Knihobot

Arnold Künzli

    Mein und dein
    Menschenmarkt
    Trikolore auf halbmast
    Über Marx hinaus
    Karl Marx
    Gotteskrise
    • Gotteskrise

      • 350 stránek
      • 13 hodin čtení

      Das Buch Hiob markiert den Beginn eines Wandlungsprozesses des biblischen Gottesbildes, der im Zusammenhang mit Auschwitz seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht und dazu geführt hat, von einer "Gotteskrise" (Metz) zu sprechen. Untersucht werden im ersten Teil dieses Buches die Hiob-Interpretationen von R. Girard, J. Roth, E. Bloch, A. Lowe, L. Marcuse, M. Susman, C.G. Jung, A. Döblin und M. Sperber. Im zweiten Teil wird diese Gottes- und Religionskrise in Zusammenhang gebracht mit dem Mißbrauch, der mit Gott und der Religion als Legitimationsinstanzen für Nationalismus, Rassismus, Krieg und Barbarei getrieben wurde und wird.

      Gotteskrise
      4,0
    • Arnold Künzli

      Kalter Krieg und "geistige Landesverteidigung" – eine Fallstudie

      • 591 stránek
      • 21 hodin čtení

      Arnold Künzli erregte in den späten 1950er Jahren mit seinen Reportagen für die Basler 'National-Zeitung' öffentliches Aufsehen. Seine scharfe Kritik an einer Schweiz, die sich im Kalten Krieg eingerichtet hatte, wurde als unstatthaft angesehen. Nonkonformisten wurden stigmatisiert. Als Künzli vom Journalismus in die Wissenschaft wechselte und als Professor für politische Philosophie den demokratischen Sozialismus propagierte, wurde er verdächtigt, ein nützlicher Idiot Moskaus zu sein. Die Auseinandersetzungen mit den Verteidigern der alten Ordnung intensivierten sich, und die Bundespolizei überwachte ihn verstärkt. In den 1930er und 40er Jahren setzte sich Künzli für die Kulturpolitik von Bundesrat Etter ein, die die Verteidigungsbereitschaft der Schweizer fördern sollte. Er kämpfte aktiv gegen Anpassung und Defätismus und glaubte fest an die Demokratie. Künzlis Lebensgeschichte ist eng mit der 'geistigen Landesverteidigung' verknüpft, und sein gesellschaftspolitisches Engagement fand hier seinen Ursprung. Er setzte sich immer wieder mit den bestehenden Vorstellungen auseinander und blickt heute auf ein historisches Selbstbild der Schweiz zurück, das in den Debatten von 1989 bis 1992 an Überzeugungskraft verlor. Die Studie beleuchtet, was Künzli zeitlebens antrieb, wie sein Denken einzuordnen ist und warum er sich vom alten Konsens abwandte.

      Arnold Künzli