerade in der (nur vordergründig) so robusten, mehr eigentlich still poetischen Sprache des norddeutschen Landes liegt die ganze Seele der Menschen: Grobheiten werden gemildert, todernste Aussagen durch sie entmachtet, bleiben wohl ernst und lassen doch unter Tränen schmunzeln.

      Das Kahnweib
    • Die Sommerkinder von Ralswiek

      Ein Ferienabenteuer

      • 264 stránek
      • 10 hodin čtení

      Ein herrlicher Sommertag, wie man ihn sich wünscht. Wolkenloser Himmel, strahlende Wärme, Windstille. Und die Luft vollgestopft mit dem Getriller der tausend Waldvögel… Zeit der großen Ferien, Zeit der Kinder, das Gewohnte für wenige Wochen daheim zu lassen – Schule, Eltern, Spielgefährten, Hobby – herrliche Zeit, sich mit Neuem zu befreunden, Menschen, Tiere, Landschaft – ihre Geschichte und ihre Schätze – kennenzulernen, lange zu schlafen, spät ins Bett gehen und alles in allem ziemlich ungewöhnlichen Dingen zu begegnen. Gerhard Dallmann erzählt in diesem „Ferienabenteuer“ von den aufregenden Erlebnissen der beiden kleinen Sommergäste Evelyn und Borstel in dem von Hügelgräbern, Wald und Wasser umsäumten Inseldorf Ralswiek auf Rügen, einer alten am Jasmunder Bodden gelegenen Slawensiedlung. In übersprudelndem Wissens- und Tatendrang verwickeln die Kinder ihre gesamte Verwandtschaft, auch wildfremde Leute, ja in besonders unheimlichen Stunden sogar den lieben Gott selbst, in ihre unschuldigen, aber nicht immer ungefährlichen Unternehmungen.

      Die Sommerkinder von Ralswiek
    • Philipp Otto Runge

      ... bleib bewundernd stehen. Romanbiografie

      • 287 stránek
      • 11 hodin čtení

      Ein gewaltiges Unwetter mit zuckenden Blitzen und krachenden Donnerschlägen geht im Juli 1777 über der schwedisch-pommerschen Hafenstadt Wolgast nieder. In einem Haus in der Kronwiekstraße kündigt sich mit diesem Wetter ein neuer Erdenbürger an. In den Morgenstunden des anbrechenden Tages erblickt Philipp Otto Runge das Licht der Welt. Gerhard Dallmann spürt in dieser Romanbiograie den Wurzeln seines berühmten Landsmannes Philipp Otto Runge (1777–1810), des Begründers der romantischen Malerei, nach. Er folgt Runges Lebensstationen von Wolgast über Hamburg, Kopenhagen und Dresden zurück in die Hansestadt, wo jener 33-jährig stirbt. Runge lässt nicht nur eine junge Frau mit vier kleinen Kindern zurück, sondern eine Vielzahl unvollendeter Projekte, Ideen und Schriften, die aber, obwohl Fragment geblieben, ein neues Zeitalter in der Kunst einleiteten.

      Philipp Otto Runge